Die GU bautech GmbH aus Wildon in der Südsteiermark arbeitet als Generalunternehmer für Bau und Sanierung. In der Zusammenarbeit mit uns hat das Unternehmen vier Stellen besetzt: zwei als Vorarbeiter/Facharbeiter und zwei als Polier. Die Story zeigt, wie wir die Suche in zwei Kampagnen aufgesetzt haben und warum bei Baustellenpersonal das Telefonat vor dem Gespräch so viel ausmacht.
Ein Generalunternehmer lebt von eingespielten Bautrupps
GU bautech sitzt an der Bundesstraße in Wildon. Das Unternehmen übernimmt Planung, Beratung und Ausführung aus einer Hand, im Neubau wie in der Sanierung. Wer so arbeitet, braucht auf jeder Baustelle jemanden, der die Partie führt, und Leute, die die Arbeit sauber umsetzen.
Vorarbeiter und Poliere halten Termine, Qualität und Mannschaft zusammen, Facharbeiter setzen die Arbeit um. Alle drei Rollen verlangen eine Ausbildung am Bau und Praxis. Solche Fachkräfte sind in der Steiermark bei vielen Firmen gefragt und selten ohne Stelle. Wer sie gewinnen will, muss sie direkt ansprechen, denn auf eine Anzeige im Jobportal reagieren sie kaum.
Der Arbeitsmarkt: 64 Mangelberufe und Betriebe, die Umsatz liegen lassen
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Mangelberuf heißt, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für einen Betrieb bedeutet das: Auf eine Anzeige melden sich wenige, und die Geeigneten haben meist mehrere Angebote gleichzeitig.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben spüren über drei Viertel einen Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Am Bau zeigt sich das sehr direkt. Fehlt der Polier, kann eine Baustelle nicht starten, und fehlen Facharbeiter, verschiebt sich jeder weitere Termin.
Was wir für GU bautech umgesetzt haben
Wir haben die Suche in zwei Schritten aufgebaut. Zuerst haben wir eine Kampagne für Vorarbeiter und Facharbeiter aufgesetzt und geschaltet, sie lief bis Jänner 2026. Danach folgte eine eigene Kampagne für den Polier, die wir bis Ende Juni 2026 betreut haben. Beide Kampagnen haben wir auf den Umkreis von Wildon eingegrenzt, weil am Bau die tägliche Anfahrt oft über einen Wechsel entscheidet.
Angesprochen haben wir auch Fachkräfte, die nicht aktiv suchen, über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Jede Bewerbung hat unser Team angerufen, bevor sie an GU bautech weiterging. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und zusammen mit einer Gesprächsnotiz übergeben. So wusste die Geschäftsführung vor dem ersten Gespräch, wen sie vor sich hat.
- Zwei Kampagnen haben wir aufgesetzt und geschaltet: eine für Vorarbeiter und Facharbeiter, eine für den Polier.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Polieren, Vorarbeitern und Baufacharbeitern durchsucht, eingegrenzt auf den Umkreis von Wildon.
- Kurzbewerbung hat die Bewerbung in wenigen Klicks vom Handy möglich gemacht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat GU bautech alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort gezeigt.
Vier Stellen besetzt: zwei Vorarbeiter/Facharbeiter und zwei Poliere
Über beide Kampagnen kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. GU bautech hat daraus vier Stellen besetzt: zwei als Vorarbeiter/Facharbeiter und zwei als Polier.
Für einen Generalunternehmer ist das mehr als eine Zahl. Mit Führung auf der Baustelle und zusätzlichen Fachkräften lassen sich Aufträge annehmen und Termine halten. Die Geschäftsführung musste dafür keine Bewerbungen selbst sichten, sondern hat mit jenen gesprochen, bei denen Ausbildung, Wohnort und Erwartungen schon geklärt waren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Führungsrollen getrennt suchen
Ein Polier liest eine andere Anzeige als ein Facharbeiter. Schalten Sie für Führung auf der Baustelle eine eigene Kampagne mit eigener Botschaft, statt alles in ein Inserat zu packen.
Im Pendelbereich bleiben
Baufachkräfte entscheiden nach Anfahrtszeit. Nennen Sie den Standort und das Einsatzgebiet konkret und suchen Sie dort, wo Ihre Leute wohnen.
Vor jedem Gespräch anrufen
Ein kurzes Telefonat klärt Ausbildung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung. So verbringen Sie Ihre Zeit mit Bewerbern, bei denen die Basis stimmt.



