Die Erste Bank ist Österreichs ältestes bestehendes Kreditinstitut, und ihren Namen kennt jeder. In der Zusammenarbeit mit uns hat die Bank vier Stellen im Business Customer Service besetzt. Die Story zeigt, warum gute Leute kaum auf Anzeigen reagieren, wie der Wiener Arbeitsmarkt dabei aussieht und wie wir für diese Stellen Profil, Kanal und Botschaft festgelegt haben.
Ein bekannter Name ersetzt keine gezielte Ansprache
Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen geht auf die 1819 gegründete Erste österreichische Spar-Casse zurück. Laut Wikipedia arbeiten mehr als 16.000 Menschen für die Bank, betreut werden über 4,2 Millionen Kunden in rund 800 Filialen und Bankstellen. Seit 2008 ist sie eine Tochter der Erste Group Bank AG.
Gesucht waren Mitarbeiter für den Business Customer Service. Wer dafür gut ist, sitzt meist in einer festen Position und öffnet keine Jobbörse. Bekanntheit sorgt dafür, dass die Marke geschätzt wird. Einen Wechsel löst sie allein nicht aus.
Viele Arbeitsuchende in Wien, trotzdem fehlen genau diese Profile
Ende August 2026 waren in Wien laut AMS 124.728 Menschen arbeitslos, österreichweit 311.448, die nationale Arbeitslosenquote lag bei 7,2 Prozent. Über die Profile, die eine Bank sucht, sagt diese Zahl wenig. Als Mangelberuf gilt laut ÖGB ein Beruf, wenn auf eine offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Dazu kommt eine Wiener Besonderheit. Die Fachkräfteverordnung 2026 enthält regionale Listen für alle Bundesländer außer Wien. Wiener Arbeitgeber konkurrieren also ohne eigene Liste mit Industrie, Beratung und Technologieunternehmen um dieselben Köpfe. Wer Bankwissen und Kundenverständnis verbindet, kann sich den Arbeitgeber aussuchen.
Was wir für die Erste Bank umgesetzt haben
Wir haben die Suche vom Menschen aus aufgebaut und nicht von der Anzeige. Zuerst haben wir geklärt, wer für den Business Customer Service genau gesucht wird, wo diese Person heute arbeitet und was sie zu einem Wechsel bewegen würde. Erst als Profil, Kanal und Botschaft feststanden, haben wir mit der Ansprache begonnen. So haben wir vermieden, dass die Stelle mit den falschen Argumenten beworben wird.
Passende Profile haben wir direkt angesprochen. Unser Team hat mit den Kandidaten telefoniert und geklärt, welche Erfahrung jemand mitbringt, welche Qualifikationen nachweisbar sind und was an der aktuellen Stelle fehlt. Die Personalabteilung hat von uns vorqualifizierte Kandidaten mit Lebenslauf bekommen und keinen Stapel unsortierter Bewerbungen.
- Profil vor Ansprache haben wir für den Business Customer Service festgelegt, samt Kanal und Botschaft.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat passende Kandidaten unter 850.000 Profilen im DACH-Raum gefunden, auch wenn sie gerade nicht suchten.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Erfahrung, Qualifikation, Wohnort und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat jede Bewerbung und den Stand jeder Besetzung an einem Ort gebündelt.
Vier Stellen im Business Customer Service besetzt
Die Erste Bank hat über unsere Zusammenarbeit vier Mitarbeiter im Business Customer Service eingestellt. Die Personalabteilung hat dabei in AdVentory OS jederzeit gesehen, wo jede Besetzung stand.
Für eine Organisation dieser Größe ist das ein Ergebnis in einem klar abgegrenzten Bereich. Genau darin liegt der Nutzen: Ein Profil wurde genau beschrieben, gezielt angesprochen und am Telefon geprüft, bevor ein Fachbereich Zeit in Gespräche gesteckt hat. Die Erfahrungen daraus lassen sich auf weitere Fachbereiche übertragen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Fachkräfte ansprechen, nicht auf sie warten
Wer in seinem Fach gut ist, liest keine Jobbörsen. Legen Sie für jede Stelle fest, wo diese Menschen heute arbeiten, und sprechen Sie sie dort direkt an.
Jede Zielgruppe einzeln ansprechen
Unterschiedliche Profile reagieren auf unterschiedliche Argumente. Eine gemeinsame Anzeige für alle erreicht am Ende keinen.
Den Wechselgrund im ersten Gespräch erfragen
Fragen Sie früh, was jemandem an der aktuellen Stelle fehlt. Die Antwort zeigt, ob Ihr Angebot einen echten Unterschied macht, und erspart Ihnen spätere Absagen.



