Die Hanser GmbH aus Kramsach plant, fertigt und montiert Energie- und Umwelttechnik, vom Badezimmer bis zur Biogasanlage. Wir haben für Hanser eine Recruiting-Kampagne umgesetzt, über die derzeit eine Stelle besetzt wird. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit mit einem Betrieb vorgehen, der sehr unterschiedliche Techniker braucht, und welche Schritte sich auf andere Unternehmen übertragen lassen.
Ein Tiroler Familienbetrieb zwischen Anlagenbau und Haustechnik
Stillstand ist keine Option. So beschreibt Geschäftsführer Roland Hanser sein Unternehmen, das 1992 gegründet wurde. Für die Industrie übernimmt Hanser Anlagenbau, Fertigung und Projektmanagement. Für Gewerbe und Gemeinden kommen Sanierung, Versorgungsanlagen und Neubau dazu, für Private das Bad, die Heizung und die Sauna.
Wer Wärmepumpen, Solaranlagen und Biogasanlagen baut, kann sich Stillstand auch personell nicht leisten. Gebraucht werden Installateure, Schweißer, Servicetechniker und Projektleiter. Im Tiroler Unterland werben aber große Industriebetriebe mit eigenen Instandhaltungen um dieselben Fachkräfte. Ein Familienbetrieb muss dort erklären, warum die Arbeit bei ihm abwechslungsreicher ist.
Der Markt gibt wenig her, die Zahlen zeigen es
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Aufgenommen wird ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für Betriebe bedeutet das, dass der klassische Weg über die Ausschreibung oft ins Leere läuft.
Der WKO Fachkräfte-Radar hat über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Im Anlagenbau heißt das, dass ein Projekt nicht angenommen werden kann, obwohl der Auftrag da wäre.
So sind wir für den Standort Kramsach vorgegangen
Am Anfang stand die Prüfung der Stelle. Unsere AdVentureKI rechnet mit über 100 Datenpunkten, wie wahrscheinlich und wie schnell eine Stelle zu besetzen ist. Mit diesem Ergebnis haben wir die Kampagne für Hanser aufgesetzt und im Umkreis von Kramsach geschaltet.
Wir sprechen dabei Fachkräfte in fester Anstellung an, über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Die Kurzbewerbung haben wir so gebaut, dass sie ohne Anschreiben in wenigen Klicks abgeschickt ist. Am Telefon fragt unser Team anschließend nach Ausbildung, Schweißprüfungen, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- Geprüfte Stelle: Wir haben vor dem Start mit AdVentureKI gerechnet, wie gut die Stelle in Kramsach besetzbar ist.
- Profile nach Qualifikation: AdVentory durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach Gas-, Wasser-, Heizungs- und Rohrleitungsbau.
- Ansprache ohne Stellenbörse: Wir erreichen Techniker über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen.
- Abklärung vorab: Unser Team telefoniert mit jeder Person und übergibt Lebenslauf und Gesprächsnotiz.
- AdVentory OS: Hanser hat dort alle offenen Stellen und Bewerbungen an einem Ort.
Kampagne geschaltet, eine Stelle bei Hanser in Besetzung
Die Kampagne läuft, eine Stelle ist in Besetzung. Hanser hat von uns einen fertigen Ablauf bekommen: geprüfte Stelle, Anzeigen im Umkreis, kurzer Bewerbungsweg, Telefonat und eine Übersicht, in der nichts verloren geht.
Lebenslauf und Gesprächsnotiz zeigen, wer in den Anlagenbau und wer in den Kundendienst passt. So bekommen Industrieprojekt und Privatkunde jeweils die richtigen Leute, und die Geschäftsführung führt Gespräche nur mit Kandidaten, bei denen die Eckdaten stimmen. Wir bleiben in der Zusammenarbeit, bis die Besetzung abgeschlossen ist.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Nach Nachweisen fragen
Schweißprüfungen und Ausbildungen lassen sich am Telefon in zwei Minuten klären. Tun Sie das vor dem Gespräch, dann reden Sie im Termin über die Aufgabe.
Die Bandbreite als Vorteil nennen
Wer heute an einer Industrieanlage und morgen bei einem Privatkunden arbeitet, hat Abwechslung. Gegenüber einer reinen Instandhaltung ist das ein Argument, das Sie aussprechen sollten.
Vor dem Start rechnen lassen
Eine ehrliche Einschätzung, wie schwer eine Stelle zu besetzen ist, verhindert falsche Erwartungen. Sie wissen dann, mit welcher Dauer Sie planen müssen.



