Held & Francke baut von Linz bis Eisenstadt, im Hochbau, Tiefbau, Straßenbau und Glasfaserbau. In der Zusammenarbeit mit uns hat das Unternehmen zwei Stellen besetzt: einen Projektleiter im Anlagenbau und einen Projektleiter. Die Story zeigt, warum wir die Suche pro Niederlassung aufgebaut haben, statt eine Anzeige für ganz Österreich zu schalten.
Viele Niederlassungen bedeuten viele kleine Suchen
Die Held & Francke Baugesellschaft mit Sitz in Linz geht auf die 1961 gegründete Weller & Co zurück und gehört seit 2001 zur HABAU GROUP, die mit rund 7.200 Mitarbeitenden zu den großen Baugruppen Österreichs zählt. Held & Francke arbeitet im Hochbau, Tiefbau, Straßenbau und Asphalt, in der Rohrsanierung, im Glasfaserbau und in der Umwelttechnik, mit Niederlassungen unter anderem in Linz, Eferding, Steyr, Wien, St. Pölten, Salzburg, Eisenstadt und Amstetten.
Gesucht wurden Projektleiter. Für Kunden ist die dezentrale Struktur ein Vorteil. Für das Recruiting heißt sie, dass Kandidaten an vielen Orten gleichzeitig gefunden werden müssen. Eine zentrale Anzeige erreicht den Projektleiter in Eferding genauso schlecht wie den in St. Pölten, weil beide zuerst wissen wollen, wo genau sie arbeiten würden.
Bauberufe bleiben knapp, auch wenn die Arbeitslosigkeit steigt
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen unter anderem Betonbauer, Tiefbauer, Pflasterer, Gleisbauer, Kalkulanten sowie Techniker und Ingenieure für Bauwesen. Als Mangelberuf gilt laut ÖGB ein Beruf, wenn auf eine offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Die allgemeine Lage verdeckt das leicht. In Oberösterreich waren im August 2026 laut AMS 39.324 Menschen arbeitslos, um 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr, in Niederösterreich 47.682. Bauberufe bleiben trotzdem knapp, weil erfahrene Fachkräfte in eingespielten Teams arbeiten und dort gebraucht werden. Sie wechseln selten wegen einer Anzeige, eher wegen eines konkreten Vorteils wie einer kürzeren Anfahrt, besserer Ausstattung oder mehr Verantwortung.
Was wir für Held & Francke umgesetzt haben
Wir haben jede Niederlassung wie einen eigenen Arbeitsmarkt behandelt. Die Stellen haben wir im Umkreis der Niederlassung ausgespielt, zu der sie gehören, damit sich Menschen melden, die dort auch arbeiten wollen. Die Ansprache lief über mehr als 30 Kanäle, für Technik und Bauleitung zusätzlich über direkte Ansprache aus AdVentory.
Die Botschaft haben wir auf das zugeschnitten, was ein Projektleiter wissen will: welche Projekte er verantwortet, wie viel Rückhalt er bekommt und wo sein Einsatzgebiet liegt. Verbindend war der Doppelvorteil aus der Sicherheit einer großen Gruppe und der Nähe eines regionalen Bauunternehmens. Im Telefonat hat unser Team Qualifikation, Erfahrung in der Sparte und den gewünschten Einsatzradius geklärt. Für den Einstieg reichte eine kurze Bewerbung über das Handy, den Rest haben wir im Gespräch besprochen.
- AdVentory hat die Stellen im Umkreis der Niederlassung über mehr als 30 Kanäle ausgespielt und Baufachleute unter 850.000 Profilen gesucht.
- Kurzbewerbung hat die Bewerbung in wenigen Klicks möglich gemacht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Qualifikation, Erfahrung in der Sparte und den gewünschten Einsatzradius geklärt.
- AdVentory OS hat offene Stellen, Bewerbungen und den Stand jeder Besetzung an einem Ort gezeigt.
Zwei Stellen besetzt: ein Projektleiter im Anlagenbau und ein Projektleiter
Held & Francke hat auf diesem Weg zwei Projektleiter eingestellt, einen davon im Anlagenbau. Beide kamen als Kandidaten, deren Qualifikation, Wohnort und Verfügbarkeit vorher geklärt waren. Die Zentrale konnte in AdVentory OS sehen, wo welche Stelle steht und welche Termine anstehen, statt Rückmeldungen einzeln einzusammeln.
Für die Verantwortlichen vor Ort hieß das weniger Zeit am Telefon mit unpassenden Bewerbern und mehr Planungssicherheit. Ein Projekt, das einen Leiter hat, kann starten, statt verschoben zu werden. Was bei diesen beiden Stellen funktioniert hat, lässt sich nach unserer Erfahrung Schritt für Schritt auf weitere Sparten und Standorte übertragen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Im Umkreis der Niederlassung suchen
Baufachleute entscheiden nach Anfahrtszeit. Schalten Sie Stellen im Pendelbereich der Niederlassung statt landesweit und nennen Sie das Einsatzgebiet konkret.
Sparten getrennt ansprechen
Asphalt, Glasfaser und Projektleitung sprechen verschiedene Menschen an. Mit eigenen Botschaften je Sparte bekommen Sie passendere Bewerbungen als mit einer allgemeinen Bauanzeige.
Einsatzradius im ersten Gespräch klären
Fragen Sie früh, wie weit jemand täglich fahren will. Das verhindert Zusagen, die nach wenigen Wochen an der Anfahrt scheitern.



