Kopp in Wimpassing im Schwarzatale wurde 1964 gegründet und baut Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Bäder, Lüftungen und Klimaanlagen für die Bezirke Neunkirchen und Wiener Neustadt. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für Fachkräfte aus Heizung, Sanitär und Klima umgesetzt. Unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, wie wir im Bezirk gesucht haben, bevor jemand nach Wien pendelt.
Wer Gewerke koordiniert, braucht Monteure mit Überblick
Bei einem neuen Bad stimmt Kopp Maurer, Fliesenleger, Elektriker und Tischler ab. Der Betrieb arbeitet mit Herstellern wie Viessmann, Vaillant und Buderus und bildet Lehrlinge aus. Eine Wärmepumpe ist nur so gut wie ihr Installateur, und deshalb braucht ein Betrieb wie dieser Installateure und Servicetechniker, die mehrere Systeme kennen.
Im südlichen Niederösterreich sitzen Industrie und große Anlagenbauer. Sie holen sich dieselben Techniker. Wien ist per Bahn schnell erreicht. Für Kopp hieß das: Die Leute gibt es im Bezirk, aber viele von ihnen arbeiten nicht dort.
Im Handwerk fehlen die Hände
Wie verbreitet das Problem ist, zeigt das WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil ihnen Leute fehlen. In der Haustechnik bedeutet das längere Wartezeiten auf Heizungstausch und Badumbau.
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Aufgenommen wird ein Beruf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer in so einem Markt gute Monteure will, muss auf sie zugehen und ihnen einen Grund geben, im eigenen Bezirk zu arbeiten.
Unsere Arbeit für Kopp: Suche im Bezirk
Wir haben die Kampagne auf den Umkreis von Wimpassing zugeschnitten. Unser System hat Profile mit Erfahrung in Heizung, Sanitär und Klima gesucht. Über mehr als 30 Kanäle haben wir Pendler und Beschäftigte angesprochen, die nicht suchen, denen ein kürzerer Weg zur Arbeit aber etwas wert ist.
Gemeinsam mit Kopp haben wir die Bewerbung so kurz wie möglich gehalten. Danach hat unser Team angerufen. Nach einem Telefonat waren Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung bekannt. Lebenslauf und Gesprächsnotiz lagen der Geschäftsführung vor dem ersten Gespräch vor.
- Profilsuche vor Ort: AdVentory hat 850.000 Profile nach Heizung, Sanitär und Klima rund um Wimpassing durchsucht.
- Ansprache von Pendlern: Wir haben über mehr als 30 Kanäle Fachkräfte erreicht, die täglich aus dem Bezirk hinausfahren.
- Kurzbewerbung: Ein Anschreiben haben wir weggelassen, wenige Klicks haben gereicht.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat Kopp jede Bewerbung und den nächsten Schritt an einem Ort gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten
Aus der Kampagne kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Die Geschäftsführung von Kopp hat sie mit Lebenslauf und Notiz bekommen. Wer in der Nähe wohnt und fachlich passt, war damit auf einen Blick erkennbar.
Für die Planung der Montagen zählt, wer bleiben will. Deshalb haben wir den Wohnort in jedem Telefonat abgefragt. Ein Installateur, der zehn Minuten zur Firma hat, bleibt eher als einer, der eine Stunde fährt. Die Abstimmung mit anderen Gewerken, die bei Kopp zum Alltag gehört, braucht Monteure mit Überblick. Auch darauf haben wir bei der Durchsicht der Lebensläufe geachtet.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Im eigenen Bezirk beginnen
Suchen Sie zuerst dort, wo Ihre Kunden wohnen. Monteure aus der Nähe kennen die Gegend und haben kurze Wege zu den Baustellen.
Die Hersteller nennen
Wer Viessmann oder Vaillant kennt, will wissen, womit er arbeiten wird. Führen Sie Ihre Marken in der Anzeige an, das spricht erfahrene Leute an.
Koordination als Aufgabe beschreiben
Wenn Ihre Monteure andere Gewerke abstimmen, sagen Sie das. Für manche ist genau dieser Überblick der Reiz an der Stelle.



