Einfach Grün Haustechnik aus Wilfersdorf im Bezirk Mistelbach baut Wärmepumpen, Pelletheizungen, Stückholzkessel und Hackgutanlagen. Für den Betrieb haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. In dieser Story steht, worauf wir die Ansprache von Installateuren im Weinviertel gebaut haben.
Fünf Heizsysteme verlangen breites Können
Der Name sagt, wohin die Reise geht. Neben Wärmepumpe und Biomasse gehören Gasheizungen weiterhin zum Programm, denn nicht jedes Haus lässt sich sofort umstellen. Der Betrieb deckt Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Wassersysteme ab, für Privathäuser ebenso wie für Gewerbe.
Dafür braucht es Installations- und Gebäudetechniker, die Biomasse, Wärmepumpe und Hydraulik sicher beherrschen. Im Weinviertel ist das ein Engpass. Viele Monteure pendeln täglich nach Wien, weil dort die großen Firmen sitzen. Ein Betrieb mit fünf Heizsystemen kann aber nur wachsen, wenn Leute da sind, die alle fünf anschließen können.
Über drei Viertel der Betriebe spüren den Fachkräftemangel
Für den WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Ein Haustechniker merkt das im Kalender: Ohne Monteur verschiebt sich die Inbetriebnahme.
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Ein Beruf kommt auf diese Liste, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer zusätzlich mehrere Heizsysteme beherrschen soll, ist noch seltener auf Suche.
Was wir für Einfach Grün umgesetzt haben
Wir haben die Kampagne auf ein Argument gestützt, das im Weinviertel jeder Monteur versteht: der Arbeitsweg. Wer heute täglich nach Wien fährt, soll sehen, dass es dieselbe Arbeit mit moderner Technik auch in der Nähe gibt. In der Zusammenarbeit mit Einfach Grün haben wir dazu die Breite des Betriebs gezeigt, von der Hackgutanlage bis zur Wärmepumpe. Für einen Installateur ist diese Breite ein Grund zu bleiben, weil er nicht jahrelang dasselbe System montiert.
Unser System hat nach Installateuren und Gebäudetechnikern im Umkreis von Wilfersdorf gesucht, auch nach jenen, die fest angestellt sind. Für den ersten Schritt haben wir eine Kurzbewerbung ohne Anschreiben vorgesehen. Danach ruft unser Team an und fragt, welche Anlagen jemand schon montiert hat.
- Botschaft Arbeitsweg: Wir haben den Arbeitsplatz in der Region dem täglichen Pendeln nach Wien gegenübergestellt.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Installateuren und Gebäudetechnikern rund um Wilfersdorf durchsucht.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben.
- Telefonat durch unser Team: Wir klären montierte Anlagen, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
Kampagne umgesetzt: Einfach Grün tritt im Weinviertel als Arbeitgeber auf
Die Arbeitgeberkampagne für Einfach Grün Haustechnik haben wir aufgesetzt und im Umkreis von Wilfersdorf geschaltet. Der Betrieb hat sich damit Monteuren gezeigt, die ihn bisher nur als Mitbewerber oder gar nicht kannten. Die Botschaft war dabei immer dieselbe: gleiche Arbeit, moderne Technik, kürzerer Weg.
Den Weg danach haben wir so eingerichtet, dass die Geschäftsführung mehr Zeit für Anlagen und weniger für Bewerbungsmappen braucht. Der Lebenslauf wird vorab eingeholt und kommt mit Gesprächsnotiz. In AdVentory OS liegen offene Stellen und Bewerbungen an einem Ort, und unser Team steht bereit, sobald eine bestimmte Stelle zu besetzen ist.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit dem Arbeitsweg rechnen
Rechnen Sie vor, was ein kürzerer Weg im Jahr bringt. Für Pendler ist gewonnene Zeit oft mehr wert als ein kleiner Unterschied im Lohn.
Technik konkret benennen
Schreiben Sie, welche Systeme bei Ihnen montiert werden. Ein Installateur liest daran ab, ob er dazulernen kann.
Nach Anlagen fragen
Lassen Sie sich im ersten Gespräch zwei, drei Anlagen schildern, die der Bewerber selbst gebaut hat. Das sagt mehr als jede Zeugnisnote.



