Das E-Werk Fernitz Purkarthofer ist ein regionaler Betrieb der Energie- und Elektrobranche südlich von Graz. In der Zusammenarbeit mit uns hat das E-Werk vier Stellen besetzt, als Elektriker, Werkstättenmitarbeiter und Bürokraft. Die Story zeigt, wie wir Pendler aus dem Grazer Umland angesprochen haben und warum Nähe für regionale Betriebe das stärkste Argument ist.
Ein regionales E-Werk lebt von Leuten, die bei Störungen rausfahren
Die E-Werk Fernitz Purkarthofer GmbH trägt Fernitz im Namen, heute Teil der Marktgemeinde Fernitz-Mellach im Bezirk Graz-Umgebung. Netze, Anlagen und Installationen müssen gebaut, gewartet und bei Störungen schnell wieder in Betrieb genommen werden. Dazu kommen Werkstatt, Fahrzeuge und Material.
Gesucht wurden Elektriker, Werkstättenmitarbeiter und eine Bürokraft. Für einen regionalen Versorger zählt neben der Qualifikation die Verlässlichkeit. Gebraucht werden Menschen aus der Umgebung, die bleiben wollen und anpacken, wenn es darauf ankommt. Genau diese Menschen sind meist schon bei einem anderen Arbeitgeber und pendeln täglich in den Großraum Graz.
Im Umland von Graz konkurrieren Versorger mit Industrie und Gebäudetechnik
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026, die 64 Berufe umfasst, stehen Elektroinstallateure und Elektromonteure, Elektromechaniker und Techniker für Starkstromtechnik. Wer eine Elektrolehre abgeschlossen hat, kann sich den Arbeitgeber aussuchen.
Im WKO Fachkräfte-Radar spüren über drei Viertel der Betriebe einen Fachkräftemangel, im Gewerbe und Handwerk sind es 62 Prozent. Österreichweit fehlen demnach rund 155.000 Fachkräfte. Ein Betrieb im Umland von Graz konkurriert mit Industrie, Energieversorgern und großen Gebäudetechnikfirmen, die mit Größe und Bekanntheit werben. Ein regionales E-Werk kann nicht lauter sein, aber näher.
Was wir für das E-Werk Fernitz umgesetzt haben
Wir haben die Suche auf Menschen ausgerichtet, die täglich nach Graz pendeln und lieber dort arbeiten würden, wo sie wohnen. Die Stellen haben wir im Umland südlich von Graz ausgespielt, in Fernitz-Mellach, Graz-Umgebung und den Nachbarbezirken. Für Elektriker haben wir kurze Wege, abwechslungsreiche Arbeit an Netz, Anlagen und Installationen und einen Betrieb gezeigt, in dem man die Kundschaft persönlich kennt. Für die Werkstatt haben wir handwerklich geschickte Menschen gesucht, die Fahrzeuge, Geräte und Material in Schuss halten.
Die Bewerbung haben wir kurz gehalten, wenige Klicks ohne Anschreiben. Unser Team hat danach jeden Kandidaten angerufen. Wir haben offen nach den Themen gefragt, die bei einem Versorger dazugehören, etwa nach der Bereitschaft, bei Störungen einzuspringen. So kamen nur Menschen ins Gespräch, die wussten, worauf sie sich einlassen.
- Regionale Ausspielung haben wir auf Graz-Umgebung und die Nachbarbezirke begrenzt.
- AdVentory hat Elektriker und Werkstattleute erreicht, die gerade nicht suchten.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks ohne Anschreiben haben wir für Handwerker eingerichtet.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Wohnort, Verfügbarkeit und Störungsbereitschaft geklärt.
Vier Stellen besetzt: Elektrik, Werkstatt und Büro verstärkt
Das E-Werk Fernitz Purkarthofer hat über unsere Zusammenarbeit vier Stellen besetzt, als Elektriker, Werkstättenmitarbeiter und Bürokraft. Für einen regionalen Betrieb ist das ein deutlicher Zuwachs an Kapazität.
Es bleibt mehr Spielraum für Wartung, Ausbau und schnelle Hilfe bei Störungen. Die Bereitschaft verteilt sich auf mehr Köpfe, und die Urlaubsplanung im bestehenden Team wird leichter. Weil die neuen Kolleginnen und Kollegen aus der Region kommen, sind sie bei einer Störung schneller vor Ort. Gesprochen hat der Betrieb nur mit Menschen, bei denen wir Wohnort, Verfügbarkeit und Störungsbereitschaft vorab geklärt hatten.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Pendler gezielt ansprechen
Viele Fachkräfte fahren täglich in die Stadt, obwohl sie lieber daheim arbeiten würden. Spielen Sie Stellen im Umkreis ihres Wohnorts aus und nennen Sie die Fahrzeit, die sie sparen.
Bereitschaftsdienst offen ansprechen
Störungsdienste gehören zur Arbeit bei einem Versorger. Wenn Sie das im ersten Anruf klären, vermeiden Sie Kündigungen nach dem ersten Wochenenddienst.
Die Werkstatt nicht vergessen
Werkstattkräfte halten den Betrieb am Laufen. Sie finden sie leichter, wenn Sie Menschen mit handwerklichem Geschick suchen statt eines ganz bestimmten Lehrberufs.



