Das Möbelstück heißt AXEL und hat 2017 den German Design Award bekommen. Gebaut wurde es in Feldkirchen in Kärnten. Dieselbe Tischlerei richtet Villen am See, einen Modeshop und Büros in Wien ein. Für INFORM haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Wie wir den Anspruch des Betriebs in einen Arbeitgeberauftritt übersetzt haben, steht in dieser Story.
Gesamtmöblierung auf diesem Niveau braucht Tischler mit Anspruch
INFORM plant und fertigt maßgeschneiderte Gesamtlösungen für Wohnen und Gewerbe. Die Projekte führen von Kärnten bis nach Wien. Dafür braucht es Tischler, Montagetischler und Planer, die Details ernst nehmen und beim Kunden auftreten können. Im Innenausbau zählt jeder Millimeter, und ein Design Award verpflichtet.
In Mittelkärnten ist diese Gruppe überschaubar. Wer so arbeitet, ist in seinem Betrieb meist unverzichtbar und sucht nicht von selbst. INFORM musste also Menschen erreichen, die zufrieden sind, aber mehr wollen als Serienmöbel.
Gute Handwerker sind selten frei
Wie eng der Arbeitsmarkt ist, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar. Über 2.100 Betriebe wurden befragt, mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Bei 56 Prozent kostet fehlendes Personal bereits Umsatz.
Dazu passt die bundesweite Mangelberufsliste 2026. Sie führt 64 Berufe, und ein Beruf kommt nur dann auf die Liste, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Bei Tischlern mit hohem Anspruch kommt dazu, dass ihr jetziger Arbeitgeber alles tut, um sie zu halten.
Vom Anspruch zum Arbeitgeberauftritt: Unser Vorgehen
Gemeinsam mit INFORM haben wir entschieden, über das Werk zu sprechen. Ein Tischler, der sauber arbeitet, erkennt gute Arbeit auf den ersten Blick. Deshalb haben wir in der Kampagne gezeigt, woran bei INFORM gearbeitet wird, und den Award als Beleg dazugestellt. Wir haben den Betrieb über seine Projekte erklärt und nicht über Schlagworte.
Unser Team hat die Anzeigen umgesetzt und im Umkreis von Feldkirchen geschaltet. Wir haben sie auf Menschen mit Erfahrung in Innenausbau und Möbelbau ausgerichtet. Weil Projekte bis nach Wien führen, haben wir auch die Montage auswärts offen angesprochen. Für den weiteren Ablauf haben wir die telefonische Vorqualifizierung durch unser Team vorgesehen. Sie klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und die Bereitschaft, auswärts zu montieren.
- Arbeitgeberkampagne über das Werk: Wir haben INFORM mit seinen Projekten als Arbeitgeber gezeigt und die Kampagne in Mittelkärnten geschaltet.
- AdVentory hat die Anzeigen ausgespielt. Unser System erreicht Fachkräfte über mehr als 30 Kanäle.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben und ohne Mappe.
- AdVentory OS: Wir haben eingerichtet, dass Rückmeldungen und nächste Schritte für die Werkstatt an einem Ort stehen.
Umgesetzt: INFORM zeigt sich als Arbeitgeber so, wie der Betrieb arbeitet
Wir haben den Arbeitgeberauftritt von der Botschaft bis zur Schaltung geliefert. INFORM war damit vor Tischlern in der Region zu sehen, mit Bildern und Aussagen, die zum Niveau der eigenen Arbeit passen. Die Werkstatt konnte sich währenddessen auf ihre Projekte konzentrieren, die Arbeit an Texten, Bildern und Kanälen lag bei uns.
Aus der Zusammenarbeit bleibt eine Linie für künftige Suchen: zuerst das Werk, dann die Stelle. Diese Reihenfolge spricht jene an, denen Qualität wichtig ist.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Auszeichnungen als Beleg verwenden
Ein Preis ist kein Selbstzweck, aber er zeigt Bewerbern, dass Ihre Arbeit von außen anerkannt wird. Erwähnen Sie ihn kurz und zeigen Sie das Stück dazu.
Zufriedene Fachkräfte ansprechen
Wer gut ist, hat einen Platz. Sie erreichen diese Menschen über das, was ihnen im jetzigen Betrieb fehlt. Oft ist das die Art der Projekte.
Montage auswärts früh erwähnen
Wenn Ihre Projekte in andere Bundesländer führen, sagen Sie es gleich. Für manche ist das ein Reiz, für andere ein Ausschlussgrund. Beides spart Zeit.



