Hettegger Entsorgung in St. Veit im Pongau holt seit 1946 ab, was andere loswerden wollen. Wir haben für den Familienbetrieb eine Kampagne für LKW-Fahrer umgesetzt, die bis 22. April 2026 lief. Unser Team hat jeden Kandidaten dabei telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt unsere Arbeit in dieser Zusammenarbeit.
Entsorgung, Bau und Tourismus wollen dieselben Fahrer
Der Container steht pünktlich vor der Baustelle. Die Kehrmaschine ist unterwegs, bevor der Ort aufwacht. Dahinter steht ein Familienbetrieb, der in dritter Generation geführt wird. Hettegger ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Das Angebot reicht von Entsorgung und Recycling über Abbrucharbeiten und Erdbewegung bis zu Containerdienst und Straßenreinigung mit Großkehrmaschinen.
All das braucht Menschen, die schwere Fahrzeuge sicher bewegen. Im Pongau werben Baufirmen, Seilbahnen und Speditionen um dieselben Leute. Das Tal ist eng, der Arbeitsmarkt auch.
56 Prozent der Betriebe verlieren Umsatz, weil Personal fehlt
Diese Zahl stammt aus dem WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark.
Bundesweit stehen 2026 insgesamt 64 Berufe auf der Mangelberufsliste. Ein Beruf kommt dorthin, wenn weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen. In einem Gebirgstal mit wenigen Einwohnern verschärft sich das, weil der Anfahrtsweg die Auswahl zusätzlich einschränkt.
So haben wir Fahrer für Hettegger angesprochen
Fahrer sitzen im Führerhaus, nicht vor Jobportalen. Deshalb haben wir die Kampagne für LKW-Fahrer so gebaut, dass sie am Handy funktioniert. Gemeinsam mit Hettegger haben wir die Vorteile eines Familienbetriebs im eigenen Tal herausgestellt: regionale Touren und ein Arbeitgeber, den man im Ort kennt.
Unser System hat im Umkreis von St. Veit im Pongau nach Personen mit Führerschein C sowie Kran- und Baggererfahrung gesucht. Wir haben die Bewerber nach der Kurzbewerbung angerufen. In einem kurzen Telefonat haben wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt, den Lebenslauf eingeholt und ihn mit Gesprächsnotiz übergeben.
Wie bei jeder Stelle haben wir vorab gerechnet, wie die Aussichten im Pongau stehen, und Hettegger das Ergebnis gezeigt. Während der Laufzeit lag jede Bewerbung in AdVentory OS. Die Disposition musste dafür keine eigene Liste führen und sah auf einen Blick, mit wem wir schon gesprochen hatten.
- AdVentureKI hat vor dem Start berechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell die Fahrerstelle zu besetzen ist.
- Suche im Einzugsgebiet: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Berufskraftfahrern im Pongau durchsucht.
- Ansprache am Handy: Wir haben die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt, die Bewerbung dauerte wenige Klicks.
- Kurzes Telefonat mit unserem Team zu Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit.
- AdVentory OS hat der Disposition jede Bewerbung an einem Ort gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten für die Fahrerstelle im Salzachtal
Als wir die Kampagne am 22. April 2026 beendet haben, war jeder Kandidat telefonisch vorqualifiziert. In einem engen Tal, in dem jeder Fahrer mehrere Angebote hat, zählt jeder dieser Kandidaten.
Hettegger wusste vor dem ersten Termin, wer wo wohnt und ab wann jemand anfangen könnte. Das spart Wege in einem Betrieb, in dem jede Stunde am Fahrzeug zählt.
Für uns hat sich bestätigt, dass Fahrer auf kurze, klare Anzeigen am Handy reagieren. Lange Texte über das Unternehmen braucht es dafür nicht. Entscheidend sind Einsatzgebiet, Fahrzeug und Arbeitszeit.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Touren beschreiben
Fahrer wollen wissen, ob sie abends daheim sind. Nennen Sie Einsatzgebiet und übliche Arbeitszeiten.
Den Fuhrpark nennen
Welche Fahrzeuge und Aufbauten gefahren werden, ist für Profis eine wichtige Information. Führen Sie sie in der Anzeige an.
Bewerbung ohne Hürden
Verlangen Sie im ersten Schritt keinen Lebenslauf. Ein Name und eine Telefonnummer reichen für den Erstkontakt.



