Lohnverrechnung ist das eine System, das nie ausfallen darf. HR Force hat sich genau darauf spezialisiert. Das Wiener Beratungshaus arbeitet seit 1999 an Personallösungen auf Basis von SAP HCM und SAP SuccessFactors. Wir haben für HR Force die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, wie wir eine sehr kleine Zielgruppe angesprochen haben.
Wer österreichische Payroll in SAP beherrscht, hat immer ein Projekt
Rund 100 Consultants an den Standorten Wien, Linz und Graz übernehmen Implementierung, Strategieberatung, Cloud Services, Payroll-Outsourcing und Application Management. Gebraucht werden in einem solchen Haus SAP-HCM-Consultants, SuccessFactors-Berater, ABAP-Entwickler und Payroll-Spezialisten.
Die Kombination aus Systemwissen und österreichischem Arbeitsrecht ist selten. Die Zielgruppe ist klein, gut bezahlt und fast immer in einem Projekt. Diese Menschen bewerben sich nicht. Sie werden angesprochen, und zwar oft. Eine weitere Nachricht mit denselben Versprechen geht bei ihnen unter.
Auch in der Beratung fehlen die Fachleute
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent davon stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. In einer Nische wie SAP HCM gilt das verschärft, weil es schlicht nur wenige Menschen mit diesem Wissen gibt.
Wie wir eine kleine Zielgruppe angesprochen haben
In der Zusammenarbeit mit HR Force war uns klar, dass die Ansprache Substanz braucht. Berater, die jede Woche Angebote bekommen, lesen nur weiter, wenn die Nachricht ihr Fach ernst nimmt. Wir haben die Kampagne deshalb über die Spezialisierung aufgebaut: ein Haus, das seit 1999 nichts anderes macht als Personallösungen in SAP, mit Kollegen, die dieselbe Sprache sprechen.
Unser Team hat die Anzeigen erstellt und im Umkreis der Standorte Wien, Linz und Graz geschaltet. Wir haben sie auf Menschen mit Erfahrung in SAP HCM, SuccessFactors und Payroll ausgerichtet. Unser Ton war sachlich, weil diese Zielgruppe Übertreibungen sofort erkennt. Für Rückmeldungen haben wir ein Vorgespräch mit unserem Team eingeplant, in dem es um Modulkenntnisse, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geht. Fachgespräche bei HR Force können dann auf Augenhöhe beginnen.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben HR Force über die Spezialisierung vorgestellt und die Kampagne an allen drei Standorten geschaltet.
- AdVentory hat die Ausspielung übernommen. Unser System zeigt Arbeitgeber über mehr als 30 Kanäle.
- Kurzbewerbung: Berater im laufenden Projekt konnten in wenigen Klicks reagieren. Ein Anschreiben haben wir bewusst weggelassen.
- AdVentory OS: Wir haben einen gemeinsamen Ort für Rückmeldungen und nächste Schritte eingerichtet, für Wien, Linz und Graz.
Arbeitgeberkampagne umgesetzt: HR Force war an drei Standorten als Arbeitgeber sichtbar
Wir haben den Auftritt für HR Force entwickelt und in Wien, Linz und Graz geschaltet. Das Beratungshaus stand damit vor einer Zielgruppe, die man über gewöhnliche Stelleninserate nicht erreicht.
Die Botschaft der Kampagne lässt sich weiterverwenden. Sie funktioniert für Consultants ebenso wie für Entwickler und Payroll-Spezialisten, weil sie am gemeinsamen Fach ansetzt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Spezialisierung nach vorn stellen
Fachleute aus einer Nische wollen mit Menschen arbeiten, die ihr Thema verstehen. Wenn Ihr Haus auf ein Gebiet konzentriert ist, ist das Ihr stärkstes Argument als Arbeitgeber.
Sachlich bleiben
Wer oft angesprochen wird, hat ein feines Ohr für leere Sätze. Schreiben Sie, was die Aufgabe ist und mit welchen Systemen jemand arbeitet. Mehr braucht es für den ersten Kontakt nicht.
Mehrere Standorte gemeinsam bewerben
Wenn Sie an mehreren Orten sitzen, nennen Sie alle. Für manche Fachkraft entscheidet der Standort, und drei Möglichkeiten sind besser als eine.



