KFZ Eckenfellner ist ein Meisterbetrieb in Feuersbrunn am Wagram, der alle Marken nach Herstellervorgaben wartet. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für Fachkräfte mit Kfz-Technik und Diagnoseerfahrung umgesetzt und jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, wie wir Techniker angesprochen haben, die am Wagram wohnen und anderswo arbeiten.
Jede Marke heißt: jeden Tag ein anderes System
Feuersbrunn kennt man für Wein. In der Ziegelofengasse steht ein Kfz-Meisterbetrieb mit breitem Angebot: Inspektion nach Herstellervorgaben, Reparatur, §57a, Unfallinstandsetzung, Klimaservice und Reifen samt Einlagerung. Ein kostenloser Leihwagen gehört dazu, Termine gibt es nach Möglichkeit auch kurzfristig.
Eine Markenwerkstatt kennt ihre Modelle. Eine freie Werkstatt muss sich täglich umstellen. Ein Betrieb wie dieser braucht Kfz-Techniker, die Diagnosegeräte sicher bedienen und trotzdem noch schrauben können. Am Wagram, zwischen Krems und Tulln, pendeln viele Fachkräfte in die Städte oder nach Wien. Eine Werkstatt im Ort muss sie erst einmal erreichen.
Kfz-Techniker haben die Wahl
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihr Fachkräfte-Radar befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Eine kleine Werkstatt trifft das härter als eine große, weil ein fehlender Techniker gleich einen spürbaren Teil der Kapazität ausmacht.
Für 2026 weist die bundesweite Mangelberufsliste 64 Berufe aus. Ein Beruf zählt dazu, wenn je gemeldeter offener Stelle beim AMS weniger als 1,5 Arbeitsuchende vorgemerkt sind. Für eine Werkstatt am Land ist deshalb der kurze Arbeitsweg das Argument, das eine Markenwerkstatt in der Stadt nicht bieten kann.
So haben wir Techniker gefunden, die am Wagram wohnen
Unser System hat Profile mit Kfz-Technik und Diagnoseerfahrung im Umkreis von Feuersbrunn gesucht. Über mehr als 30 Kanäle haben wir auch Mechaniker angesprochen, die nicht aktiv suchen, aber täglich weit pendeln. Ein kürzerer Arbeitsweg ist für viele Techniker ein starkes Argument, und darauf haben wir die Kampagne aufgebaut.
Gemeinsam mit Eckenfellner haben wir den Ablauf so gelegt, dass die Arbeit an der Hebebühne weiterläuft, während gesucht wird. Unser Team hat die Vorqualifizierung am Telefon übernommen und Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und mit Notiz übergeben.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Kfz-Technik und Diagnoseerfahrung durchsucht.
- Ansprache von Pendlern: Wir haben über mehr als 30 Kanäle Mechaniker erreicht, die täglich weit zur Arbeit fahren.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat den Wohnort als eine der ersten Fragen geklärt, dazu Eignung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS hat der Werkstatt jede Bewerbung an einem Ort gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten
Jede Bewerbung über die Kampagne kam mit Lebenslauf in unser System. Zu jeder Bewerbung hat Eckenfellner Lebenslauf und Gesprächsnotiz bekommen.
Der Meister musste dafür nicht vom Auto weg. Wo jemand wohnt, was er bisher gemacht hat und ab wann er anfangen könnte, hatten wir geklärt. Im eigenen Gespräch ging es dann um die Werkstatt und um die Arbeit an vielen Marken.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Arbeitsweg ausrechnen
Schreiben Sie in die Anzeige, wie viele Minuten es aus den umliegenden Orten zu Ihnen sind. Pendler vergleichen das sofort mit ihrem jetzigen Weg.
Markenvielfalt als Reiz darstellen
Manche Techniker langweilt es, immer dieselben Modelle zu sehen. Sagen Sie, dass bei Ihnen jeden Tag etwas anderes auf der Bühne steht.
Die Suche auslagern, das Gespräch behalten
Rückrufe und Unterlagen kann jemand anderer erledigen. Das Gespräch in der Werkstatt führen Sie selbst, denn dort entscheidet sich, ob jemand ins Team passt.



