Ford Schörg verkauft und repariert Ford Fahrzeuge in Wien Währing. Für die Werkstatt war ein Karosseriebautechniker gesucht, ein Beruf, in dem erfahrene Leute fast immer vergeben sind. In der Zusammenarbeit haben wir gezielt im Umkreis des Standorts gesucht und die Stelle besetzt. Die Story zeigt, wie wir vorgegangen sind und warum wenige geprüfte Bewerbungen dafür gereicht haben.
Ein Ford Betrieb in Währing braucht Fachleute für die Karosserie
Die Josef Schörg GmbH sitzt in der Gersthofer Straße im 18. Bezirk. Das Autohaus verkauft Ford Neufahrzeuge, vermittelt Gebrauchtwagen und betreibt eine Werkstatt für Wartung und Reparaturen. Dazu kommen Zubehör, Reifen und ein Hol- und Bringservice.
Karosseriebautechniker sind schwer zu bekommen. Der Beruf verlangt eine abgeschlossene Lehre und Erfahrung mit Unfallschäden, Richtarbeiten und modernen Werkstoffen. Wer das kann, hat meist eine feste Stelle und liest keine Stellenanzeigen. In einer Großstadt wie Wien werben zudem viele Werkstätten um dieselben Leute.
Viele Werkstätten, wenige Arbeitsuchende
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 listet 64 Berufe auf. Dahinter steht eine Kennzahl des AMS: Ein Beruf zählt als Mangelberuf, wenn weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine gemeldete offene Stelle kommen. In einer Großstadt mit vielen Werkstätten auf engem Raum verteilt sich das knappe Angebot auf besonders viele Betriebe.
Die Folgen beschreibt der Fachkräfte-Radar der WKO. Von über 2.100 befragten Betrieben spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Kann eine Werkstatt Karosserieschäden nicht selbst abarbeiten, gehen diese Aufträge an andere.
So haben wir den passenden Techniker gefunden
Wir haben die Suche auf den Raum Wien begrenzt und dort genau hingesehen. Unser System hat nach Karosseriebautechnikern mit passender Erfahrung gesucht. Über mehr als 30 Kanäle und die Karriereseite haben wir auch Fachkräfte angesprochen, die nicht aktiv auf Jobsuche waren. Die Bewerbung haben wir kurz gehalten, damit ein Techniker sie nach der Arbeit am Handy in wenigen Klicks abschicken kann.
Am Telefon haben wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. In einer Stadt wie Wien ist der Wohnort wichtiger, als man denkt, weil eine Fahrt quer durch die Stadt jeden Tag viel Zeit kostet. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und zusammen mit unserer Gesprächsnotiz an Ford Schörg übergeben.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Karosseriebautechnikern im Raum Wien durchsucht.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben hat es beschäftigten Technikern leicht gemacht, Interesse zu zeigen.
- Ansprache über mehr als 30 Kanäle und Karriereseite hat Fachkräfte erreicht, die nicht aktiv auf Jobsuche waren.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat alle Bewerbungen für Ford Schörg an einem Ort einsehbar gemacht.
Eine Einstellung: die Stelle in der Karosserie ist besetzt
Unser Team hat jeden Kandidaten für Ford Schörg telefonisch vorqualifiziert. Daraus wurde ein Karosseriebautechniker eingestellt, die Stelle ist besetzt.
Bei einem Beruf mit so wenigen verfügbaren Fachleuten kommt es nicht auf die Menge an. Das Autohaus hat nur mit Kandidaten gesprochen, die fachlich und vom Wohnort her passten. Die Werkstattleitung konnte sich damit auf wenige, gut vorbereitete Gespräche beschränken und weiter ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Auch in der Stadt lokal suchen
Ein großer Arbeitsmarkt verleitet dazu, breit zu streuen. Grenzen Sie die Suche auf Bezirke und Umlandgemeinden ein, aus denen Ihr Betrieb gut erreichbar ist. Das hebt die Zusagequote.
Die Bewerbung handytauglich machen
Ein Techniker bewirbt sich nicht am Schreibtisch. Verlangen Sie für den ersten Kontakt kein Anschreiben und keine Zeugnisse. Die Unterlagen können Sie nach dem ersten Telefonat nachfordern.
Wenige Gespräche gut vorbereiten
Wenn nur eine Handvoll Fachleute in Frage kommt, zählt jedes Gespräch. Nehmen Sie sich Zeit, zeigen Sie die Werkstatt und sprechen Sie offen über Ausstattung und Arbeitszeiten.



