Egger Bau baut von Mittersill aus in Salzburg und Tirol, vom Rohbau bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Im Oberpinzgau endet der Pendelumkreis an den Bergen, und jede Fachkraft am Bau ist umworben. In der Zusammenarbeit haben wir 14 Stellen besetzt, vom Maurer bis zum Polier. Die Story zeigt, wie wir vorgegangen sind und was andere Baufirmen in Tallagen daraus mitnehmen können.
Wer schlüsselfertig baut, braucht eingespielte Teams auf jeder Baustelle
Die Egger Bau Gruppe wurde am 1. März 2000 in Mittersill gegründet, damals mit zwei Brüdern und vier Mitarbeitern. Heute beschäftigt sie rund 100 Fachkräfte in vier Betrieben: Egger Bau, Hausbau, Pinzgau Dach und LUMA Erdbau. Das Spektrum reicht von Maurer- und Betonarbeiten über Sanierung bis zur schlüsselfertigen Abwicklung in Salzburg und Tirol.
Ob ein Bauunternehmen Aufträge annehmen und termingerecht abwickeln kann, hängt direkt davon ab, ob genug qualifizierte Leute da sind. Egger Bau hat uns deshalb mit der Suche nach Verstärkung beauftragt. Gesucht waren Menschen aus der Region, die handwerklich überzeugen, zu einem familiär geprägten Unternehmen passen und bleiben wollen.
Am Bau fehlen Fachkräfte in fast jedem Gewerk
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026, die 64 Berufe umfasst, stehen unter anderem Betonbauer, Tiefbauer, Zimmerer, Dachdecker, Spengler, Kalkulanten und Techniker für Bauwesen. Im Bundesland Salzburg sind zusätzlich Maurer, Platten- und Fliesenleger und Bodenleger als regionale Mangelberufe gelistet.
Im WKO Fachkräfte-Radar spüren über drei Viertel der Betriebe einen Fachkräftemangel, im Gewerbe und Handwerk sind es 62 Prozent. Für einen Baubetrieb im Oberpinzgau kommt die Tallage dazu. Viele Bauleute pendeln täglich Richtung Zell am See oder über den Pass Thurn nach Tirol, weil sie keine Alternative vor der Haustür kennen.
Wir haben beim Arbeitsweg und bei der Handschlagqualität angesetzt
Unsere Zielgruppe waren Maurer, Betonbauer, Poliere und weitere Bauleute im Pinzgau und im angrenzenden Tirol. Wir haben sie über mehr als 30 Kanäle erreicht, abends am Smartphone, und passende Profile aus AdVentory direkt angesprochen, die nicht aktiv suchten. Unter anderem haben wir eigene Kampagnen für Betonbauer und Spengler aufgesetzt, die bis Dezember 2025 liefen.
In der Botschaft haben wir den Arbeitsweg nach vorne gestellt. Dazu kam, was ein gewachsenes Familienunternehmen glaubwürdig erzählen kann: seit 2000 im Pinzgau, vier Betriebe vom Hausbau bis zum Erdbau und die Pinzgauer Handschlagqualität, auf die das Unternehmen selbst Wert legt. Unsere Anzeigen haben Gewerk und Einsatzgebiet klar genannt. Am Telefon hat unser Team Gewerk, Erfahrung, Wohnort und Verfügbarkeit geklärt, bevor ein Name bei Egger Bau gelandet ist.
- AdVentory hat die Stellen im Umkreis von Mittersill über mehr als 30 Kanäle ausgespielt und Bauleute erreicht, die nicht suchten.
- Kampagnen je Gewerk: Wir haben unter anderem Betonbauer und Spengler mit eigenen Kampagnen beworben.
- Kurzbewerbung: Handwerker konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Gewerk, Erfahrung, Anfahrt und Verfügbarkeit vor jedem Termin geklärt.
14 Stellen besetzt: Maurer, Poliere, Kranfahrer und mehr
Gemeinsam mit Egger Bau haben wir 14 Stellen besetzt: drei Maurer, zwei Poliere, zwei Kranfahrer, zwei Baggerfahrer, einen Schalungsbauer, einen Betonbauer und drei Hilfsarbeiter. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Jede davon hat unser Team telefonisch vorqualifiziert. An Egger Bau weitergegangen sind nur die Kandidaten, die für das jeweilige Gewerk am besten passten, die übrigen musste im Betrieb niemand lesen. Das Ergebnis sind 14 Menschen mehr auf den Baustellen in Salzburg und Tirol, in einer Region, in der jede Fachkraft am Bau umworben ist.
Für einen Betrieb im Tal heißt das mehr Kapazität für Aufträge, die sonst hätten warten müssen. Poliere können wieder Baustellen führen, statt Lücken selbst zu füllen. Die Geschäftsführung hat nur mit Menschen gesprochen, bei denen Gewerk und Anfahrt vorab geklärt waren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den kürzeren Arbeitsweg verkaufen
Viele Bauleute pendeln weit, weil sie keine Alternative kennen. Nennen Sie in der Anzeige den Standort und die Baustellenregion, damit Pendler sich angesprochen fühlen.
Handwerker ohne Anschreiben bewerben lassen
Maurer und Betonbauer schreiben ungern Bewerbungen. Ein kurzes Formular am Handy und ein rascher Rückruf bringen mehr als ein Postfach für Unterlagen.
Vielfalt im Betrieb zeigen
Wenn Ihre Gruppe mehrere Gewerke abdeckt, sagen Sie das. Abwechslung ohne Arbeitgeberwechsel ist für erfahrene Leute ein Grund zu bleiben, und für Jüngere ein Grund zu kommen.



