Die IVAP Sicherheitstechnik GmbH aus Lebring in der Steiermark ist auf Not- und Sicherheitsbeleuchtung spezialisiert. In der Zusammenarbeit mit IVAP haben wir einen Servicetechniker im Bereich Elektrotechnik und Sicherheitstechnik für Oberösterreich und Salzburg gefunden. Die Story zeigt, wie wir eine Stelle besetzt haben, die mehrere Autostunden vom Firmensitz entfernt liegt.
Der Betrieb sitzt in der Steiermark, die Arbeit wartet woanders
IVAP sitzt in der Philipsstraße in Lebring und wurde 1995 gegründet. Das Unternehmen plant Not- und Sicherheitsbeleuchtung, setzt sie um und übernimmt den Service.
Die offene Stelle war nicht am Sitz in der Steiermark zu besetzen, sondern im Einsatzgebiet Oberösterreich und Salzburg. Gesucht war also ein Elektrotechniker, der dort wohnt und Serviceeinsätze selbstständig fährt. Das macht die Suche doppelt schwer. Servicetechniker mit Elektroausbildung sind stark nachgefragt und selten aktiv auf Jobsuche. Dazu kommt, dass IVAP in der Zielregion als Arbeitgeber weniger bekannt ist als rund um Lebring, wo man den Betrieb kennt.
Der Arbeitsmarkt lässt wenig Spielraum
Wie eng es ist, zeigt eine Definition: Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 solche Berufe.
Das Fachkräfte-Radar der WKO bestätigt das aus Sicht der Unternehmen. Von über 2.100 befragten Betrieben spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Im Service ist das besonders spürbar, denn ein unbesetztes Gebiet bedeutet lange Anfahrten für die Kollegen oder Wartungstermine, die sich verschieben.
Was wir für IVAP umgesetzt haben
Wir haben die Suche von Anfang an auf das Einsatzgebiet ausgerichtet und nicht auf den Firmensitz. Die Kampagne für den Servicetechniker haben wir so aufgesetzt, dass sie Menschen mit Elektroausbildung und Serviceerfahrung in Oberösterreich und Salzburg erreicht. Unser System hat passende Profile gesucht, und wir haben auch jene angesprochen, die nicht aktiv suchen, über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen.
Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Unser Team hat die Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Bei dieser Stelle war der Wohnort die erste Frage, weil er darüber entscheidet, ob die Einsätze im Alltag fahrbar sind. Danach haben wir Eignung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. IVAP hat den Lebenslauf vorab bekommen, zusammen mit einer Gesprächsnotiz von uns.
- Vorabprüfung der Stelle durch AdVentureKI mit über 100 Datenpunkten, samt Rechnung, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- Regionale Suche mit AdVentory, das 850.000 Profile im DACH-Raum nach Elektroausbildung und Serviceerfahrung durchsucht und auf Oberösterreich und Salzburg eingegrenzt hat.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, damit sich Techniker im Außendienst in wenigen Klicks melden konnten.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team mit dem Wohnort als erstem Kriterium, danach Eignung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS als gemeinsamer Ort für alle Bewerbungen und nächsten Schritte, einsehbar von Lebring aus.
Eine Stelle besetzt: Servicetechniker für Oberösterreich und Salzburg
IVAP hat einen Servicetechniker im Bereich Elektrotechnik und Sicherheitstechnik eingestellt. Die Stelle für Oberösterreich und Salzburg ist besetzt, das Einsatzgebiet hat wieder einen Techniker, der vor Ort wohnt.
Aus unserer Sicht war entscheidend, dass wir nicht rund um den Firmensitz gesucht haben. Ein Betrieb, der Mitarbeiter in einem anderen Bundesland braucht, muss dort sichtbar werden, wo diese Menschen leben. Das haben wir für IVAP übernommen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Dort suchen, wo die Arbeit anfällt
Wenn Ihre Techniker in einem anderen Bundesland unterwegs sind, gehört die Anzeige in diese Region. Nennen Sie das Einsatzgebiet schon in der Überschrift.
Selbstständigkeit als Vorteil nennen
Viele Servicetechniker schätzen es, ihren Tag selbst einzuteilen. Sagen Sie offen, wie eigenständig jemand arbeitet und wie der Kontakt zur Zentrale läuft.
Sich als Arbeitgeber vorstellen
Außerhalb Ihrer Heimatregion kennt man Ihren Betrieb kaum. Erklären Sie in zwei Sätzen, was Sie machen und seit wann, bevor Sie Anforderungen aufzählen.



