Gebäude denken heute mit. Ob Lüftung, Heizung und Strom zusammenspielen, entscheidet die Regelung im Hintergrund. E-ETECH aus Grafendorf bei Hartberg programmiert solche Systeme, unter anderem für das Kunsthaus Wien und weitere Projekte im Raum Wien. In der Zusammenarbeit haben wir für E-ETECH die Arbeitgeberkampagne umgesetzt. Die Story zeigt, wie wir vorgegangen sind.
Ein junges Unternehmen mit drei anspruchsvollen Standbeinen
Seit 2019 arbeitet E-ETECH in drei Bereichen: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik für Energiemanagement und Gebäudeautomation, Elektrotechnik von der Privatinstallation bis zur Industrieverkabelung und erneuerbare Energie bis zur Photovoltaik auf der Freifläche. Partner sind Beckhoff, Loxone und evon.
Der Betrieb sitzt in einem neuen Firmengebäude und setzt auf flache Hierarchien. Unternehmen wie dieses brauchen MSR-Techniker, Programmierer und Elektriker. Wer Automatisierung kann, wird von der Industrie stark umworben.
Techniker sind gefragt, und die Betriebe spüren es
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Ein junges Unternehmen in der Oststeiermark tritt dabei gegen Industriebetriebe mit bekannten Namen an.
Über 2.100 Betriebe haben am WKO Fachkräfte-Radar teilgenommen. Bei mehr als drei Vierteln ist der Fachkräftemangel spürbar, bei 56 Prozent stark oder sehr stark. Umsatzeinbußen wegen fehlender Leute melden ebenfalls 56 Prozent. Bekanntheit als Arbeitgeber muss ein Betrieb, den es erst seit 2019 gibt, aktiv aufbauen.
So haben wir für E-ETECH gearbeitet
Wir haben die Arbeitgeberkampagne für E-ETECH aufgesetzt und geschaltet. Bei Arbeitgeberkampagnen fragen wir, was einen Techniker an der Arbeit reizen würde. Bei E-ETECH gibt es darauf klare Antworten: Projekte wie das Kunsthaus Wien, Systeme von Beckhoff, Loxone und evon, ein neues Firmengebäude und ein Team, in dem Entscheidungen auf kurzem Weg fallen.
Viele Betriebe beginnen mit der Suche erst, wenn jemand gekündigt hat. Dann fehlt die Zeit, sich bekannt zu machen. Mit einer Arbeitgeberkampagne dreht sich die Reihenfolge um: Zuerst kennt die Region den Betrieb, dann kommt die Stelle.
Unser System hat die Kampagne im Umkreis von Grafendorf ausgespielt. So erreicht sie auch Techniker, die derzeit weit auspendeln und nicht suchen. Unser Team hat die Kampagne während der Laufzeit betreut.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben sie für alle drei Standbeine des Betriebs umgesetzt.
- Projekte und Systeme: Namen wie Kunsthaus Wien, Beckhoff und Loxone haben wir als Argumente für Techniker gesehen.
- AdVentory: Unser System spielt Kampagnen über mehr als 30 Kanäle aus.
- Telefonische Vorqualifizierung: Bei einer konkreten Stelle klärt unser Team Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit.
Die Arbeitgeberkampagne für E-ETECH ist umgesetzt
Die Kampagne wurde von uns aufgesetzt und geschaltet. MSR-Techniker, Programmierer und Elektriker in der Oststeiermark kennen E-ETECH damit als Arbeitgeber mit Projekten, die über die Region hinausreichen.
Will E-ETECH eine bestimmte Stelle besetzen, bauen wir darauf auf. Wir rechnen vorab, wie wahrscheinlich und wie schnell das gelingt, und die Fachgespräche im Betrieb beginnen dort, wo es interessant wird.
Der nächste Schritt ist bei uns immer derselbe: eine Stelle, eine Berechnung, eine Suche. Bewerber melden sich mit wenigen Klicks, wir klären am Telefon die Grundfragen, und der Betrieb sieht in AdVentory OS den Stand jeder Bewerbung.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Vorzeigeprojekte nennen
Ein bekanntes Gebäude macht greifbar, woran Ihre Techniker arbeiten. Fragen Sie Ihre Kunden, ob Sie das Projekt nennen dürfen.
Systeme beim Namen nennen
Programmierer suchen nach Technologien, die sie kennen oder lernen wollen. Schreiben Sie dazu, mit welchen Herstellern Sie arbeiten.
Jung sein als Vorteil
Ein Betrieb, der wenige Jahre alt ist, bietet Gestaltungsraum. Sagen Sie Bewerbern, was sie bei Ihnen mit aufbauen können.



