EM Sonnenschutz beschattet Terrassen und Gärten im Burgenland, in Wien und in Niederösterreich. In der Zusammenarbeit haben wir für den Betrieb von Mario Eichinger einen Arbeitgeberauftritt erarbeitet und eine Recruiting-Kampagne aufgesetzt. Die Story zeigt, wie wir ein Handwerk beworben haben, für das es kaum gelernte Leute gibt.
Vom Sonnensegel bis zum Lamellendach kommt alles aus einer Hand
Neusiedl am See ist bekannt für viel Sonne und kräftigen Wind. Beides ist das tägliche Geschäft von EM Sonnenschutz. Mario Eichinger ist auch als Sonnensegelmann bekannt. Das Programm umfasst Markisen, Sonnensegel, Pergola- und Wintergartenmarkisen, Lamellendächer, Solar-Rollläden, Innenbeschattung, Insektenschutz und Terrassenkühlung. Beratung, Montage, Wartung und Reparatur gehören dazu.
Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, der Betrieb ist unter anderem von Weinor zertifiziert. Gebraucht werden Monteure mit handwerklichem Geschick, Führerschein und Gespür für Kunden. Den Lehrberuf wählen wenige, und im Frühjahr brauchen alle Betriebe gleichzeitig Leute.
Der Markt: Im Frühjahr suchen alle Sonnenschutzbetriebe zugleich
Der WKO Fachkräfte-Radar beruht auf den Antworten von über 2.100 Betrieben. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In einem Saisongeschäft wiegt das doppelt, weil ein verlorener Auftrag im Mai nicht im November nachgeholt wird.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Sie erfasst Berufe, in denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Ein Betrieb in einem kleinen Fach muss deshalb über den gelernten Beruf hinausdenken und Handwerker aus verwandten Bereichen ansprechen.
Was wir für EM Sonnenschutz erarbeitet haben
Wir haben mit EM Sonnenschutz zuerst festgelegt, wen der Betrieb überhaupt ansprechen kann. Da es wenige gelernte Sonnenschutztechniker gibt, haben wir das Profil geöffnet: Handwerker mit Hintergrund in Metall, Holz oder Elektro, die gern beim Kunden montieren. Unsere Botschaft hat erklärt, was die Arbeit ausmacht: sichtbare Ergebnisse am selben Tag, Schulungen im Betrieb und zertifizierte Produkte.
Auf dieser Grundlage haben wir den Arbeitgeberauftritt gebaut und die Kampagne für das Nordburgenland aufgesetzt. Unser System war darauf ausgerichtet, auch Handwerker zu erreichen, die nicht aktiv suchen. Die Zusammenarbeit ist mittlerweile abgeschlossen.
- Geöffnetes Profil: Wir haben die Suche auf Handwerker aus Metall, Holz und Elektro erweitert.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Schulungen, Zertifizierung und die Arbeit direkt beim Kunden als Argumente aufbereitet.
- AdVentureKI hat die Suche vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich eine Besetzung im Raum Neusiedl am See ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Monteuren mit passendem Hintergrund im Umkreis von Neusiedl am See durchsucht.
Der Arbeitgeberauftritt für EM Sonnenschutz steht
Wir haben für EM Sonnenschutz geklärt, welche Handwerker für die Montage in Frage kommen, und daraus einen Auftritt gebaut, der das Fach verständlich macht. Der Betrieb kann damit erklären, warum ein Tischler oder Schlosser bei ihm gut aufgehoben ist.
Dieser Auftritt ist nicht an eine Saison gebunden. Wenn im Frühjahr wieder Monteure gebraucht werden, liegen Botschaft und Zielgruppe bereit und müssen nicht unter Zeitdruck neu entwickelt werden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Verwandte Berufe einladen
Wenn es Ihren Lehrberuf kaum gibt, nennen Sie in der Anzeige ausdrücklich, welche Ausbildungen passen. Viele Handwerker bewerben sich nicht, weil sie glauben, die falsche Lehre zu haben.
Vor der Saison suchen
Wer im April sucht, sucht gleichzeitig mit allen anderen. Beginnen Sie im Winter. Dann ist die Einschulung erledigt, bevor die Aufträge kommen.
Das Ergebnis zeigen
Ein fertiges Sonnensegel über einer Terrasse erklärt den Beruf besser als jeder Text. Zeigen Sie, was Ihre Monteure an einem Tag aufbauen.



