EDERER WKSB aus Güttenbach im Südburgenland zählt sich zu den größten Isolierern Österreichs. WKSB steht für Wärme, Kälte, Schall und Brand. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber beworben und eine Recruiting-Kampagne geschaltet, über die jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System kam. Die Story zeigt, wie wir ein Handwerk erklärt haben, das man in fertigen Gebäuden kaum sieht.
Vom Einzelunternehmen 2004 zum großen Isolierbetrieb
Ing. Denis Ederer hat den Betrieb 2004 gegründet, seit 2009 ist er eine GmbH. Die Teams dämmen gegen Hitze und Kondensat, senken Lärm und verhindern, dass sich Feuer und Rauch ausbreiten. Dazu kommen Trockenbau, Einblasdämmung sowie Wand- und Kantenschutz.
Dafür braucht es Isoliermonteure, Brandschutztechniker und Vorarbeiter, die auf Großbaustellen selbstständig arbeiten. Der Lehrberuf ist klein, und im Südburgenland wohnen wenige, die ihn gelernt haben. Wer nur nach fertigen Isolierern sucht, findet daher kaum jemanden.
Der Markt: Ein kleiner Lehrberuf in einem knappen Arbeitsmarkt
Weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle: Ab dieser Schwelle gilt ein Beruf in Österreich als Mangelberuf. Die bundesweite Liste für 2026 zählt 64 Berufe. Bei einem Handwerk, das ohnehin nur wenige erlernen, verschärft sich die Lage zusätzlich.
Aus dem WKO Fachkräfte-Radar geht hervor, dass über drei Viertel der mehr als 2.100 befragten Betriebe den Fachkräftemangel spüren. 56 Prozent nennen ihn stark oder sehr stark, 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Auf Großbaustellen bedeutet das, dass Termine anderer Gewerke von der eigenen Mannschaft abhängen.
So haben wir Isolierer gesucht, die es kaum gibt
Gemeinsam mit EDERER haben wir das Handwerk zuerst in einfache Worte gefasst. Vier Buchstaben, vier Aufgaben: Wärme halten, Kälte halten, Lärm senken, Feuer aufhalten. Unsere Botschaft hat sich an Leute mit Erfahrung in Isolierung, Brandschutz und Trockenbau gerichtet und gezeigt, dass sie in einem der größeren Betriebe der Branche auf Großprojekten arbeiten können.
Die Kampagne haben wir im Umkreis von Güttenbach und der Einsatzorte geschaltet. Unser System hat dabei auch Monteure erreicht, die nicht aktiv suchen. Jede Bewerbung hat unser Team telefonisch nachbearbeitet, bevor sie an EDERER ging. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
- Erklärtes Handwerk: Wir haben WKSB in eine Botschaft übersetzt, die auch Monteure aus dem Trockenbau verstehen.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Erfahrung in Isolierung, Brandschutz und Trockenbau durchsucht, im Umkreis von Güttenbach und der Einsatzorte.
- Kurzbewerbung: Monteure haben sich in wenigen Klicks gemeldet, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat EDERER den Überblick über alle Bewerbungen und nächsten Schritte gegeben.
Vorqualifizierte Kandidaten für EDERER WKSB
Jede Bewerbung über unsere Kampagne kam mit Lebenslauf. Für einen Lehrberuf, den nur wenige gewählt haben, zeigt das, dass die geöffnete Ansprache funktioniert hat: Es haben sich Menschen gemeldet, die eine reine Isolierer-Anzeige nicht erreicht hätte.
EDERER hatte zu jeder Bewerbung die Angaben aus unserem Telefonat vorliegen. Die Bauleiter konnten damit einschätzen, wer sofort auf eine Baustelle kann und wer eine Einschulung braucht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Beruf in einem Satz erklären
Wenn Außenstehende Ihr Handwerk nicht kennen, kennen es auch viele mögliche Bewerber nicht. Formulieren Sie einen Satz, der die Aufgabe beschreibt, und stellen Sie ihn an den Anfang.
Nachbargewerke ansprechen
Trockenbauer, Spengler oder Installateure bringen vieles mit, was ein Isolierer braucht. Nennen Sie diese Berufe in der Anzeige beim Namen.
Einsatzorte offenlegen
Bei Arbeit auf Großbaustellen wollen Bewerber wissen, wo sie unterwegs sind. Schreiben Sie dazu, wie Anfahrt und Unterkunft bei Ihnen geregelt sind.



