Die Fercher Baumaschinen GmbH aus St. Veit im Pongau verleiht, verkauft und repariert Baumaschinen. In der Zusammenarbeit mit Fercher haben wir die Suche nach Servicetechnikern für Baumaschinen aufgesetzt und zwei Stellen besetzt. Die Story zeigt, wie wir Techniker erreicht haben, die Mechanik, Hydraulik und Elektrik zugleich beherrschen und fast nie auf Jobsuche sind.
Wer Baumaschinen verleiht, braucht Techniker, die sie instand halten
Fercher verleiht Baumaschinen, verkauft Neu- und Gebrauchtmaschinen und bietet Reparatur sowie Hydraulikservice an. Zum Mietpark gehören unter anderem Lader, Bagger, Dumper, Verdichtungsgeräte, Kompressoren, Stromerzeuger und Arbeitsbühnen. Als Markenpartner wird Kubota geführt.
Ein Mietpark verdient nur, wenn die Maschinen laufen. Servicetechniker für Baumaschinen müssen dafür Mechanik, Hydraulik und Elektrik beherrschen. Diese Kombination ist selten, und wer sie mitbringt, ist meist in fester Anstellung. Auf ein Inserat allein melden sich solche Leute kaum.
Technische Fachkräfte fehlen in drei von vier Betrieben
Der Engpass bei Technikern betrifft nicht nur den Pongau. Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In so einem Markt reicht ein Inserat allein oft nicht aus, weil die passenden Personen bereits arbeiten.
Für den Fachkräfte-Radar der WKO wurden über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Im Verleih ist dieser Zusammenhang direkt: Eine Maschine, die auf die Reparatur wartet, kann nicht vermietet werden.
So haben wir für Fercher gesucht
Wir haben die Stelle nicht nur ausgeschrieben, sondern gezielt gesucht. Unser System hat Profile von Technikern mit Erfahrung an Bau- und Landmaschinen im Umkreis von St. Veit im Pongau gefiltert. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Fachkräfte erreicht, die nicht aktiv suchen.
Wer sich gemeldet hat, wurde von unserem Team angerufen. Im Telefonat haben wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Fercher bekam von uns den Lebenslauf vorab, zusammen mit einer Gesprächsnotiz. Die Werkstatt musste so nur mit Kandidaten sprechen, bei denen die Eckdaten bereits passten.
- AdVentureKI hat die Stelle vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Technikern mit Erfahrung an Bau- und Landmaschinen durchsucht und die Stelle im Umkreis von St. Veit im Pongau über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung hat die Bewerbung in wenigen Klicks möglich gemacht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit geklärt.
- AdVentory OS hat Fercher jede Bewerbung und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Zwei Stellen besetzt: beide Servicetechniker sind eingestellt
Fercher hat zwei Servicetechniker für Baumaschinen eingestellt. Beide Einstellungen kamen aus Bewerbungen, die wir vorab telefonisch qualifiziert hatten. Bei einem so engen Profil zählt nicht die Menge der Bewerbungen, sondern dass die wenigen passenden Personen überhaupt von der Stelle erfahren.
Für uns bestätigt die Zusammenarbeit, dass sich auch in einer Region mit wenigen Betrieben Techniker finden lassen, wenn man sie dort anspricht, wo sie wohnen. In AdVentory OS waren alle offenen Stellen und jede Bewerbung für Fercher an einem Ort zu sehen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Verwandte Berufe mitdenken
Wer an Landmaschinen gearbeitet hat, kennt Hydraulik und Motoren. Öffnen Sie die Suche für verwandte Erfahrung und schulen Sie auf Ihre Marken ein.
Den Arbeitsplatz zeigen
Techniker wollen wissen, an welchen Maschinen sie arbeiten. Nennen Sie Mietpark, Marken und Werkstatt konkret, statt allgemein von abwechslungsreichen Aufgaben zu schreiben.
Eckdaten vor dem Termin klären
Wohnort, Gehalt und Verfügbarkeit entscheiden oft früher als das Fachliche. Wenn diese Punkte vorab geklärt sind, bleibt im Gespräch Zeit für die Werkstatt.



