Doktor Jo ist eine Kinderarztpraxis in St. Pölten. Gemeinsam mit der Praxis haben wir einen Kinderarzt gesucht, also einen Facharzt, von dem es in Österreich nicht viele gibt. Die Stelle ist besetzt. Wie wir in der Zusammenarbeit vorgegangen sind, steht in dieser Story.
Eine Praxis für Kinder bis 18, mit allen Kassen und zwei Standorten
Hinter Doktor Jo steht Dr. Johannes Schaffer, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde. Die Praxis liegt in der Maximilianstraße in St. Pölten, eine Zweigstelle gibt es in Purkersdorf. Behandelt werden Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, mit allen Kassen und privat. Impfstoffe sind in der Praxis lagernd.
Eine Praxis mit zwei Standorten und allen Kassen braucht mehr als einen Arzt. Kinderärzte sind aber schwer zu finden. Die Facharztausbildung dauert viele Jahre, die Zahl der fertig ausgebildeten Ärzte ist begrenzt, und wer bereits arbeitet, schaut selten auf Stellenanzeigen.
Wenn schon Betriebe allgemein kaum Personal finden
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Ein Mangelberuf liegt vor, wenn weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen. Bei einem Facharzt mit langer Ausbildung ist der Kreis der möglichen Kandidaten noch einmal deutlich kleiner als in den meisten Berufen.
Das WKO Fachkräfte-Radar zeigt die Lage quer durch die Wirtschaft. Von über 2.100 befragten Betrieben spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In einer Kinderarztpraxis zeigt sich das an Wartezeiten für Familien.
So haben wir für Doktor Jo gesucht
Wir haben die Stelle als Kampagne aufgesetzt und gezielt an Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde gerichtet. Unser System hat passende Profile im Umkreis von St. Pölten gesucht. Angesprochen haben wir sie über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen, weil diese Ärzte auf keinem Stellenportal zu finden sind.
Bei so wenigen Kandidaten zählt jedes Gespräch. Unser Team hat mit allen telefoniert, die sich gemeldet haben, und Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und der Praxis mit einer Gesprächsnotiz übergeben. Dr. Schaffer musste dafür keine Ordinationszeit opfern.
- AdVentureKI hat vor dem Start mit über 100 Datenpunkten gerechnet, wie realistisch die Besetzung einer Facharztstelle in St. Pölten ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Fachärzten für Kinder- und Jugendheilkunde durchsucht.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat jede Anfrage geprüft, bevor sie an die Praxis ging.
- AdVentory OS hat der Praxis alle Bewerbungen und nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Eine Stelle besetzt: ein Kinderarzt für St. Pölten
Doktor Jo hat einen Kinderarzt eingestellt. Bei einem Facharztprofil kommen nie viele Kandidaten, und das reicht, wenn jeder Kandidat geprüft übergeben wird.
Die Praxis hat nur mit Personen gesprochen, mit denen wir zuvor telefoniert hatten. Der Aufwand für die Suche lag damit bei uns. Vor dem Start hatten wir die Stelle geprüft und mit der Praxis besprochen, was bei einem Facharztprofil realistisch ist. Diese Einschätzung gehört für uns an den Anfang jeder Suche. Ab 85 Prozent berechneter Besetzungswahrscheinlichkeit steht die Einstellung bei uns als Garantie im Vertrag.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Bei Fachärzten zählt die einzelne Person
Erwarten Sie keine lange Liste. Bereiten Sie sich darauf vor, mit wenigen Kandidaten schnell und verbindlich zu sprechen.
Zeigen, was die Praxis anders macht
Ärzte vergleichen Arbeitszeiten, Team und Ausstattung. Nennen Sie in der Ansprache, was bei Ihnen geregelt ist, etwa die Aufteilung auf zwei Standorte.
Die Suche aus dem Ordinationsalltag auslagern
Zwischen zwei Patienten führt niemand gute Bewerbungsgespräche. Lassen Sie die ersten Telefonate jemand anderen führen und sprechen Sie selbst erst mit den Passenden.



