FRIEDL ist ein familiengeführtes Transport- und Logistikunternehmen aus Berndorf bei Salzburg, gegründet 1982. In der Zusammenarbeit mit uns hat der Betrieb zwei Lkw-Fernfahrer eingestellt. Die Story zeigt, wie wir im Salzburger Flachgau gesucht haben, wo Bayern vor der Tür liegt und Konzernflotten um dieselben Leute werben.
Ein Familienbetrieb mit kurzen Wegen konkurriert mit Konzernflotten
Die beste Visitenkarte ist der Lkw, so beschreibt sich die FRIEDL GmbH. Ein Zug, der sauber gestaltet über die Autobahn rollt, wirbt für den Betrieb. Noch mehr tut das der Mensch, der ihn fährt.
FRIEDL führt Transporte und Logistik mit einer schlanken Organisation. Entscheidungen fallen schnell, Lösungen sind auf den einzelnen Kunden zugeschnitten. Der Betrieb fährt konzessioniert auch über die Grenze. Ein Unternehmen wie dieses braucht Berufskraftfahrer mit C und E, Disponenten und Werkstattpersonal.
Im Flachgau liegt Bayern vor der Tür
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wie breit das Problem ist, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt.
Im grenzüberschreitenden Verkehr sind gute Fahrer das knappste Gut. Im Flachgau liegt Bayern vor der Tür, und viele Fahrer wechseln dorthin oder steigen ganz aus dem Beruf aus. Ein kleiner Betrieb muss deshalb jene erreichen, die bei großen Speditionen fahren und einen Wechsel noch gar nicht geplant haben.
Was wir für FRIEDL umgesetzt haben
In der Zusammenarbeit mit FRIEDL haben wir die Suche als Kampagne aufgesetzt und geschaltet. Unser System hat Profile von Berufskraftfahrern und Disponenten im Umkreis von Berndorf gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Lenker erreicht, die bei großen Speditionen fahren.
Unser Team hat jeden Kandidaten vorab angerufen. Im Telefonat haben wir Führerscheine, Fahrerkarte, gewünschte Touren, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Lebenslauf und Gesprächsnotiz lagen vor dem ersten Treffen bei FRIEDL. Die Disposition konnte sofort über Fahrzeug und Einsatz reden.
- AdVentureKI hat die Stellen vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen sind.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Berufskraftfahrern und Disponenten im Umkreis von Berndorf durchsucht und die Stellen über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Interessierte konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Führerscheine, Fahrerkarte, gewünschte Touren, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat FRIEDL alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Zwei Lkw-Fernfahrer eingestellt: Die Familie spricht mit Leuten, die ins Team passen
Aus der Zusammenarbeit sind zwei Einstellungen bei FRIEDL entstanden, beide als Lkw-Fernfahrer. Wer zum Gespräch kam, war von uns bereits geprüft. Die Familie hat mit Kandidaten gesprochen, die zu einem kleinen Team passen, und musste keine Unterlagen nachfordern.
In AdVentory OS waren alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort zu sehen. Bei einer schlanken Organisation zählt das, weil dort niemand nebenbei eine Bewerberliste führt. Die Auswahl hat FRIEDL getroffen, die Vorarbeit haben wir übernommen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Touren konkret beschreiben
Fahrer wollen wissen, welche Strecken sie fahren und wann sie daheim sind. Nennen Sie Touren, Fahrzeug und Arbeitszeiten gleich in der Ansprache.
Kurze Wege als Vorteil nennen
In einem Familienbetrieb erreicht man die Disposition direkt, und Entscheidungen fallen schnell. Sagen Sie das Bewerbern, die aus großen Flotten kommen.
Berechtigungen vor dem Termin prüfen
Führerscheinklassen und Fahrerkarte lassen sich in zwei Minuten am Telefon klären. Tun Sie das, bevor Sie Zeit für ein Gespräch am Standort einplanen.



