Die Günther Pichler GmbH in Prinzersdorf montiert und wartet unter dem Kürzel GPV seit über 30 Jahren Technik auf und an Verkehrswegen aller Art. In der Zusammenarbeit haben wir das Employer Branding des Unternehmens umgesetzt. Die Story zeigt, wie wir eine Arbeit, die kaum jemand kennt, für Elektrotechniker verständlich und interessant gemacht haben.
Verkehrstechnik ist Elektrotechnik unter erschwerten Bedingungen
Eine Ampel fällt erst auf, wenn sie ausfällt. Dass das selten passiert, ist die Arbeit von GPV. Lichtsignalanlagen, mobile Stauwarner, Geschwindigkeitswarner, Systeme zur Datenerfassung und Detektion sowie Zählgeräte gehören zum Programm, dazu Inspektion und Wartung.
Der Betrieb braucht Elektrotechniker, Monteure und Servicetechniker mit Führerschein, Reisebereitschaft und Sinn für Sicherheit. Die Arbeit findet draußen statt, oft bei Nacht und neben rollendem Verkehr. Im Raum St. Pölten werben Gebäudetechnik und Industrie um dieselben Elektriker, meist mit Arbeitsplätzen unter Dach. GPV musste erklären, warum die Arbeit an der Straße trotzdem die bessere Wahl sein kann.
Elektriker können sich die Stelle aussuchen
Die Mangelberufsliste 2026 führt bundesweit 64 Berufe. Dorthin kommt ein Beruf, wenn je offener Stelle beim AMS weniger als 1,5 Arbeitsuchende gemeldet sind. Fachkräfte in solchen Berufen vergleichen Angebote sehr genau.
Wie stark Betriebe das spüren, zeigt das WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben. Über drei Viertel sind betroffen, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In der Verkehrstechnik hängen daran Wartungsintervalle und Baustellen, die abgesichert werden müssen.
Wie wir GPV als Arbeitgeber beschrieben haben
Wir haben uns von GPV zuerst erklären lassen, wie ein Einsatz abläuft. Daraus wurde der Kern des Auftritts: Wer hier arbeitet, sorgt dafür, dass Verkehr sicher fließt, und sieht das Ergebnis an jeder Kreuzung. Unser Team hat diese Aufgabe in einfache Sätze gebracht, weil selbst viele Elektriker nicht wissen, dass es diesen Beruf gibt.
Die Bedingungen haben wir gemeinsam mit dem Unternehmen offen beschrieben. Außeneinsatz, Nachtarbeit und Reisen stehen im Auftritt, ebenso die Sicherheitsstandards, die dabei gelten. Wir haben die Inhalte für die Ausspielung über mehr als 30 Kanäle und die Karriereseite aufbereitet und auf Techniker im Raum St. Pölten ausgerichtet.
- Die Aufgabe erklären: Wir haben beschrieben, was Lichtsignalanlagen, Stauwarner und Zählsysteme im Alltag leisten und wer sie betreut.
- Ehrliche Bedingungen: Unser Team hat Außeneinsatz, Nachtarbeit und Reisebereitschaft klar benannt.
- Sicherheit: Wir haben den Umgang mit der Arbeit neben rollendem Verkehr als eigenes Thema aufgenommen.
- Über 30 Jahre Erfahrung: Die lange Geschichte des Unternehmens wurde als Zeichen für sichere Arbeitsplätze eingebaut.
- Telefonische Vorqualifizierung: Bei offenen Stellen klärt unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung, ebenso die Bereitschaft zu Außeneinsätzen.
Über 30 Jahre Verkehrstechnik, jetzt mit Arbeitgeberauftritt
Das Employer Branding für die Günther Pichler GmbH ist umgesetzt. Ein Unternehmen, dessen Arbeit täglich Tausende sehen, ohne es zu wissen, stellt sich nun selbst vor. Techniker erfahren, was GPV macht und was von ihnen erwartet wird.
Wer sich daraufhin meldet, kennt die Bedingungen. Das ist die Grundlage für jede weitere Suche mit uns: Unser AdVentory durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach Elektrotechnikern mit Montage- und Serviceerfahrung, und wir übergeben Lebensläufe mit Gesprächsnotiz.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Unbekannte Berufe übersetzen
Wenn Ihre Branche kaum jemand kennt, beginnen Sie mit dem, was jeder sieht. Die Ampel an der Ecke versteht man sofort.
Nachtarbeit und Reisen vorab klären
Wer das erst im Gespräch erfährt, sagt oft ab. Schreiben Sie Umfang und Ausgleich in den ersten Kontakt.
Beständigkeit betonen
Ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten besteht, bietet Sicherheit. Für viele Techniker zählt das mehr als ein Büro mit Aussicht.



