Klenk & Meder aus St. Pölten bildet seit 1968 selbst aus und hat über 1.000 Lehrlinge durch das Haus gebracht. Trotzdem wächst der Bedarf an Fachkräften schneller als der eigene Nachwuchs. In der Zusammenarbeit mit uns hat das Unternehmen zwei HKLS-Monteure eingestellt. Die Story zeigt, wie wir ausgelernte Fachkräfte erreicht haben und was Betriebe der Gebäudetechnik daraus mitnehmen können.
Eine starke Lehrlingskultur allein deckt den Bedarf nicht
Klenk & Meder beschäftigt rund 800 Menschen und ist auch in Krems, Wieselburg und Wien vertreten. Das Leistungsspektrum reicht von Elektroinstallation, Kabel- und Leitungsbau und Netzwerktechnik über Photovoltaik bis zu Energiemonitoring und Störungsdienst. Seit 1968 hat das Unternehmen mehr als 1.000 Lehrlinge ausgebildet, viele davon sind heute in Führungspositionen. 2019 gab es die Lehrlingstrophy der Wirtschaftskammer Niederösterreich.
Photovoltaik, Energiemonitoring und vernetzte Gebäude brauchen aber mehr fertige Fachkräfte, als eine Lehrlingsakademie in kurzer Zeit liefern kann. Wer heute ausgelernt ist, arbeitet meist beim Mitbewerber, beim Energieversorger oder in der Industrie und sucht nicht aktiv. Genau diese Leute zu gewinnen, war die Aufgabe.
Technische Fachkräfte gehören zu den meistgesuchten des Landes
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen Techniker für Starkstromtechnik auf allen Ausbildungsstufen auf den Plätzen drei bis fünf, dazu Elektroinstallateure und Elektromonteure, Elektromechaniker sowie Techniker für Schwachstrom und Nachrichtentechnik. In Niederösterreich kommen Fernmeldemonteure als regionaler Mangelberuf hinzu.
Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 zählen Elektronik und Elektrotechnik zu den meistgesuchten Berufen. Im Gewerbe und Handwerk spüren 62 Prozent der Betriebe den Mangel, und rund die Hälfte der Betriebe würde mehr Lehrlinge ausbilden, wenn es geeignete Bewerber gäbe. Das zeigt die Grenze des eigenen Nachwuchses, denn selbst wer ausbilden will, findet nicht genug Jugendliche. Im Zentralraum und in Wien werben zudem Energieversorger, Industrie und Installateure um dieselben Leute.
Was wir für Klenk & Meder umgesetzt haben
Wir haben die eigene Ausbildung des Unternehmens um einen zweiten Zugang ergänzt: Monteure, die ihre Lehre längst abgeschlossen haben und heute bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten. Sie suchen nicht, aber sie sind abends am Handy. Dort haben wir die Stellen im Pendelumkreis von St. Pölten, Krems, Wieselburg und Wien ausgespielt, und unser System hat passende Profile direkt angesprochen.
Die Botschaft haben wir gemeinsam mit Klenk & Meder aus zwei Dingen gebaut, die für erfahrene Monteure zählen: Projekte mitten in der Energiewende und ein Familienunternehmen, in dem frühere Lehrlinge heute Verantwortung tragen. Im Telefonat hat unser Team besprochen, was im Lebenslauf selten steht. Wohnbau oder Industrie, bisherige Montageerfahrung und ob der Störungsdienst ins eigene Leben passt. Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit haben wir ebenfalls früh geklärt, denn ein Wechsel soll sich lohnen und nicht nur gut anfühlen.
- AdVentory hat passende Profile direkt angesprochen und die Stellen im Umkreis der vier Standorte ausgespielt.
- Kurzbewerbung hat Monteuren die Bewerbung in wenigen Klicks ermöglicht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Wohnbau oder Industrie, Montageerfahrung und die Haltung zum Störungsdienst geklärt.
- AdVentory OS hat die offenen Stellen der vier Standorte mit jeder Bewerbung und dem Stand der Besetzung gebündelt.
Zwei Stellen besetzt: zwei HKLS-Monteure
Klenk & Meder hat auf diesem Weg zwei HKLS-Monteure eingestellt. Ihre Erfahrung und ihre Erwartungen waren geklärt, bevor das erste Gespräch im Unternehmen stattfand, und der Lebenslauf lag vor. Die Verantwortlichen an den Standorten haben die Zeit gespart, die sonst in Gespräche mit unpassenden Bewerbern fließt.
Für einen Betrieb dieser Größe hat sich daraus eine Arbeitsteilung ergeben. Die Lehrlingsakademie bleibt das Fundament für die kommenden Jahre, die direkte Ansprache deckt den Bedarf, der schon heute da ist. Erfahrene Neue können später selbst Lehrlinge betreuen, und so stärken sich beide Wege. Wer fertig ausgebildet ist, steht in wenigen Wochen auf der Baustelle, ein Lehrling braucht dafür Jahre.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Frühere Lehrlinge als Beweis zeigen
Wenn ehemalige Lehrlinge bei Ihnen heute Teams führen, belegt das Aufstiegschancen besser als jede Behauptung. Zeigen Sie echte Laufbahnen mit Rolle und Jahr.
Bereitschaftsdienst früh und ehrlich klären
Störungsdienst und Rufbereitschaft sind für viele Monteure der Knackpunkt. Nennen Sie Häufigkeit und Vergütung gleich im ersten Gespräch, dann verlieren Sie später keine Kandidaten in der Endrunde.
Projekte der Energiewende nach vorn stellen
Viele Monteure wollen weg von der immer gleichen Installation. Konkrete Projekte mit Photovoltaik, Speichern oder Energiemonitoring sind für sie ein echter Wechselgrund. Zeigen Sie diese Projekte in Ihrer Anzeige.



