Baghira, Amra, Sophie, Günter und Jonas sind keine Mitarbeiter, sondern Lokomotiven. FRACHTbahn hat seinen Siemens Vectron Namen gegeben. Das private Unternehmen aus Wien Meidling fährt Güterzüge im Herzen Europas. Wir haben für FRACHTbahn die Arbeitgeberkampagne umgesetzt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit eine junge Güterbahn als Arbeitgeber positioniert haben.
Eine junge Güterbahn wächst nur so schnell wie ihr Fahrpersonal
FRACHTbahn beschäftigt über 55 Triebfahrzeugführer und nennt sich selbst einen noch jungen Anbieter am Markt. Kunden verspricht das Unternehmen Antworten in unter 24 Stunden.
Bahnen wie diese brauchen Lokführer mit gültigen Lizenzen und Streckenkenntnis, dazu Disponenten und Wagenmeister. Die Ausbildung ist lang, die Prüfungen sind streng, und im Grenzverkehr kommen Sprachanforderungen dazu. Alle Bahnunternehmen suchen im selben kleinen Kreis, und fast jeder in diesem Kreis hat bereits einen Dienstvertrag.
Ein enger Markt, in dem fast alle beschäftigt sind
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Bei Berufen mit langer Ausbildung lässt sich die Lücke nicht kurzfristig schließen.
Für das WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Eine Bahn kann einen Zug nur fahren, wenn jemand mit der passenden Berechtigung im Führerstand sitzt.
Wie wir für FRACHTbahn gearbeitet haben
Für FRACHTbahn haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. In einem so kleinen Berufsfeld kennen sich die Leute untereinander, und der Ruf eines Arbeitgebers spricht sich herum. Wir setzen in Arbeitgeberkampagnen deshalb auf das, was ein Unternehmen eigen macht. Bei FRACHTbahn sind das eine moderne Flotte, ein junges Team und Lokomotiven, die Namen tragen.
Eine Arbeitgeberkampagne ersetzt keine Stellenausschreibung, sie bereitet sie vor. Menschen bewerben sich eher bei einem Betrieb, von dem sie schon ein Bild haben. Dieses Bild entsteht nicht in der Woche, in der eine Stelle frei wird, sondern davor.
Unser System hat die Kampagne an Eisenbahner ausgespielt, die bei anderen Bahnen fest im Dienst stehen und nicht auf Jobsuche sind. Unser Team hat die Kampagne betreut.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben sie für das Unternehmen aus Wien Meidling umgesetzt.
- Eigenheiten der Marke: Vectron-Flotte und benannte Loks haben wir als Erkennungszeichen gesehen.
- AdVentory: Unser System erreicht über mehr als 30 Kanäle auch Menschen, die nicht suchen.
- AdVentory OS: Kommt eine konkrete Stelle dazu, bündeln wir dort Bewerbungen und nächste Schritte an einem Ort.
Arbeitgeberkampagne umgesetzt: FRACHTbahn ist bei Eisenbahnern als Arbeitgeber angekommen
Die Arbeitgeberkampagne für FRACHTbahn haben wir aufgesetzt und geschaltet. Das Unternehmen ist damit in seiner Zielgruppe nicht nur als Name auf einer Lok präsent, sondern als Arbeitgeber mit eigenem Profil.
Für die nächste konkrete Besetzung liegt damit eine Grundlage vor. Wir können vorab berechnen, wie wahrscheinlich und wie schnell eine Stelle zu besetzen ist, und im Telefonat Lizenzen, Wohnort und Verfügbarkeit klären, bevor die Disposition Zeit investiert.
Der nächste Schritt ist bei uns immer derselbe: eine Stelle, eine Berechnung, eine Suche. Bewerber melden sich mit wenigen Klicks, wir klären am Telefon die Grundfragen, und der Betrieb sieht in AdVentory OS den Stand jeder Bewerbung.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Kleine Berufsfelder brauchen einen guten Ruf
Wo sich alle kennen, wirkt jede Kampagne doppelt. Achten Sie darauf, dass Auftritt und Alltag im Betrieb zusammenpassen.
Details machen erkennbar
Eine Lok mit Namen merkt man sich. Suchen Sie in Ihrem Betrieb nach der einen Eigenheit, die es nur bei Ihnen gibt.
Beschäftigte ansprechen, nicht Suchende
In Berufen mit langer Ausbildung ist kaum jemand arbeitslos. Richten Sie Ihre Ansprache an Menschen, die zufrieden sind und trotzdem zuhören.



