kosaplaner arbeitet in Leobersdorf seit rund 20 Jahren als Generalplaner für Hochbau, Infrastruktur und Elektroplanung. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne umgesetzt, die Planer anspricht, die täglich an Leobersdorf vorbei nach Wien pendeln. Unser Team hat jeden Kandidaten daraus telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, was wir dafür gemacht haben.
Generalplanung braucht viele Disziplinen an einem Tisch
Bei kosaplaner endet die Arbeitswoche am Donnerstag, am Freitag ist das Büro geschlossen. Davor wird dicht geplant: Bildungsbauten, Wohnbau, Gemeindegebäude, Sportstätten, Verkehrsflächen, Wasserwirtschaft, Photovoltaik und ökologische Heizsysteme.
Ein Büro wie dieses braucht Architekten, Bautechniker, Tiefbauplaner, Elektro- und Haustechnikplaner sowie Leute für Bauaufsicht und Ausschreibung. Leobersdorf liegt zwischen Wien und Wiener Neustadt. Viele Planer aus dem Bezirk Baden fahren täglich in die Hauptstadt, obwohl es Arbeit vor der Haustür gäbe. Planer mit dieser Bandbreite muss man gezielt ansprechen.
Planungsberufe: wenige Leute, viele Büros
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 finden sich 64 Berufe. Die Schwelle dafür ist klar definiert: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. Planer und Techniker wechseln in so einem Markt selten über ein Inserat, sie werden angesprochen.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent davon stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. In einem Planungsbüro heißt fehlendes Personal, dass Ausschreibungen nicht angenommen werden können oder Projekte später fertig werden.
So haben wir Planer angesprochen, die an Leobersdorf vorbeipendeln
Unser System hat Profile mit Planungserfahrung in Hochbau, Tiefbau und Elektrotechnik im Umkreis von Leobersdorf gesucht. Die Kampagne haben wir über mehr als 30 Kanäle ausgespielt, damit sie auch Fachkräfte erreicht, die nicht aktiv suchen. Zwei Dinge haben wir dabei nach vorn gestellt: den kurzen Arbeitsweg und die Arbeitswoche, die am Donnerstag endet.
Gemeinsam mit kosaplaner haben wir festgelegt, was vor einem Gespräch im Büro feststehen muss. Am Telefon hat unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Ob jemand CAD, Normen und öffentliche Auftraggeber kennt, stand danach in der Gesprächsnotiz, die wir zusammen mit dem Lebenslauf übergeben haben.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Planungserfahrung in Hochbau, Tiefbau und Elektrotechnik durchsucht.
- Ansprache über mehr als 30 Kanäle: Wir haben auch Planer erreicht, die in Wien arbeiten und nicht suchen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- Lebenslauf mit Gesprächsnotiz: Beides haben wir gemeinsam ins Büro geschickt.
- AdVentory OS hat alle Bewerbungen an einem Ort gezeigt, je Fachbereich.
Vorqualifizierte Kandidaten
Jede Bewerbung über die Kampagne kam mit Lebenslauf in unser System. Für ein Büro, das mehrere Fachbereiche besetzen muss, ist die Sortierung entscheidend. In AdVentory OS war jede Bewerbung dem passenden Bereich zugeordnet, vom Hochbau bis zur Elektroplanung.
Die kosaplaner*innen konnten dadurch im Gespräch über Projekte und Arbeitsproben reden statt über Eckdaten. Wo jemand wohnt, was er verdienen möchte und ab wann er frei wäre, hatten wir vorher geklärt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Arbeitszeit als Argument nutzen
Wenn Ihr Büro am Freitag geschlossen ist, schreiben Sie das in die erste Zeile. Für Pendler ist ein freier Tag mehr oft der Auslöser, über einen Wechsel nachzudenken.
Pendler direkt adressieren
Rechnen Sie in der Anzeige vor, wie viel Fahrzeit ein Arbeitsplatz in der Nähe spart. Wer täglich in die Stadt fährt, kennt die Zahl und reagiert darauf.
Bewerbungen nach Fachbereich ordnen
Bei mehreren Disziplinen verliert man schnell den Überblick. Ordnen Sie jede Bewerbung sofort einem Bereich und einer zuständigen Person zu.



