Die Fleischerei Ellegast stellt seit 1891 in Amstetten Fleisch und Wurst selbst her und führt drei Geschäfte im Mostviertel. Für den Familienbetrieb haben wir eine Recruiting-Kampagne für Verkäuferinnen und Verkäufer in der Feinkost aufgesetzt, sie ist live. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit Menschen ansprechen, die das Lebensmittelhandwerk kennen und selten auf Jobportalen stehen.
Drei Geschäfte, eigene Produktion, Küche und Catering
Um sieben Uhr früh sperrt das Geschäft in der Amstettner Rathausstraße auf. Mittags kommt das frisch gekochte Menü über die Theke, auf Wunsch im Warmhaltebehälter zum Mitnehmen. Ellegast verkauft in Amstetten, Seitenstetten und Mauer. Dazu kommen die eigene Wurstproduktion, die tägliche Mittagsküche und ein Cateringangebot.
Hinter der Theke braucht es Menschen, die Ware kennen und Kunden beraten. Der Fleischerberuf zählt zu den Lehrberufen mit sehr wenig Nachwuchs. Wer das Handwerk beherrscht, arbeitet oft im Großbetrieb oder im Supermarkt und schaut sich nicht aktiv um.
Kleine Betriebe spüren fehlendes Personal sofort
Laut WKO Fachkräfte-Radar, der auf über 2.100 befragten Betrieben beruht, spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In einem Geschäft mit Theke zeigt sich das schnell, etwa in kürzeren Öffnungszeiten oder längeren Wartezeiten.
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Dort landet ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für einen Handwerksbetrieb bedeutet das, dass er selbst auf mögliche Mitarbeiter zugehen muss.
So haben wir die Feinkoststelle beworben
Unsere Kampagne setzt dort an, wo Feinkostkräfte heute stehen, nämlich hinter den Theken von Supermärkten und Großbetrieben im Umkreis von Amstetten. Gemeinsam mit Ellegast haben wir gezeigt, was ein Familienbetrieb mit eigener Produktion anders macht: Die Wurst kommt aus dem eigenen Haus, die Kunden kennt man beim Namen.
Wir haben die Bewerbung auf wenige Klicks verkürzt. Danach telefoniert unser Team mit jeder Person und klärt Erfahrung an der Theke, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung. Wer zum Kennenlernen kommt, weiß, was ein Handwerksbetrieb mit frühem Arbeitsbeginn bedeutet.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat die Stelle im Umkreis von Amstetten über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Wir haben die Bewerbung so gebaut, dass sie in der Pause am Handy erledigt ist.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt Thekenerfahrung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS zeigt der Familie jede Bewerbung für die drei Geschäfte an einem Ort.
Die Kampagne für die Feinkost ist gestartet
Die Kampagne ist live, die Stelle ist in Besetzung. Ellegast erreicht damit Feinkostkräfte im Mostviertel, die von sich aus nicht nach einer neuen Stelle gesucht hätten. Jede Bewerbung prüfen wir am Telefon und übergeben sie mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz.
Die Familie bekommt Gespräche statt Papierstapel. Neben Produktion, Küche und drei Geschäften bleibt für das Sichten von Unterlagen wenig Zeit. Diesen Teil haben wir übernommen. Texte, Bilder und Fragen für das Telefonat sind vorhanden und können für eine Stelle in Seitenstetten oder Mauer wiederverwendet werden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Das Handwerk sichtbar machen
Eigene Produktion ist für Menschen aus dem Lebensmittelbereich ein Grund zu wechseln. Zeigen Sie Wurstküche und Theke, nicht nur das Logo.
Arbeitszeiten ehrlich nennen
Ein früher Arbeitsbeginn schreckt manche ab und passt anderen gut. Wer ihn gleich nennt, bekommt Bewerbungen von Menschen, für die er passt.
Dort suchen, wo die Leute schon arbeiten
Feinkostkräfte finden Sie hinter anderen Theken. Sprechen Sie diese Zielgruppe direkt an, statt auf Arbeitsuchende zu warten.



