Die Kaltenbrunner GmbH aus St. Georgen an der Gusen deckt, dichtet und verkleidet seit 2002 Dächer und Fassaden, heute mit 35 Mitarbeitenden. In der Zusammenarbeit mit Kaltenbrunner haben wir eine Recruiting-Kampagne für eine offene Stelle aufgesetzt, die derzeit läuft. Die Story zeigt, was wir dafür eingerichtet haben, wie wir Handwerker ansprechen, die gar nicht auf Jobsuche sind, und was ein Betrieb am Bau daraus mitnehmen kann.
Am Dach zählt Erfahrung, und im Raum Linz ist sie vergeben
Steildach, Flachdach, Industriedach, Fassade, Blech und Photovoltaik: Kaltenbrunner deckt fast alles ab, was ein Gebäude nach oben und außen schützt. Dachdecker, Spengler und Schwarzdecker arbeiten in der Höhe, bei jedem Wetter und mit hoher Verantwortung für die Dichtheit. Wer hier neu dazukommt, muss Blechdach und Flachdachabdichtung beherrschen und sicher auf dem Gerüst stehen.
Im Raum Linz und im unteren Mühlviertel konkurrieren viele Bau- und Industriebetriebe um dieselben Handwerker. Wer gut ist, hat einen Job. Als Kaltenbrunner zu uns kam, war deshalb klar, dass ein Inserat allein nicht reicht, weil die passenden Leute keine Stellenbörse öffnen. Dazu kommt, dass auf einer Baustelle der Zeitplan an jeder einzelnen Partie hängt. Eine Stelle, die monatelang offen bleibt, verschiebt Aufträge.
Drei von vier Betrieben spüren den Mangel
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf dann, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für einen Handwerksbetrieb heißt das in der Praxis, dass sich auf eine Ausschreibung kaum jemand meldet, der gerade frei ist.
Der WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben bestätigt das Bild. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Am Dach ist dieser Zusammenhang direkt: Ohne vollständige Partie wird ein Auftrag später fertig oder gar nicht angenommen.
Was wir für Kaltenbrunner umgesetzt haben
Vor dem Start haben wir die Stelle mit AdVentureKI geprüft. Das Werkzeug rechnet mit über 100 Datenpunkten, wie wahrscheinlich und wie schnell eine Stelle am jeweiligen Standort zu besetzen ist. Danach haben wir die Kampagne aufgesetzt und geschaltet, mit Schwerpunkt auf dem Umkreis von St. Georgen an der Gusen, damit der Weg zum Betrieb und zu den Baustellen kurz bleibt.
Unser System spricht dabei auch Dachdecker, Spengler und Abdichter an, die in fester Anstellung sind. Das läuft über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Wer sich interessiert, bewirbt sich in wenigen Klicks und ohne Anschreiben. Unser Team ruft jede Person an, bevor Kaltenbrunner Zeit investiert, und holt den Lebenslauf vorab ein.
- Stellenprüfung: Wir haben die Stelle vor dem Start mit AdVentureKI auf Besetzungswahrscheinlichkeit und Dauer gerechnet.
- Kampagne: Wir haben die Anzeigen für Kaltenbrunner aufgesetzt und im Umkreis des Standorts geschaltet.
- Profilsuche: AdVentory durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach Erfahrung als Dachdecker, Spengler oder Abdichter.
- Kurzbewerbung: Interessierte melden sich in wenigen Klicks, ein Anschreiben braucht es nicht.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung und übergibt den Lebenslauf mit Notiz.
- AdVentory OS: Kaltenbrunner sieht dort jede Bewerbung und den nächsten Schritt an einem Ort.
Kampagne läuft, eine Stelle ist in Besetzung
Die Kampagne für Kaltenbrunner ist live, eine Stelle ist in Besetzung. Alles, was dafür nötig ist, haben wir eingerichtet: geprüfte Stelle, geschaltete Anzeigen, Kurzbewerbung, Telefonat durch unser Team und der Zugang zu AdVentory OS. Bewerbungen liegen damit nicht lose im Postfach, sondern mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz an einem Ort.
Für den Betrieb bedeutet das vor allem Planbarkeit. Kaltenbrunner spricht nur mit Menschen, bei denen die Grundfragen bereits am Telefon geklärt wurden, und kann früh sagen, wer wirklich aufs Dach passt. Wir begleiten die Besetzung weiter, bis die Stelle vergeben ist.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Umkreis ernst nehmen
Handwerker wechseln selten für einen langen Arbeitsweg. Legen Sie fest, aus welchem Radius jemand realistisch kommt, und suchen Sie dort gezielt, statt österreichweit zu inserieren.
Die Arbeit konkret beschreiben
Sagen Sie, ob es um Steildach, Flachdach oder Blech geht und wie die Partie zusammengesetzt ist. Ein erfahrener Dachdecker erkennt daran in Sekunden, ob die Stelle zu ihm passt.
Grundfragen vor dem Gespräch klären
Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung gehören ans Telefon und nicht ins Vorstellungsgespräch. So bleibt Ihre Zeit für die Leute, die wirklich in Frage kommen.



