Getränke Kandlhofer beliefert von Möllbrücke aus ganz Kärnten und Osttirol im Wochenrhythmus. In der Zusammenarbeit haben wir für den Familienbetrieb eine Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet und eine Karriereseite gebaut. Die Story zeigt, wie wir einen Getränkegroßhändler in Oberkärnten als Arbeitgeber gezeigt haben.
Ein Familienbetrieb seit 1962, der zwei Regionen versorgt
Ein Fass, das am Freitag fehlt, ist für einen Wirt kein Lieferproblem, sondern ein leerer Zapfhahn. Im Sortiment von Getränke Kandlhofer stehen Biere österreichischer Privatbrauereien, Weine, Spirituosen und alkoholfreie Getränke. Dazu kommt ein eigener Schankservice mit Technikern.
Bei einem Getränkegroßhändler hängt alles an den Menschen, die Touren fahren, Ware kommissionieren und Schankanlagen betreuen. In Oberkärnten ist dieser Kreis klein, und im Sommer wirbt zusätzlich der Tourismus um dieselben Leute. Wer in Möllbrücke arbeiten soll, muss in der Gegend wohnen.
Oberkärnten: kleiner Kreis, starke Saison
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In einer Region wie Oberkärnten wird daraus schnell eine Frage von wenigen Namen.
Dazu passt der Fachkräfte-Radar der WKO mit über 2.100 befragten Betrieben: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Im Getränkehandel fällt das sofort auf, weil jede Tour an einem festen Wochentag gefahren werden muss.
Was wir für Getränke Kandlhofer umgesetzt haben
Wir haben mit dem Betrieb festgelegt, womit er bei Menschen aus der Region punktet: ein Familienunternehmen seit 1962, ganzjährige Arbeit statt Saison und Touren, die abends wieder daheim enden. Auf dieser Grundlage haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und rund um Möllbrücke geschaltet.
Zusätzlich haben wir die Karriereseite gebaut. Sie zeigt den Betrieb als Arbeitgeber und gibt Interessierten einen einfachen Weg, sich zu melden. Unser System hat die Kampagne über mehr als 30 Kanäle ausgespielt und auf die Seite geführt. Unser Team hat beides aufeinander abgestimmt, damit Anzeige und Seite dasselbe erzählen.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben Familienbetrieb, Ganzjahresarbeit und Touren in der Region als Argumente gezeigt.
- Karriereseite: Wir haben eine eigene Seite gebaut, auf der sich Getränke Kandlhofer als Arbeitgeber vorstellt.
- AdVentory hat die Kampagne an Menschen ausgespielt, die im Umkreis von Möllbrücke wohnen.
- AdVentory OS bündelt für die Geschäftsführung Rückmeldungen und nächste Schritte an einem Ort.
Kampagne geschaltet, Karriereseite gebaut
Getränke Kandlhofer verfügt jetzt über eine Karriereseite und war mit der Kampagne in Oberkärnten als Arbeitgeber sichtbar. Wer den LKW mit dem Firmennamen kennt, findet nun auch heraus, wie es ist, dort zu arbeiten.
Die Geschäftsführung konnte sich in dieser Zeit um das Tagesgeschäft kümmern: Touren planen, Kunden beraten, liefern. Wir haben Kampagne und Seite umgesetzt. Die Karriereseite bleibt dem Betrieb erhalten und ist die Stelle, auf die jede künftige Stellensuche verweisen kann. Wird ein Fahrer, eine Lagerkraft oder ein Schanktechniker gebraucht, steht der Rahmen bereits: Die Region kennt den Betrieb als Arbeitgeber, die Seite erklärt das Wichtigste, und Rückmeldungen laufen in unserem System an einer Stelle zusammen. Das spart beim nächsten Mal Wochen an Vorlauf.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Abends daheim als Vorteil nennen
Für Fahrer ist die Frage nach der Heimkehr zentral. Wenn Ihre Touren am selben Tag enden, schreiben Sie es in die Überschrift.
Dem Tourismus das Ganzjahr entgegenhalten
Saisonbetriebe zahlen im Sommer gut, bieten aber keine Sicherheit im Winter. Stellen Sie Ihre durchgehende Beschäftigung heraus.
Eine feste Adresse für Bewerber schaffen
Eine Karriereseite arbeitet auch, wenn gerade keine Anzeige läuft. Halten Sie sie aktuell und verlinken Sie sie überall.



