Hilti & Jehle baut seit 1875 von Feldkirch aus in Vorarlberg, vom Hochbau bis zum Spezialtiefbau. In der Zusammenarbeit haben wir für das Bauunternehmen eine Employer-Branding-Kampagne umgesetzt und es im Rheintal als Arbeitgeber sichtbar gemacht. Die Story zeigt unser Vorgehen und das Ergebnis.
Bauen an einer Grenze, hinter der andere Löhne locken
Das Unternehmen deckt Hochbau, Tiefbau, Asphaltbau, Pflasterarbeiten, Grundbau, Spezialtiefbau und Wohnbau ab und tritt als Generalunternehmer auf. Von Feldkirch aus sind es wenige Minuten nach Liechtenstein und in die Schweiz.
Betriebe wie dieser brauchen Poliere, Maurer, Schalungsbauer, Asphaltierer, Gerätefahrer, Bautechniker und Bauleiter. Im Rheintal pendeln viele Fachkräfte über die Grenze. Wer bleibt, ist gut beschäftigt und sucht selten von selbst.
Im Rheintal zieht die Grenze Fachkräfte ab
Für den WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten außerdem von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal.
Wie eng der Arbeitsmarkt ist, zeigt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Aufgenommen wird ein Beruf, sobald weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen. In Vorarlberg kommt der Sog über die Grenze dazu. Ein Bauunternehmen muss dort auch jene erreichen, die täglich pendeln und über einen Arbeitsplatz näher am Wohnort nachdenken.
So haben wir Hilti & Jehle als Arbeitgeber sichtbar gemacht
Gemeinsam mit Hilti & Jehle haben wir den Arbeitgeberauftritt in eine Kampagne übersetzt. Am Anfang der Zusammenarbeit stand die Frage, warum jemand gerade hier arbeiten sollte. Die Antworten haben wir in Botschaften gefasst und über unser System an Bauprofis vom Polier bis zum Bautechniker ausgespielt, auch an jene, die gerade keine Stelle suchen. Bei Hilti & Jehle haben wir die Breite der Sparten und die Beständigkeit eines Unternehmens betont, das seit 1875 in der Region baut.
Wer sich angesprochen fühlte, konnte sich über unsere Kurzbewerbung in wenigen Klicks melden, ohne Anschreiben. Unser Team hat die Bewerbungen in AdVentory OS gebündelt und am Telefon nachgefragt: Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit. So hatte Hilti & Jehle jederzeit im Blick, wer sich gemeldet hat und wie der Stand ist.
- Employer-Branding-Kampagne für Hilti & Jehle konzipiert, getextet und geschaltet.
- Gezielte Suche: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum auf Bauerfahrung in der jeweils passenden Sparte geprüft, im Umkreis von Feldkirch.
- Kanäle: Wir haben die Kampagne über mehr als 30 Kanäle ausgespielt und damit auch Menschen erreicht, die nicht aktiv suchen.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks eingerichtet, ohne Anschreiben.
- Telefonate durch unser Team zu Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geführt.
- AdVentory OS als gemeinsamer Ort für Bewerbungen und nächste Schritte bereitgestellt.
Vorqualifizierte Kandidaten aus der Kampagne für Hilti & Jehle
Jede Bewerbung über unsere Kampagne kam mit Lebenslauf. Für Hilti & Jehle waren alle Bewerbungen in AdVentory OS an einem Ort gesammelt, und unser Team hat mit den Bewerbern telefoniert, bevor Unterlagen weitergingen.
Mittlerweile ist die Kampagne beendet. Die Botschaften, die wir gemeinsam entwickelt haben, bleiben Hilti & Jehle erhalten und lassen sich für künftige Stellen wieder einsetzen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Reden Sie mit Grenzgängern über Zeit
Beim Lohn gewinnen Sie gegen die Schweiz selten. Beim Arbeitsweg, bei der Baustelle im eigenen Ort und bei der Planbarkeit schon. Stellen Sie das in den Vordergrund.
Nutzen Sie die Breite Ihrer Sparten
Wer vom Hochbau in den Spezialtiefbau wechseln kann, ohne den Arbeitgeber zu wechseln, hat eine Perspektive. Sagen Sie das Ihren Bewerbern.
Bleiben Sie dauerhaft sichtbar
Am Bau wechselt man zwischen zwei Baustellen oder über den Winter. Wer nur bei akutem Bedarf wirbt, verpasst diese Fenster.



