Farben Morscher ist Fachhändler für Farben, Lacke, Geräte und Zubehör mit Zentrale in Weiler in Vorarlberg. Gemeinsam mit uns hat das Unternehmen eine Stelle besetzt, die es so selten gibt: Tischlerin oder Tischler für den Außendienst. Die Story zeigt, wie wir Handwerker für eine Vertriebsaufgabe gewonnen haben und wie in der Zusammenarbeit daraus eine Einstellung wurde.
Handwerk und Vertrieb in einer Person sind eine seltene Kombination
Zum Angebot von Farben Morscher zählen Fachberatung, Mischservice, Mietgeräte, Schulungen und Reparaturen. Neben der Zentrale in Weiler gibt es 19 Filialen in mehreren Bundesländern.
Im Außendienst berät das Unternehmen Gewerbekunden. Dafür war jemand mit Tischlerausbildung gefragt, der die Arbeit der Kunden aus eigener Praxis kennt. Tischler, die gerne beraten und unterwegs sind, gibt es wenige. Die meisten arbeiten in der Werkstatt und denken nicht von selbst an eine Stelle im Vertrieb.
Ein Arbeitsmarkt, in dem man Fachkräften die Stelle erst zeigen muss
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihren Fachkräfte-Radar befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Im Außendienst ist der Zusammenhang einfach: Ein unbesetztes Gebiet wird nicht betreut.
Dazu kommt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Mangelberuf bedeutet, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer in so einem Markt zusätzlich einen Wechsel von der Werkstatt in den Vertrieb vorschlägt, braucht eine Ansprache, die diesen Schritt verständlich macht.
So haben wir für Farben Morscher gesucht
Wir haben nicht nach Verkäufern gesucht, sondern nach Tischlern, die für den Außendienst offen sind. Unser System hat Profile mit Tischlerhintergrund gefiltert, mit Wohnort im Einzugsgebiet von Weiler und Klaus. In der Ansprache über mehr als 30 Kanäle und Empfehlungen haben wir erklärt, worum es geht: das eigene Fachwissen bei Gewerbekunden einsetzen, statt selbst an der Maschine zu stehen.
Das hat viele angesprochen, auch Fachkräfte, die keinen Wechsel im Sinn hatten. Umso wichtiger war das Vorgespräch. Unser Team hat am Telefon Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt und dabei herausgehört, wer sich im Kundenkontakt wohlfühlt. Lebenslauf und Gesprächsnotiz gingen gemeinsam an Farben Morscher.
- AdVentureKI hat die Stelle vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Tischlerhintergrund im Einzugsgebiet von Weiler und Klaus gefiltert.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben hat Tischlern erlaubt, in wenigen Klicks Interesse zu zeigen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat jene herausgearbeitet, die Handwerk und Beratung verbinden.
- AdVentory OS hat Farben Morscher den Überblick über Stelle und Bewerbungen an einem Ort gegeben.
Ausgewählt und vorqualifiziert: Der Außendienst ist besetzt
Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Farben Morscher hat daraus eine Person eingestellt und die Stelle Tischler/in für den Außendienst besetzt.
Die Auswahl hätte im Unternehmen viel Zeit gebunden. Unsere Recruiter haben die Gespräche vorab am Telefon geführt und nur weitergegeben, wer fachlich und vom Wohnort her passt. Das war eine Handvoll Kandidaten. Farben Morscher musste keine Bewerbungen lesen und konnte sich auf jene konzentrieren, die für die Aufgabe ernsthaft in Frage kamen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Quereinstieg aus dem Handwerk ermöglichen
Wer Ihre Kunden aus eigener Praxis kennt, berät glaubwürdig. Suchen Sie nach dem Beruf Ihrer Kunden und erklären Sie den Weg in den Vertrieb.
Den Wechsel konkret machen
Ein Tischler will wissen, wie ein Tag im Außendienst aussieht. Beschreiben Sie Gebiet, Kunden und Aufgaben, statt nur einen Titel zu nennen.
Bewerbungen brauchen eine Vorauswahl
Rückmeldungen sind erst dann ein Vorteil, wenn jemand sie sichtet. Planen Sie dafür Zeit ein oder geben Sie den Schritt ab.



