Erdbewegung Georg Kofler aus Aurach bei Kitzbühel verlegt Kabel und baut im Tiefbau. Gemeinsam mit uns hat der Betrieb einen LKW- und Kranfahrer für die eigenen Baustellen eingestellt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit eine Fachkraft mit zwei Qualifikationen gefunden haben, in einer Region, in der das Einzugsgebiet klein ist.
Auf der Baustelle zählt, wer Lkw und Kran beherrscht
Das Erdbewegungsunternehmen Georg Kofler wurde 1948 in Kitzbühel gegründet und sitzt heute in Aurach bei Kitzbühel in Tirol. Der Betrieb ist auf Kabelverlegung und Tiefbau spezialisiert. Dazu zählen das Verlegen und Einziehen von Kabeln, das Einblasen von Glasfaser, Aushub, Kanalarbeiten und Asphaltierung. Gearbeitet wird mit eigenen Baggern, Lkw, Walzen und Spezialgeräten.
Ein LKW- und Kranfahrer verbindet zwei Qualifikationen. Er bringt Material und Gerät zur Baustelle und lädt mit dem Kran selbst ab. Fahrer mit beiden Befähigungen und Baustellenpraxis sind gefragt. In einer Region mit begrenztem Einzugsgebiet wird die Auswahl zusätzlich kleiner. Wer das Profil erfüllt, steht meist schon bei einem anderen Betrieb im Dienst.
Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist in ganz Österreich eng
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Ein Beruf gilt als Mangelberuf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer eine Fachkraft mit Zusatzqualifikation sucht, bekommt auf ein Inserat entsprechend wenig Rücklauf.
Das WKO Fachkräfte-Radar hat über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Im Tiefbau zeigt sich das sehr direkt. Steht der Lkw mit Kran, weil der Fahrer fehlt, kommt das Material nicht auf die Baustelle, und die Partie wartet.
So haben wir für Kofler gesucht
Wir haben nicht darauf gewartet, dass sich jemand meldet. Unser System hat Profile mit LKW- und Kranpraxis herausgesucht, die im Umkreis von Aurach wohnen. Fachkräfte ohne Wechselabsicht haben wir über mehr als 30 Kanäle auf die Stelle aufmerksam gemacht. Die Bewerbung haben wir bewusst kurz gehalten, denn ein Fahrer schreibt nach einem Tag auf der Baustelle kein Anschreiben.
Jeden Bewerber hat unser Team angerufen, bevor Kofler Zeit investiert hat. Am Telefon haben wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung abgefragt. Bei dieser Stelle hieß Eignung vor allem: Führerschein, Kranpraxis und Erfahrung auf Baustellen. Kofler bekam von uns den Lebenslauf vorab und eine Gesprächsnotiz dazu.
- AdVentory hat aus 850.000 Profilen im DACH-Raum jene mit LKW- und Kranpraxis im Umkreis von Aurach herausgesucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Fahrer haben sich in wenigen Klicks beworben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat Kofler die offene Stelle und alle Bewerbungen an einem Ort gezeigt.
Eine Stelle besetzt: ein LKW- und Kranfahrer für Kofler
Kofler hat einen LKW- und Kranfahrer eingestellt, die Stelle ist besetzt. Der Betrieb hat nur mit Bewerbern gesprochen, die wir vorab am Telefon geprüft hatten, und hatte Lebenslauf und Gesprächsnotiz vor dem ersten Termin in der Hand.
Für ein Unternehmen, das mit eigenen Lkw, Baggern und Spezialgeräten arbeitet, bedeutet ein besetzter Fahrerplatz, dass Material und Gerät wieder verlässlich auf die Baustelle kommen. In einem Bezirk mit kleinem Einzugsgebiet war dafür entscheidend, dass wir auch Fahrer erreicht haben, die gar nicht auf der Suche waren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Doppelqualifikationen früh abfragen
Wenn eine Stelle zwei Befähigungen verlangt, klären Sie beide im ersten Anruf. So sprechen Sie im Betrieb nur mit Menschen, die Lkw und Kran tatsächlich beherrschen.
Den Arbeitsweg mitdenken
In einer Region mit wenigen Orten im Umkreis entscheidet der tägliche Weg über die Zusage. Fragen Sie nach dem Wohnort, bevor Sie einen Termin vereinbaren, und suchen Sie zuerst dort, wo die Fahrt zumutbar ist.
Den eigenen Fuhrpark zeigen
Fahrer wollen wissen, womit sie arbeiten. Zeigen Sie Ihre Lkw, Bagger und Geräte auf echten Fotos von Ihren Baustellen. Das sagt mehr über den Arbeitsplatz als jede Beschreibung.



