Die Zahnarztordination Dr. Mario Viden liegt am Hohen Markt in Wien. Gemeinsam mit uns hat die Ordination eine Prophylaxeassistentin, eine zahnärztliche Assistentin und einen Lehrling zur zahnärztlichen Assistenz eingestellt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit drei unterschiedliche Positionen parallel besetzt haben.
Eine Ordination in der Innenstadt sucht Assistenz mit Ausbildung
Die Ordination liegt am Hohen Markt im 1. Bezirk und wird laut eigener Website in zweiter Generation geführt. Zum Team gehören Dr. Mario Viden und Dr. Marlene Zimmermann. Angeboten werden unter anderem Veneers und Composite Bonding, Zahnimplantate, Bleaching, Mundhygiene und Generalsanierungen.
Zahnärztliche Assistentinnen sind in Wien stark gefragt, weil viele Ordinationen gleichzeitig suchen. Die Prophylaxe setzt eine Zusatzausbildung voraus. Bei Lehrlingen entscheidet, wer sie zuerst erreicht und ihnen den Beruf konkret zeigt. Die Ordination brauchte alle drei Profile.
Auch Ordinationen spüren den Fachkräftemangel
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für eine Ordination bedeutet ein so enger Markt, dass ausgebildete Assistenz selten von selbst anfragt.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent davon stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. In einer Ordination hängt jeder Behandlungsstuhl an der Assistenz. Fehlt sie, lassen sich weniger Termine vergeben.
So haben wir für die Ordination Dr. Viden gesucht
In der Zusammenarbeit mit der Ordination haben wir Kampagnen für alle drei Positionen aufgesetzt und parallel in Wien geschaltet: Prophylaxeassistentin, zahnärztliche Assistentin und Lehrling zur zahnärztlichen Assistenz. Unser System hat Personen mit Ausbildung in Assistenz und Prophylaxe gesucht und auch jene angesprochen, die nicht aktiv auf Jobsuche waren, über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen.
Die Rückmeldungen waren zahlreich, deshalb war die Vorauswahl der wichtigste Teil unserer Arbeit. Unser Team hat am Telefon Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt und den Lebenslauf eingeholt. An die Ordination haben wir nur weitergegeben, wer nach diesem Gespräch wirklich passte.
- AdVentureKI hat die Suche nach Assistenz, Prophylaxe und Lehrling vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell die Besetzung gelingt.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach passendem Hintergrund durchsucht und die Stellen im Umkreis von Wien über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Interessierte konnten sich in wenigen Klicks und ohne Anschreiben melden.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit geklärt, den Lebenslauf eingeholt und eine Gesprächsnotiz mitgegeben.
- AdVentory OS hat alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gebündelt.
Drei Stellen besetzt: Prophylaxe, Assistenz und ein Lehrling
Über unsere Kampagnen hat unser Team jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Ordination Dr. Viden hat daraus eine Prophylaxeassistentin, eine zahnärztliche Assistentin und einen Lehrling zur zahnärztlichen Assistenz eingestellt. Alle drei Stellen sind besetzt.
Die Sichtung hätte den Ordinationsbetrieb belastet. Diese Arbeit haben wir übernommen. Unsere Recruiter haben am Telefon vorqualifiziert und pro Stelle nur eine Handvoll Kandidatinnen und Kandidaten an die Ordination weitergegeben. Das Team konnte sich auf die Gespräche mit ihnen beschränken.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Jede Position eigens ansprechen
Unterschiedliche Berufe reagieren auf unterschiedliche Argumente. Schreiben Sie für jede Stelle eine eigene Anzeige mit eigenem Schwerpunkt, statt alle offenen Positionen in einen Text zu packen.
Lehrlinge früh und konkret ansprechen
Jugendliche entscheiden sich für einen Beruf, den sie sich vorstellen können. Zeigen Sie, wie ein Arbeitstag aussieht und wer sie ausbildet. Wer zuerst ein klares Bild liefert, hat bei der Lehrstellenwahl einen Vorsprung.
Vor dem ersten Gespräch die Eckdaten klären
Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit entscheiden oft schneller über eine Einstellung als der Lebenslauf. Klären Sie diese Punkte am Telefon, bevor Sie einen Termin im Betrieb vergeben. Das spart beiden Seiten Zeit.



