Die Stadt Salzburg ist ein Autostandort mit sehr großen Namen. Mittendrin, in der Moosstraße, arbeitet Kriechbaum Autoservice als Mazda-Partner für Verkauf und Service, geführt von Ing. Christian Kriechbaum. Wir haben für den Betrieb eine Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit dafür gesorgt haben, dass ein kleinerer Betrieb überhaupt wahrgenommen wird.
Ein Markenbetrieb braucht geschulte Hände
Markenwerkstätten arbeiten nach Herstellervorgaben und mit eigener Diagnosetechnik. Kriechbaum braucht Kfz-Techniker, Serviceberater und Verkäufer, die sich darauf einlassen.
Ein inhabergeführter Betrieb punktet mit kurzen Wegen und direktem Draht zum Chef. Die Werkstatt muss aber weiterlaufen, während gesucht wird, und für aufwendige Personalwerbung fehlt im Tagesgeschäft die Zeit.
Große Handelsgruppen bilden aus und halten ihre Leute
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Ein Beruf zählt dazu, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Für das WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In Salzburg sitzen große Handelsgruppen mit vielen Standorten. Sie bilden selbst aus und binden ihre Techniker früh. Ein kleinerer Betrieb muss dort zuerst einmal auffallen.
Was wir für Kriechbaum Autoservice umgesetzt haben
Wir haben nicht versucht, Kriechbaum größer wirken zu lassen. Die Kampagne hat das Gegenteil betont: ein überschaubares Team, ein Chef, der in der Werkstatt ansprechbar ist, und eine Marke, die man gründlich kennenlernt. Gemeinsam mit Herrn Kriechbaum haben wir diese Punkte so formuliert, dass sie für jemanden aus einem Großbetrieb als Unterschied spürbar werden. Die Marke Mazda haben wir dabei als fachliches Argument verwendet. Wer in einem Mehrmarkenbetrieb von Modell zu Modell springt, schätzt es, eine Herstellertechnik gründlich zu beherrschen und dafür geschult zu werden. Wichtig war uns außerdem ein Ton, der nach Werkstatt klingt: kurze Sätze, klare Aussagen, keine Versprechen, die der Betrieb im Alltag nicht halten kann.
Unser System hat die Anzeigen über mehr als 30 Kanäle im Umkreis von Salzburg gezeigt, an Menschen mit Erfahrung in Kfz-Technik und Service. Die Rückmeldung haben wir kurz gehalten. Für alles Weitere haben wir einen Ablauf aufgesetzt, bei dem unser Team vorab telefoniert und die Entscheidung beim Betrieb bleibt.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben den Betrieb mit Team, Chef und Marke in Anzeigen gezeigt und diese geschaltet.
- AdVentory hat Kfz-Techniker und Serviceleute im Raum Salzburg erreicht, die nicht aktiv suchen.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, damit der erste Schritt keine Hürde ist.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team stand bereit, um Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung abzuklären.
- AdVentory OS: Alle Rückmeldungen waren für den Betrieb an einem Ort einsehbar.
Kampagne umgesetzt: Kriechbaum ist neben den Großen sichtbar
Mit der Kampagne ist Kriechbaum Autoservice bei Technikern im Raum Salzburg aufgetaucht, die bisher nur die großen Namen im Blick hatten. Der Betrieb hat eine Arbeitgeberbotschaft, die seine Größe als Vorteil erzählt.
Der Aufwand im Tagesgeschäft ist dabei gering geblieben. Wir haben Gestaltung und Schaltung übernommen, die Werkstatt konnte normal weiterarbeiten. Für die nächste offene Stelle sind Botschaft und Ablauf vorhanden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Größe nicht verstecken
Ein kleiner Betrieb gewinnt mit dem, was er ist. Beschreiben Sie, wie viele Leute im Team sind und wer was entscheidet.
Den Chef ansprechbar zeigen
Der direkte Draht ist Ihr stärkstes Argument gegenüber Gruppen. Ein Foto und ein Satz vom Inhaber wirken mehr als ein Logo.
Suche und Tagesgeschäft trennen
Legen Sie fest, wer die ersten Rückmeldungen sichtet. Wenn das neben der Werkstatt passieren soll, bleibt es liegen.



