Großschädl Stahl ist ein familiengeführter Stahlhändler mit Sitz in Graz und fünf Standorten in drei Bundesländern. In der Zusammenarbeit mit uns hat das Unternehmen vier Stellen besetzt: zwei Maschinisten im Lasercenter und zwei Mitarbeiter im Vertrieb Innendienst Stahlbau. Die Story zeigt, was wir dafür umgesetzt haben und warum ein Betrieb mit mehreren Standorten auch mehrere Arbeitsmärkte hat.
Fünf Standorte, sehr unterschiedliche Profile und kaum jemand, der aktiv sucht
Grosschädl Stahl wurde 1949 gegründet. Zum Unternehmen gehören der Hauptsitz und ein Lager in Graz, ein Standort in Lichtenwörth in Niederösterreich und zwei Laserzentren in Hohenzell und Timelkam in Oberösterreich. Mehr als 40 Bearbeitungsmaschinen, automatisierte Hochregal- und Kransysteme und ein eigener Fuhrpark gehören dazu.
Gebraucht werden Menschen an Laser- und Brennschneidanlagen, im Lager und an Kränen, im Fuhrpark sowie in Verkauf und Kalkulation. Erfahrene Metallfachkräfte sind meist fest angestellt. Eine einzige Ausschreibung für ganz Österreich würde Menschen ansprechen, die nie an den jeweiligen Standort pendeln würden, und die passenden vor Ort verfehlen.
Die Berufe des Stahlhandels stehen mehrfach auf der Mangelberufsliste
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen Schweißer und Schneidbrenner, Schlosser, Bau-, Blech- und Konstruktionsschlosser, Maschinenschlosser, Fräser und Kalkulanten. In Oberösterreich und der Steiermark gelten zusätzlich Speditionsfachleute als regionaler Mangelberuf, was einen Betrieb mit eigenem Fuhrpark direkt betrifft.
Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 spüren 58 Prozent der Industriebetriebe den Mangel, 80 Prozent der Betriebe berichten von Mehrbelastung für Führungskräfte und Inhaber. Wer über die Gemeindegrenze pendelt, fährt laut Statistik Austria im Schnitt 26 Kilometer. Die Standorte von Großschädl liegen so weit auseinander, dass sie sich keinen gemeinsamen Bewerberpool teilen.
Was wir für Großschädl Stahl umgesetzt haben
Wir haben für Großschädl Kampagnen für den Verkaufs-Innendienst im Stahlhandel und für den Vertrieb Stahlhandel Export im Innen- und Außendienst aufgesetzt und geschaltet, dazu kam die Suche nach Maschinisten für das Lasercenter. Jede Stelle haben wir im Pendelumkreis ihres Standorts ausgespielt, damit sich Menschen melden, für die der Arbeitsweg im Alltag passt. Unsere Botschaft war überall dieselbe: ein Familienbetrieb seit 1949 mit mehr als 40 Bearbeitungsmaschinen und automatisierten Systemen.
Unser Team hat die Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Wir haben geklärt, an welchen Maschinen jemand gearbeitet hat, welche Nachweise vorhanden sind und welcher Standort wirklich erreichbar ist. Die Kampagne für den Verkaufs-Innendienst haben wir am 16. März 2026 beendet, jene für den Vertrieb Export am 18. Juni 2026.
- Kampagnen haben wir für Verkaufs-Innendienst, Vertrieb Export und Maschinisten im Lasercenter umgesetzt.
- AdVentory hat passende Profile aus 850.000 im DACH-Raum direkt angesprochen und jede Stelle im Umkreis ihres Standorts ausgespielt.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Maschinenerfahrung, Nachweise und den erreichbaren Standort geklärt.
- AdVentory OS hat der Zentrale in Graz alle offenen Stellen, jede Bewerbung und die nächsten Termine gezeigt.
Vier Stellen besetzt: zwei Maschinisten im Lasercenter, zwei im Vertrieb Innendienst
Großschädl Stahl hat über unsere Zusammenarbeit zwei Maschinisten für das Lasercenter und zwei Mitarbeiter im Vertrieb Innendienst Stahlbau eingestellt. Damit sind sowohl die Anlagen als auch der Verkauf verstärkt.
Die Verantwortlichen haben Kandidaten aus dem jeweiligen Umkreis bekommen, deren Maschinenerfahrung schon geklärt war. Bewerbungen von Menschen, für die der Weg nie gepasst hätte, haben wir aussortiert, bevor jemand im Betrieb sie lesen musste. Für den Familienbetrieb heißt das weniger Zeit im Recruiting und mehr Zeit für Kunden, die pünktlich beliefert werden wollen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Pro Standort eine eigene Anzeige
Eine Stelle in Timelkam und eine in Graz brauchen getrennte Anzeigen mit Ortsangabe und eigenem Umkreis. Wer zentral ausschreibt, bekommt Bewerbungen von Menschen, die nie pendeln würden.
Den Maschinenpark konkret nennen
Metallfachkräfte wollen wissen, an welchen Anlagen sie arbeiten. Nennen Sie Laser, Kransysteme oder Hersteller in der Anzeige, das sagt mehr als die Formulierung moderner Arbeitsplatz.
Den Arbeitsweg im ersten Anruf klären
Die Frage nach dem realistischen Weg spart Ihnen mehr Zeit als jede andere. Ein Weg, der im Sommer passt, kann bei frühem Schichtbeginn zum Problem werden.



