1952 kaufte Karl Deschberger eine Schmiede in St. Marienkirchen bei Schärding. Daraus wurde ein Landtechnikhändler mit zwei Standorten und rund 40 bis 45 Mitarbeitern. Wir haben für Landtechnik Deschberger eine Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, was wir in der Zusammenarbeit umgesetzt haben und warum ein Händler im Innviertel seine Stärken auch Bewerbern zeigen muss.
In der Ernte zählt jede Stunde und jeder Techniker
Steyr und Case IH sind die Hauptmarken, dazu kommen Forst-, Kommunal- und Gartentechnik. Über 50.000 Ersatzteile liegen auf Lager, es gibt zwei Werkstätten und zwei Ersatzteilzentren in St. Marienkirchen und Prambachkirchen. 2024 kam der Gold-Status als Steyr Professional Dealer.
Wenn der Traktor im Juli steht, muss am selben Tag jemand kommen. Dafür braucht ein Händler Landmaschinentechniker, die moderne Elektronik und Hydraulik diagnostizieren, Ersatzteilprofis und Verkäufer, die selbst vom Hof kommen. Im Innviertel werben auch große Maschinenbauer und Industriebetriebe um gelernte Mechaniker.
Der Markt für gelernte Mechaniker ist eng
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Die Liste erfasst Berufe, bei denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für einen Händler heißt das, dass er mit Stelleninseraten vor allem jene erreicht, die ohnehin suchen, und das sind wenige.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben mehr als drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In der Landtechnik kommt die Saison dazu: Fehlt in der Ernte ein Techniker, wartet der Landwirt.
So haben wir Deschberger als Arbeitgeber gezeigt
Wir haben mit Deschberger zusammengetragen, was der Betrieb einem Techniker bietet, der heute in der Industrie arbeitet. Das sind die Marken Steyr und Case IH, der Gold-Status von 2024, zwei gut ausgestattete Werkstätten und ein Betrieb, der seit 1952 in Familienhand gewachsen ist. Daraus haben wir die Arbeitgeberkampagne entwickelt.
Unsere Kampagne lief über mehr als 30 Kanäle im Umkreis beider Standorte. So haben wir auch Menschen erreicht, die fest im Sattel sitzen und keine Stellenbörse öffnen. Wer sich interessiert, meldet sich bei uns über eine Kurzbewerbung in wenigen Klicks.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben Markenwelt, Gold-Status und Werkstattausstattung als Argumente für Fachkräfte aufbereitet.
- AdVentory hat die Kampagne rund um St. Marienkirchen und Prambachkirchen ausgespielt.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, damit sich auch jemand meldet, der bisher nur neugierig ist.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt bei Interessenten Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS: Die Geschäftsführung sieht für beide Standorte an einem Ort, was eingeht.
Zwei Standorte, ein Auftritt: die Arbeitgeberkampagne ist umgesetzt
Die Kampagne ist entwickelt und wurde von uns im Innviertel geschaltet. Landtechnik Deschberger war damit für Landmaschinentechniker, Lagerfachleute und technische Verkäufer in der Region als Arbeitgeber sichtbar.
St. Marienkirchen und Prambachkirchen haben unterschiedlichen Bedarf. Mit unserem Ablauf liegen beide in einer Übersicht, und die Werkstattleiter bekommen Interessenten, bei denen die Grundfragen bereits beantwortet sind. Die Arbeitgeberbotschaft bleibt dem Betrieb für kommende Saisonen erhalten.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Auszeichnungen für Bewerber nutzen
Ein Händlerstatus zeigt Kunden Qualität. Fachkräften zeigt er, dass Schulung und Ausstattung stimmen. Erwähnen Sie ihn in jeder Stellenanzeige.
Mehrere Standorte gemeinsam führen
Wer an zwei Orten sucht, verliert leicht den Überblick. Halten Sie alle Bewerbungen in einer Liste fest und legen Sie fest, wer wofür zuständig ist.
Die Saison ehrlich ansprechen
In der Ernte wird es dicht, das weiß jeder in der Branche. Sagen Sie, wie Sie Spitzen ausgleichen. Das schafft Vertrauen.



