Hummer suchte über zwei Jahre einen Werkstättenleiter für den eigenen Fuhrpark, mit teuren Dienstleistern und ohne Erfolg. Gemeinsam mit uns sind heute drei Stellen besetzt, darunter die Werkstättenleitung und ein Disponent. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit vorgegangen sind und warum Hummer am Ende zwischen drei qualifizierten Kandidaten aus der eigenen Region wählen konnte.
Zwei Jahre Suche, eine Fehlbesetzung und eine Werkstatt ohne Führung
Die Hummer GmbH betreibt einen Bereich Transport und Logistik mit eigener Werkstatt. Für diese Werkstatt suchte die Leitung Transport und Logistik über zwei Jahre einen Werkstättenleiter. Versucht wurde, was naheliegt: Personaldienstleister und Karriereplattformen. Beides war teuer und brachte kein Ergebnis. Eine Besetzung ging schief, die Person passte nicht.
In dieser Zeit blieb die Werkstatt ohne Führung, und das spürte das ganze Team. Wenn in einem Fuhrpark niemand Prioritäten setzt, Reparaturen plant und die Mechaniker anleitet, stehen Fahrzeuge länger. Für die Leitung stand irgendwann die Frage im Raum, ob es die passende Person in der Region überhaupt gibt.
Wer eine Werkstatt führen kann, arbeitet schon in einer
Kraftfahrzeugmechanikerinnen und Kraftfahrzeugmechaniker stehen auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026, und laut Arbeitskräfteradar 2025 der Wirtschaftskammer gehören Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer mit 78 Nennungen zu den meistgesuchten Berufen. Transportbetriebe konkurrieren also doppelt um Personal, auf der Straße und in der Werkstatt.
Insgesamt finden laut WKO 78 Prozent der befragten Betriebe nicht ausreichend geeignetes Personal, 57 Prozent müssen deshalb Aufträge ablehnen oder reduzieren. Für eine Führungsrolle verschärft sich das. Wer eine Werkstatt leiten kann, ist fast immer in einer festen Position, oft mit Verantwortung und gutem Gehalt. Solche Menschen schauen nicht auf Jobbörsen.
Was wir für Hummer umgesetzt haben
Wir haben die Stelle zu den Werkstattleuten in der Umgebung gebracht und nicht auf eine Plattform gestellt. Unsere Zielgruppe waren erfahrene Mechaniker, Meister und stellvertretende Werkstattleiter im Umkreis, die bereit wären, den nächsten Schritt zu machen. In der Botschaft haben wir Verantwortung, ein eigenes Team und einen Arbeitsplatz ohne lange Anfahrt angesprochen. Daneben haben wir für Hummer Kampagnen für LKW-Disponenten und für einen LKW-Kran-Fahrer aufgesetzt und geschaltet, die Suche nach Disponenten in mehreren Durchgängen bis März 2026.
Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Unser Team hat jede Bewerbung am Telefon geprüft, bevor sie bei Hummer landete, mit Fragen zu Führungserfahrung, fachlichem Hintergrund, Wohnort und Gehaltsvorstellung. Nach einer Fehlbesetzung war uns genau diese Vorauswahl wichtig, denn ein zweiter Fehlgriff in derselben Rolle wäre teuer gewesen.
- Recruiting-Kampagnen haben wir für die Werkstättenleitung, für LKW-Disponenten und für einen LKW-Kran-Fahrer umgesetzt.
- AdVentory hat die Stellen zu erfahrenen Leuten im Umkreis gebracht, die nicht aktiv suchten.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Führungserfahrung, Wohnort und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat Hummer jede Bewerbung mit Lebenslauf und den Stand der Besetzung auf einen Blick gezeigt.
Drei Stellen besetzt: Werkstättenleiter, Disponent und eine weitere Position
Die Werkstättenleitung ist besetzt. Hummer hatte dafür drei sehr qualifizierte Kandidaten zur Auswahl, alle aus der Region. Insgesamt hat Hummer über uns drei Stellen besetzt: den Werkstättenleiter, einen Disponenten und eine weitere Position.
Nach zwei Jahren ohne Führung hat die Werkstatt wieder eine Leitung, und das Werkstattteam hat sich sehr zum Positiven verändert. Dass die Wahl zwischen drei passenden Menschen aus der Umgebung fiel, hat das Risiko einer zweiten Fehlbesetzung gesenkt. Die Zusammenarbeit beschreibt die Leitung so: „Sehr unkompliziert, sehr ergebnisorientiert.“ Die Region hat gezeigt, dass es die passenden Leute gibt, wenn man sie direkt anspricht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Führungskräfte dort suchen, wo sie heute arbeiten
Werkstattleiter und Meister sind fast nie auf Jobsuche. Eine Anzeige im Umkreis, die Verantwortung und Team konkret beschreibt, erreicht sie eher als jede Plattform.
Nach einer Fehlbesetzung die Vorauswahl verschärfen
Klären Sie Führungserfahrung, Fachhintergrund und Erwartungen vor dem ersten Gespräch. Das kostet eine Stunde am Telefon und erspart Monate mit der falschen Person.
Auf Auswahl bestehen
Wer nur einen einzigen Kandidaten hat, nimmt ihn aus Not. Planen Sie die Suche so, dass am Ende mindestens zwei oder drei passende Menschen zur Wahl stehen, und vergleichen Sie sie anhand derselben Fragen.



