Gebr. Falch steht in Strass im Zillertal für Bosch Car Service und ein Bosch Diesel Center, ein zweiter Standort liegt in Innsbruck. In der Zusammenarbeit haben wir eine Recruiting-Kampagne für den Betrieb umgesetzt, über die jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System kam. Die Story zeigt, wie wir eine Werkstatt mit Spezialgebiet zwischen Tourismus und Markenhändlern positioniert haben.
Dieseltechnik ist ein Fach, das nur wenige wirklich beherrschen
Gebhard Falch hat den Betrieb 1961 gegründet. Heute wartet und repariert Falch Autos aller Marken. Dazu kommen Diagnose und Instandsetzung an Diesel-Einspritzpumpen, Feinarbeit an Prüfstand und Diagnosegerät. Eine Werkstatt mit diesem Schwerpunkt braucht Kfz-Techniker mit Erfahrung in Elektronik und Einspritzsystemen.
Der Standort macht die Suche nicht leichter. Im Zillertal bindet der Tourismus viele Arbeitskräfte, und Markenwerkstätten im Inntal werben um dieselben Techniker. Wer Diagnose kann, ist dort meist fest angestellt und schaut nicht auf Jobportale.
Der Markt: Techniker mit Diagnose-Erfahrung wechseln selten von selbst
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Aufgenommen wird ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Bei so wenigen Suchenden pro Stelle reicht ein Inserat allein selten aus, um jemanden mit Spezialwissen zu finden.
Laut WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden, spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel. Bei 56 Prozent ist er stark oder sehr stark ausgeprägt, und 56 Prozent verlieren dadurch Umsatz. In einer Werkstatt bedeutet das längere Wartezeiten auf einen Termin und Aufträge, die zum Mitbewerber wandern.
So haben wir für Gebr. Falch gesucht
Wir haben gemeinsam mit Falch das herausgearbeitet, was den Betrieb von einer gewöhnlichen Werkstatt unterscheidet: das Bosch Diesel Center, Arbeit an allen Marken und ein Familienbetrieb mit Geschichte seit 1961. Diese Punkte haben wir zum Kern der Kampagne gemacht, damit sich Techniker angesprochen fühlen, die mehr wollen als Service nach Plan.
Ausgespielt haben wir die Kampagne zwischen Zillertal und Inntal. Unser System hat gezielt Kfz-Techniker erreicht, die bei einer Markenwerkstatt arbeiten und nicht suchen. Nach jeder Bewerbung hat unser Team zum Telefon gegriffen und die wichtigsten Punkte abgefragt, bevor Falch Zeit in ein Gespräch gesteckt hat. Die Kampagne ist inzwischen beendet.
- Botschaft: Wir haben das Bosch Diesel Center und die Arbeit an allen Marken als Wechselgrund formuliert.
- AdVentory hat 850.000 Profile nach Kfz-Technik und Diagnose-Erfahrung zwischen Zillertal und Inntal durchsucht.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben und direkt am Handy.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung vorab geklärt.
- AdVentory OS hat dem Betrieb jede Bewerbung mit dem aktuellen Stand gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten für die Werkstatt in Strass
Jede Bewerbung über die Kampagne für Gebr. Falch kam mit Lebenslauf in unser System. Der Betrieb musste sie nicht selbst sortieren. Wir haben am Telefon nachgefragt und die Angaben zu jeder Bewerbung im System hinterlegt.
Für eine Werkstatt, in der jeder Techniker am Auto gebraucht wird, zählt diese Entlastung. Dazu hat Falch nun eine Arbeitgeberbotschaft, die das Spezialgebiet Dieseltechnik erklärt und an beiden Standorten wieder eingesetzt werden kann.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Das Spezialgebiet benennen
Jede Werkstatt sucht Kfz-Techniker. Sagen Sie, woran bei Ihnen gearbeitet wird, das es anderswo nicht gibt. Ein Prüfstand oder ein Fachgebiet zieht jene an, die fachlich weiterkommen wollen.
Nicht mit dem Tourismus um dieselben Argumente streiten
In Tourismusregionen punkten Handwerksbetriebe mit dem, was Saisonjobs nicht bieten: ganzjährige Anstellung und geregelte Zeiten. Stellen Sie das ausdrücklich in den Vordergrund.
Festangestellte direkt ansprechen
Gute Techniker haben Arbeit. Sie reagieren auf eine Anzeige, die sie zufällig sehen und in einer Minute beantworten können. Machen Sie den ersten Schritt so klein wie möglich.



