1945 begann Alfred Lechner mit einer kleinen Spenglerei im neunten Wiener Bezirk. Heute sitzt die Fritz Lechner GmbH in der Rosensteingasse in Hernals und hat nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Dächer fertiggestellt. Für den Betrieb haben wir die Arbeitgeberkampagne umgesetzt. Die Story zeigt, was wir in der Zusammenarbeit gemacht haben und warum ein Dachbetrieb mit vier Gewerken einen gemeinsamen Auftritt als Arbeitgeber braucht.
Vier Gewerke aus einer Hand machen den Betrieb stark und die Suche anspruchsvoll
Unter dem Namen Wiendach vereint Lechner Bauspenglerei, Dachdeckerei, Schwarzdeckerei und Zimmerei. Der Betrieb ist nach ISO 9001 zertifiziert, hat einen zweiten Standort in Klosterneuburg und bietet ganzjährige Beschäftigung.
Firmen wie diese brauchen Spengler, Dachdecker, Schwarzdecker und Zimmerer zugleich. Dacharbeit ist körperlich hart und wetterabhängig, schwindelfrei muss man auch sein. In Wien wählen wenige Jugendliche diese Lehre. Wer vier Berufe braucht, kann nicht für jeden einzeln bei null anfangen.
Der Fachkräftemangel trifft das Handwerk in der Breite
Für das WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Ein Betrieb mit vier Gewerken spürt das an mehreren Stellen gleichzeitig.
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Aufgenommen wird ein Beruf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Fehlt am Dach eine Partie, verschiebt sich die Baustelle, und der nächste Auftrag wartet.
So sind wir bei Wiendach vorgegangen
Wir haben für die Fritz Lechner GmbH die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Statt vier getrennter Inserate stand der Betrieb als Ganzes im Vordergrund. Bei Arbeitgeberkampagnen arbeiten wir mit dem, was ein Unternehmen nachweislich bietet. Bei Lechner sind das ganzjährige Beschäftigung in einer Branche, in der das nicht selbstverständlich ist, zwei Standorte und eine Geschichte, die bis 1945 zurückreicht.
Eine Arbeitgeberkampagne ersetzt keine Stellenausschreibung, sie bereitet sie vor. Menschen bewerben sich eher bei einem Betrieb, von dem sie schon ein Bild haben. Dieses Bild entsteht nicht in der Woche, in der eine Stelle frei wird, sondern davor.
Ausgespielt haben wir die Kampagne über unser System. Es erreicht Facharbeiter auch dann, wenn sie in fester Stellung sind und nicht aktiv suchen. Unser Team hat die Kampagne begleitet und im Blick behalten.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben sie für alle vier Gewerke unter einem gemeinsamen Auftritt umgesetzt.
- Ganzjährige Beschäftigung: Dieses Argument haben wir als Kern der Botschaft gesehen, weil es am Dach nicht üblich ist.
- AdVentory: Unser System bringt Kampagnen über mehr als 30 Kanäle und damit zu Handwerkern, die nicht suchen.
- Nächster Schritt: Für eine einzelne Stelle rechnet AdVentureKI vorab, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
Eine Arbeitgeberkampagne für vier Gewerke ist umgesetzt
Die Kampagne für die Fritz Lechner GmbH ist von uns aufgesetzt und geschaltet worden. Spengler, Dachdecker, Schwarzdecker und Zimmerer in Wien und Umgebung haben den Betrieb damit als Arbeitgeber wahrgenommen, nicht nur als Namen auf einem Firmenwagen.
Für Lechner ist das eine Basis, auf der sich einzelne Stellen gezielt besetzen lassen. Wenn eine Partie Verstärkung braucht, können wir die Suche nach Gewerk trennen und vorab berechnen, wie realistisch die Besetzung ist.
Wird aus dem Auftritt eine konkrete Suche, bleibt der Aufwand für den Betrieb klein. Die Bewerbung kommt ohne Anschreiben aus, unser Team führt das erste Telefonat, und AdVentory OS zeigt, wo jede Bewerbung steht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Ein Auftritt für alle Gewerke
Wer mehrere Berufe braucht, sollte zuerst den Betrieb bekannt machen. Davon profitiert jede einzelne Stelle, die später ausgeschrieben wird.
Sicherheit im Winter aussprechen
Wenn Sie ganzjährig beschäftigen, schreiben Sie es groß hin. Für viele Handwerker am Bau ist das wichtiger als ein paar Euro mehr in der Stunde.
Geschichte mit Zahlen belegen
Ein Gründungsjahr oder die Zahl fertiger Projekte sagt Bewerbern, dass der Betrieb in fünf Jahren noch da ist. Nennen Sie solche Zahlen offen.



