Erhart Installationen sorgt in Steinach am Brenner dafür, dass Heizung und Wasser in den Häusern des Wipptals funktionieren. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber sichtbar gemacht und eine Recruiting-Kampagne umgesetzt. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Die Story zeigt, wie wir in einem dünn besiedelten Tal neben Innsbruck gesucht haben.
Ein regionaler Installateur, geführt von zwei Ingenieuren
Steinach liegt auf über tausend Metern Seehöhe. Hier wird früh geheizt und spät abgeschaltet. Die Geschäftsführer Ing. Marco Erhart und Ing. Hannes Erhart leiten den Betrieb in der Bahnhofstraße. Er steht für hochwertige Sanitär- und Heizungsinstallationen und beschreibt sich als zuverlässig, kompetent und regional. Im Firmenverzeichnis tritt er als 1a Installateur auf.
Gebraucht werden Installations- und Gebäudetechniker, die Neubau, Sanierung und Service abdecken. Das Wipptal ist dünn besiedelt, und Innsbruck ist nah und bietet viele Stellen. Fachkräfte aus dem Tal pendeln deshalb oft hinaus.
Der Markt: Kleine Täler verlieren Fachkräfte an die Stadt
Mehr als drei Viertel der Betriebe spüren laut WKO Fachkräfte-Radar den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Befragt wurden über 2.100 Unternehmen. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Ein Installateur im Tal merkt das, wenn die Heizsaison beginnt und die Termine nicht mehr reichen.
Österreichweit stehen 2026 insgesamt 64 Berufe auf der Mangelberufsliste. Das Kriterium: weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle. In einem Tal mit wenigen Einwohnern ist die absolute Zahl an möglichen Bewerbern entsprechend klein. Jede einzelne Bewerbung hat dort Gewicht.
So haben wir Installateure im Wipptal erreicht
Wir haben mit Erhart die Argumente für Monteure aus dem Tal zusammengetragen: kurze Wege statt Pendeln nach Innsbruck, ein Betrieb, den man im Ort kennt, und zwei Chefs, die selbst vom Fach sind. Diese Botschaft haben wir in die Kampagne geschrieben und an Installateure im Umkreis von Steinach gerichtet.
Unser System hat auch Monteure angesprochen, die derzeit auspendeln und nicht aktiv suchen. Bei jeder Bewerbung hat unser Team angerufen und die wichtigsten Fragen vorab gestellt. So mussten die Geschäftsführer nur Gespräche führen, bei denen der Rahmen schon klar war. Die Kampagne ist abgeschlossen.
- Regionale Botschaft: Wir haben den kurzen Arbeitsweg im Tal dem täglichen Pendeln nach Innsbruck gegenübergestellt.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Installateuren und Gebäudetechnikern im Umkreis von Steinach am Brenner durchsucht.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, in wenigen Klicks erledigt.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
Vorqualifizierte Kandidaten für den Betrieb in Steinach
Jede Bewerbung über unsere Kampagne für Erhart Installationen kam mit Lebenslauf. In einem Tal dieser Größe ist das der Kreis, um den es geht: Menschen, die in der Nähe wohnen und das Handwerk gelernt haben.
Für die beiden Geschäftsführer lagen die Angaben aus unseren Telefonaten zu jeder Bewerbung bereit. Der Betrieb ist jetzt außerdem bei Monteuren aus dem Tal als Arbeitgeber bekannt, die heute noch nach Innsbruck fahren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit dem Pendelweg rechnen
Rechnen Sie vor, wie viele Stunden ein Auspendler pro Woche im Auto sitzt. Diese Zahl überzeugt oft mehr als ein höheres Gehalt in der Stadt. Im Winter kommt auf einer Passstraße noch die Unsicherheit bei Schnee dazu, auch das dürfen Sie ansprechen.
Die Chefs zeigen
In kleinen Betrieben arbeitet man direkt mit der Geschäftsführung. Stellen Sie sich mit Namen und Ausbildung vor. Bewerber wollen wissen, von wem sie lernen.
Kleine Zahlen ernst nehmen
In einem Tal sind wenige Bewerbungen normal. Entscheidend ist, dass Sie jede rasch und persönlich behandeln. Eine verlorene Bewerbung lässt sich dort kaum ersetzen.



