Die Jürgen Böhm GmbH in St. Pölten macht Notdienst und geplante Projekte, Heizung und Kühlung, Bad und Fliese. Der Leitsatz des Betriebs lautet Mein Zuhause, mein Installateur. In der Zusammenarbeit haben wir die Personalsuche für den Installateurbetrieb übernommen. Ein GWH-Installateur wurde eingestellt. Die Story zeigt, wie wir Fachkräfte erreicht haben, die nicht suchen.
Alles aus einer Hand heißt: Jeder Monteur muss vieles können
Ein Rohrbruch wartet nicht, eine Wärmepumpe im Neubau auch nicht. Böhm baut Wärmepumpen und Solaranlagen ein, saniert Bäder, bereitet Wasser auf und rückt bei Verstopfungen aus. Dafür braucht der Betrieb Installations- und Gebäudetechniker, die selbstständig beim Kunden arbeiten und sauber übergeben.
Genau diese Leute sind in und um St. Pölten fest gebunden. Sie lesen keine Stellenanzeigen, weil sie Arbeit haben. Dazu kommt, dass ein Installateurbetrieb keine Personalabteilung hat. Jede Stunde, die der Chef mit Bewerbungen verbringt, fehlt auf der Baustelle oder beim Kunden.
Über drei Viertel der Betriebe spüren den Mangel
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben spüren über drei Viertel einen Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt.
Für einen Installateurbetrieb in einer Landeshauptstadt heißt das: Die Fachkräfte, die er braucht, werden von vielen Seiten umworben. Wer nur auf Bewerbungen wartet, erreicht die Menschen nicht, die zufrieden in einem anderen Betrieb arbeiten und trotzdem zuhören würden.
Was wir für die Jürgen Böhm GmbH umgesetzt haben
Wir haben die Suche auf Fachkräfte mit Erfahrung in Heizung, Sanitär und Kältetechnik im Umkreis von St. Pölten ausgerichtet. Angesprochen haben wir bewusst auch Monteure, die gerade nicht wechseln wollten. Die Bewerbung haben wir so kurz gehalten, dass sie in wenigen Klicks erledigt war.
Danach hat unser Team jede Bewerbung am Telefon vorqualifiziert. Wir haben geklärt, ob die Person Wärmepumpe und Bad kann, ob sie in Reichweite wohnt und ob das Gehalt passt. Der Lebenslauf ging vorab an den Betrieb, die Gesprächsnotiz gleich mit. So hat der Chef Gespräche geführt statt Listen.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Erfahrung in Heizung, Sanitär und Kältetechnik durchsucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Installateure konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit vor dem ersten Gespräch geklärt.
- AdVentory OS hat jede Bewerbung vom ersten Kontakt bis zur Notiz aus dem Telefonat an einem Ort gebündelt.
Ein GWH-Installateur eingestellt
Aus unserer Suche wurde eine Stelle als GWH-Installateur bei der Jürgen Böhm GmbH besetzt. Für einen Betrieb, der Notdienst und Projekte zugleich stemmt, verteilt jede zusätzliche Fachkraft die Arbeit auf mehr Schultern.
Wichtig war uns, dass der Betrieb dabei kaum eigenen Aufwand hatte. Er hat in unserem System auf einen Blick gesehen, wer ein Gespräch wert ist, und musste weder Anzeigen schalten noch Bewerbungen sortieren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Breite als Argument nutzen
Wer Heizung, Kühlung, Bad und Fliese anbietet, bietet Monteuren Abwechslung. Zeigen Sie in der Anzeige konkrete Aufträge aus einer Arbeitswoche, statt nur das Wort vielseitig zu verwenden.
Die Suche abgeben, die Gespräche behalten
Ein Handwerksbetrieb ohne Personalabteilung sollte seine Zeit dort einsetzen, wo sie zählt: im persönlichen Gespräch. Alles davor lässt sich auslagern.
Vor dem Termin die harten Fragen klären
Fragen Sie am Telefon nach Gewerk, Wohnort und Gehalt. Dann sitzen Ihnen im Erstgespräch nur Menschen gegenüber, bei denen die Rahmenbedingungen passen.



