Kleibenzettel gehört zu den zehn größten Gärtnern in Wien und hatte mehr Arbeit als Fachkräfte. In der Zusammenarbeit mit uns hat der Betrieb zwei Facharbeiter für den Garten- und Landschaftsbau eingestellt. Die Story zeigt, warum Landschaftsgärtner so schwer zu finden sind, wie wir vorgegangen sind und warum das Abwerben auf der Baustelle nicht mehr die einzige Option ist.
Mehr Arbeit als Hände, und das AMS brachte kaum jemanden
Die Kleibenzettel Garten + Landschaftsbau GmbH hat ihren Sitz in Wien-Hietzing und ist seit rund 70 Jahren in Wien und Umgebung tätig. Laut Betriebsleitung gehört sie zu den zehn größten Gärtnern der Stadt. Das Spektrum reicht vom Hausgarten über Dachbegrünung, Wasserelemente und Baumkontrolle bis zur städtischen Parkanlage, von der Planung bis zur Pflege übers ganze Jahr.
Die Betriebsleitung beschreibt die Lage knapp: zu viel Arbeit, zu wenig Fachkräfte. Gesucht waren Facharbeiter, die Pflanzen kennen, Maschinen bedienen und Steine setzen können, und zwar bei jedem Wetter. AMS und Printinserate brachten nur bescheidene Ergebnisse. Die einzige Alternative war, Leute direkt auf der Baustelle abzuwerben, ein Weg, der mühsam ist und sich nicht planen lässt.
Mehr Aufträge treffen auf zu wenige Landschaftsgärtner
Laut Wirtschaftskammer ist der Fachkräftemangel das größte Problem im Garten- und Landschaftsbau. 51 Prozent der Betriebe nennen ihn an erster Stelle, noch vor steigenden Einkaufspreisen und Energiekosten. Die grünen Branchen beschäftigen rund 13.800 Menschen, in Ausbildung sind 751 Lehrlinge. Gleichzeitig stieg das Auftragsvolumen im dritten Quartal 2025 um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 sind in Gewerbe und Handwerk 62 Prozent der Unternehmen vom Fachkräftemangel betroffen. Für Gärtner kommt die Saison dazu. Im Frühjahr suchen alle Betriebe gleichzeitig, und die guten Leute sind bei anderen Betrieben, bei der Stadt oder auf eigene Rechnung beschäftigt. Wer erst im März sucht, sucht gegen die ganze Branche.
Was wir für Kleibenzettel umgesetzt haben
Statt auf Bewerbungen vom AMS zu warten, sind wir auf ausgebildete Landschaftsgärtner im Großraum Wien zugegangen, die gerade nicht aktiv suchten. Die Botschaft haben wir auf das gestützt, was einen Hietzinger Traditionsbetrieb unterscheidet: die volle Breite des Handwerks. Wer bisher nur Rasen pflegt oder nur Wege baut, findet bei Kleibenzettel Planung, Pflanzung, Steinarbeiten, Dachbegrünung und Baumpflege unter einem Dach.
Entscheidend war aus Sicht der Betriebsleitung unsere telefonische Vorqualifizierung. Wir haben jede Bewerbung angerufen, bevor ein Gespräch im Betrieb stattfand. Im Telefonat hat unser Team Ausbildung, Erfahrung mit Pflanzen, Maschinen und Pflasterarbeiten, den Wohnort und die Verfügbarkeit geklärt. So sprach die Betriebsleitung nur noch mit Menschen, bei denen die fachliche Basis stimmte, und musste ihre Zeit in der Saison nicht auf Gespräche verteilen, die zu nichts führen.
- AdVentory hat Landschaftsgärtner im Großraum Wien über mehr als 30 Kanäle erreicht, auch jene, die gerade nicht suchten.
- Kurzbewerbung hat die Bewerbung in wenigen Klicks möglich gemacht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team: Wir haben jede Bewerbung vor dem Gespräch angerufen und Eignung und Verfügbarkeit geklärt.
- AdVentory OS hat der Betriebsleitung jede Bewerbung mit Lebenslauf und den Stand jeder Besetzung gezeigt.
Zwei Stellen besetzt: zwei neue Facharbeiter statt Abwerben auf der Baustelle
Relativ schnell lagen die ersten Bewerbungen mit Lebenslauf vor, und unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Kleibenzettel hat daraus zwei Facharbeiter für den Garten- und Landschaftsbau eingestellt. Für einen Betrieb, der mehr Arbeit als Leute hatte, heißt das mehr Kapazität für Ausführung und Pflege, gerade in der Saison.
Die Betriebsleitung hat vor allem die telefonische Vorqualifizierung geschätzt, weil die Gespräche mit passenden Leuten stattfanden. Statt jede Saison mit zu wenig Leuten zu beginnen und auf Glück beim Abwerben zu hoffen, gibt es jetzt einen Weg, der sich bei der nächsten offenen Stelle wiederholen lässt. Die Erfahrung war so überzeugend, dass Kleibenzettel uns inzwischen anderen Unternehmen weiterempfohlen hat.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Vor der Saison suchen
Im Frühjahr suchen alle Gärtner gleichzeitig. Wenn Sie im Winter starten, sprechen Sie Fachkräfte an, bevor die Konkurrenz es tut. Planen Sie so, dass Gespräche und Kündigungsfristen vor dem ersten großen Auftrag erledigt sind.
Die Breite des Handwerks zeigen
Viele Landschaftsgärtner machen seit Jahren dasselbe. Zeigen Sie konkret, welche Arbeiten bei Ihnen dazukommen, von Dachbegrünung bis Baumpflege.
Vor jedem Gespräch anrufen
Ein kurzes Telefonat klärt Ausbildung, Erfahrung und Verfügbarkeit. Es dauert wenige Minuten und spart Ihnen ganze Vormittage auf der Baustelle.



