INTERSPORT Schneider betreibt Sporthandel, Ski- und Bikeverleih und einen Race Service an vier Standorten im Pongau. In der Zusammenarbeit haben wir den Arbeitgeberauftritt des Familienunternehmens erarbeitet und die Ansprache von Verkaufs- und Servicekräften in unserem System angelegt. Die Story zeigt, wie wir einen Saisonbetrieb für Leute interessant gemacht haben, die Material kennen und Gäste gern beraten.
Sporthandel im Pongau konkurriert mit der ganzen Tourismusbranche
Wenn in Zauchensee die Lifte aufsperren, stehen die Gäste zuerst im Verleih. INTERSPORT Schneider ist im Haupthaus in Altenmarkt, an der Weltcuparena Zauchensee, in Downtown Zauchensee und am Highport Flachauwinkl präsent. Das inhabergeführte Unternehmen der Familie Schneider verbindet Sportartikelhandel mit Ski- und Bikeverleih samt Onlinebuchung und einem eigenen Race Service.
Gesucht sind Sportartikelverkäufer, Verleihmitarbeiter, Skiservicetechniker und Bikemechaniker. Im Pongau suchen Hotels, Bergbahnen und Skischulen zur selben Zeit dieselben Leute. Dazu kommt die Saison: Viele Kräfte werden für wenige Monate gebraucht, sollen aber Material kennen und Gäste gut beraten.
Zur Saison suchen alle gleichzeitig
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. Ein Beruf gilt als Mangelberuf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Im Tourismus kommt der Zeitdruck dazu. Wer erst sucht, wenn der erste Schnee liegt, findet kaum noch jemanden, der frei ist.
Der WKO Fachkräfte-Radar stützt sich auf über 2.100 befragte Betriebe. Mehr als drei Viertel davon spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Für einen Sporthändler mit Verleih heißt das, früh sichtbar zu sein und klar zu sagen, ab wann und an welchem Standort jemand gebraucht wird.
So haben wir die Suche vor der Saison vorbereitet
Wir haben gemeinsam mit INTERSPORT Schneider beschrieben, was die Arbeit an den vier Standorten unterscheidet. Im Haupthaus in Altenmarkt steht die Beratung im Sporthandel im Vordergrund, in Zauchensee und Flachauwinkl der Verleih direkt an der Piste. Der eigene Race Service war für uns das stärkste Argument gegenüber Skiservicetechnikern, weil er zeigt, dass im Haus auf Rennniveau gearbeitet wird.
Im zweiten Schritt haben wir festgelegt, wen unser System anspricht: Menschen mit Erfahrung in Sporthandel, Verleih und Skiservice im Umkreis von Altenmarkt. Viele von ihnen suchen nicht aktiv, deshalb läuft die Ansprache über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen statt über ein Inserat. Welche Fragen unser Team am Telefon stellt, haben wir mit INTERSPORT Schneider vorab abgestimmt.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Sporthandel, Verleih und Race Service als drei Arbeitsfelder mit eigenen Argumenten beschrieben.
- Standorte: Für Altenmarkt, Zauchensee und Flachauwinkl haben wir festgehalten, welche Aufgaben dort anfallen.
- AdVentory wurde von uns auf Erfahrung in Sporthandel, Verleih und Skiservice im Umkreis von Altenmarkt ausgerichtet.
- Telefonische Vorqualifizierung: Wir haben festgelegt, dass unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung klärt, bevor ein Lebenslauf mit Gesprächsnotiz weitergeht.
- AdVentory OS zeigt INTERSPORT Schneider seither jede offene Stelle und jede Bewerbung in einer Übersicht.
Vier Standorte, ein Auftritt: Die Vorbereitung für die Saison ist erledigt
INTERSPORT Schneider hat aus unserer Arbeit einen Arbeitgeberauftritt, der für alle vier Standorte gilt und trotzdem zeigt, wo welche Aufgabe wartet. Im Telefonleitfaden steht die Verfügbarkeit an erster Stelle: ab wann jemand einsteigen kann und wo er wohnt. Diese beiden Punkte entscheiden in einem Saisonbetrieb darüber, ob ein Gespräch überhaupt sinnvoll ist.
Den Überblick liefert AdVentory OS, wo INTERSPORT Schneider offene Stellen und Bewerbungen gesammelt sieht. Unsere Vorarbeit verfällt nicht: Botschaft, Zielgruppe und die Fragen für das Telefonat lassen sich für jede weitere Stelle wieder verwenden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Früh sichtbar werden
Saisonkräfte entscheiden sich Wochen vor dem Start. Beginnen Sie mit der Ansprache, bevor Hotels und Bergbahnen in der Region ihre Stellen ausschreiben.
Verfügbarkeit zuerst klären
Fragen Sie Einstiegsdatum und Wohnort ab, bevor Sie über alles andere reden. Das erspart beiden Seiten unnötige Gespräche.
Das Fachliche hervorheben
Wer Bindungen einstellt oder Ski präpariert, will als Fachkraft gesehen werden. Zeigen Sie Werkstatt und Service, nicht nur den Verkaufsraum.



