Die Tischlerei Kotrasch in Haus im Ennstal wird seit 1898 als Familienbetrieb geführt. In der Zusammenarbeit mit Kotrasch haben wir zwei Kampagnen aufgesetzt und bis Ende August 2026 geschaltet: eine für einen Lageristen und eine für Montagetischler für Fenster und Türen. Die Story zeigt, wie wir zuerst den Betrieb und dann die Stelle beworben haben.
Das Lager hält die ganze Tischlerei am Laufen
Die Tischlerei Kotrasch wurde 1898 gegründet und wird heute in fünfter Generation geführt. Rund 40 Menschen arbeiten in Architektur, Innenarchitektur, Projektleitung und Werkstatt, das Angebot reicht von Fenstern und Türen über Innenausbau bis zu Möbeln.
Gesucht wurden ein Lagerist und Montagetischler für Fenster und Türen. Der Lagerist arbeitet in Vollzeit mit 40 Stunden. Die Aufgaben: Kommissionierung, Lagerhaltung, Be- und Entladen, Lagerverwaltungssystem und Unterstützung im Einkauf. Verlangt werden Verlässlichkeit und gute PC-Kenntnisse, der Staplerschein kann im Betrieb gemacht werden. Fehlt Material oder ist es nicht auffindbar, steht die Werkstatt, und Fenster, Türen und Möbel kommen zu spät zum Kunden. Die Menschen, die ein Lager gut führen, arbeiten im Ennstal aber schon, im Handel, in der Logistik oder in der Industrie.
Auch ohne Mangelberuf ist der Markt im Ennstal eng
Lagerist steht nicht auf der Mangelberufsliste 2026. Leicht zu besetzen ist die Stelle trotzdem nicht. Laut WKO Fachkräfte-Radar spüren in Transport und Logistik 66 Prozent der Betriebe einen Fachkräftemangel, im Tourismus 63 Prozent und im Gewerbe und Handwerk 62 Prozent. In der Region Schladming-Dachstein werben genau diese Branchen um dieselben Menschen.
Bau- und Möbeltischler stehen bundesweit auf Platz 28 der Mangelberufsliste, Tischlereien ringen also insgesamt um Personal. Für einen Betrieb in einer ländlichen Region kommt das begrenzte Einzugsgebiet dazu. Wer hier eine Stelle besetzen will, muss Menschen im Umkreis gezielt erreichen und ihnen zeigen, warum sich ein Wechsel lohnt.
Wir haben zuerst den Betrieb gezeigt, dann die Stelle
Gemeinsam mit Kotrasch haben wir herausgearbeitet, was ein Lagerist bei einem Händler oder Logistiker nicht findet: Familienbetrieb in fünfter Generation, Du-Kultur, Team-Events, eine hauseigene Kantine und ein neues Firmengebäude, das gerade entsteht. Ein Teil der Ansprache stellt genau diese Vorteile nach vorne.
Als stärkstes Bild haben wir das Teamfoto mit rund 30 Menschen vor dem Dachstein-Panorama eingesetzt. Dass der Staplerschein im Betrieb gemacht werden kann, haben wir groß dazugeschrieben, weil es die Hürde senkt. Neben der Kampagne für den Lageristen haben wir eine zweite für Montagetischler für Fenster und Türen geschaltet. Beide liefen im Ennstal, die eine bis 26. August, die andere bis 25. August 2026.
- AdVentory hat Menschen mit Lagererfahrung und Tischler im Ennstal über mehr als 30 Kanäle erreicht.
- Kurzbewerbung: Die Bewerbung dauerte wenige Klicks und brauchte kein Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team klärte Eignung, PC-Kenntnisse, Wohnort und Verfügbarkeit.
- AdVentory OS zeigte der Tischlerei jede Bewerbung und den nächsten Termin.
Zwei Kampagnen umgesetzt, die Motive bleiben im Haus
Bis Ende August 2026 haben wir für Kotrasch zwei Positionen beworben, den Lageristen und den Montagetischler für Fenster und Türen. In dieser Zeit war die Tischlerei im Ennstal als Arbeitgeber sichtbar, mit dem eigenen Team und dem eigenen Bergpanorama.
Die Motive gehören nun zum Fundus des Betriebs. Wir können sie jederzeit wieder einsetzen, wenn Kotrasch erneut Tischler oder Monteure sucht. Für die Werkstatt heißt ein gut besetztes Lager weniger Suchzeit, weniger Stillstand und pünktlichere Lieferungen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Scheine im Betrieb anbieten
Wenn der Staplerschein im Haus gemacht werden kann, schreiben Sie es groß dazu. So bewerben sich auch gute Leute, die ihn noch nicht haben.
Mit echten Mitarbeitern statt Stockfotos werben
Ein Teamfoto vor der eigenen Werkstatt oder dem eigenen Bergpanorama sagt mehr über die Kultur als jeder Text. Menschen wollen sehen, mit wem sie arbeiten.
Auch einfache Stellen ernst nehmen
Erklären Sie, warum die Stelle für den Betrieb wichtig ist. Wer versteht, dass ohne ihn die Werkstatt steht, fühlt sich gebraucht und bleibt eher.



