Kufgem in Kufstein ist eines der größten IT-Systemhäuser Österreichs für Verwaltung und Wirtschaft. In der Zusammenarbeit mit Kufgem haben wir IT-Fachkräfte im Tiroler Unterland gesucht und drei Stellen besetzt: einen IT-Techniker, einen JavaScript-Entwickler und einen KI-Manager. Die Story zeigt, wie wir in einem der engsten IT-Märkte des Landes vorgegangen sind.
Ein Systemhaus braucht viele Profile auf einmal
Die Kufgem GmbH ist Systemintegrator und Managed-Service-Provider mit Sitz in Kufstein und einem Standort in Innsbruck. Laut eigener Website arbeiten 181 Menschen im Unternehmen, betreut werden rund 450 Gemeinden und 500 Unternehmen. Das Angebot reicht von Netzwerk und Arbeitsplatztechnik über Firewall, Backup und Cloud bis zur Gemeindesoftware k5.
Daraus folgt ein breiter Bedarf, von der Infrastruktur über die Softwareentwicklung bis zu neuen Themen wie künstlicher Intelligenz. Neue Leute sollen im Raum Kufstein oder Innsbruck leben, damit die Nähe zu den Kunden bleibt. Viele IT-Fachkräfte der Region arbeiten aber bereits bei Banken, in der Industrie oder in anderen Systemhäusern. Manche pendeln Richtung München oder Salzburg. Auf eine Anzeige zu warten reicht bei diesen Menschen nicht.
Tirol hat kaum freie Fachkräfte, IT ist doppelt knapp
Das AMS Tirol meldete für 2025 eine Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent, einen Beschäftigungsrekord mit 360.179 Menschen im Jahresschnitt und im Schnitt 6.772 offene Stellen. Wer in Tirol arbeiten will, hat in der Regel Arbeit.
Für IT kommt der bundesweite Mangel dazu. Die IWI-Studie von 2023 bezifferte ihn auf bis zu 28.000 fehlende IT-Fachkräfte, davon gut 12.000 direkt in der IT-Branche. IT-Unternehmen können demnach nur drei Viertel ihres Bedarfs decken. Techniker für Datenverarbeitung stehen auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 auf Platz 21 und zusätzlich auf der regionalen Liste für Tirol.
Was wir für Kufgem umgesetzt haben
Wir haben für Kufgem Kampagnen für IT-Positionen aufgesetzt und geschaltet, und zwar jede Rolle mit eigener Botschaft. Ein Techniker für Infrastruktur will etwas anderes hören als ein JavaScript-Entwickler oder jemand, der KI im Unternehmen verantworten soll. Gemeinsam mit Kufgem haben wir deshalb für jede Rolle einen eigenen Aufhänger gewählt, von Firewall, Backup und Cloud bis zur Arbeit an der Gemeindesoftware.
Als verbindendes Argument haben wir die Nähe gesetzt. Wer täglich nach Innsbruck oder über die Grenze pendelt, rechnet in verlorenen Stunden. Kufgem bietet Projekte für Gemeinden und Unternehmen aus der eigenen Region. Diese Botschaft haben wir im Umkreis von Kufstein und Innsbruck über mehr als 30 Kanäle ausgespielt, bei IT-Profilen ergänzt um direkte Ansprache aus AdVentory. In den Telefonaten hat unser Team geklärt, ob jemand in der Region lebt, wie viel Kundenkontakt passt und ob die Lust auf ein breites Feld zwischen Rechenzentrum, Gemeindesoftware und künstlicher Intelligenz da ist.
- AdVentureKI hat jede Rolle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat IT-Fachkräfte im Radius von Kufstein und Innsbruck erreicht, die zufrieden waren und trotzdem offen für einen kürzeren Weg.
- Kurzbewerbung hat die Bewerbung in wenigen Klicks möglich gemacht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit vor dem ersten Gespräch geklärt.
- AdVentory OS hat für Kufgem alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gebündelt.
Drei Stellen besetzt mit vorqualifizierten Kandidaten
Über unsere Kampagnen hat unser Team jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Kufgem hat daraus drei Positionen besetzt: einen IT-Techniker, einen JavaScript-Entwickler und einen KI-Manager. Das sind drei sehr unterschiedliche Profile, und alle drei gehören zu den Fachkräften, die in Tirol kaum frei am Markt sind.
Das Team in Kufstein hat dabei mit Menschen gesprochen, deren Lebenslauf und Erwartungen schon vorlagen. So konnte es sich auf die Frage konzentrieren, wer fachlich und menschlich ins Systemhaus passt. Die Vorauswahl haben wir übernommen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Arbeitsweg zum Argument machen
Rechnen Sie Pendlern vor, wie viel Zeit sie täglich sparen. In engen Märkten ist der kürzere Weg oft der stärkste Grund für einen Wechsel.
Eine Botschaft pro Rolle
Ein Entwickler und ein Infrastrukturtechniker wollen Verschiedenes hören. Schreiben Sie für jede Rolle eigene Anzeigen statt einer Sammelanzeige für alle IT-Stellen.
Lernbereitschaft vor Zertifikat stellen
Fragen Sie im Erstgespräch nach dem letzten Thema, das sich jemand selbst beigebracht hat. In einem breiten Aufgabenfeld sagt das mehr als eine Liste von Zertifikaten.



