Die Dipl.-Ing. Christl GmbH vertreibt von Wien aus Verpackungsmaschinen. Gemeinsam mit uns hat das Unternehmen einen Abteilungsleiter Service und Verkauf eingestellt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit eine Führungsstelle besetzt haben, für die es in Österreich nur wenige passende Personen gibt.
Wer Verpackungsmaschinen verkauft, muss sie auch technisch verstehen
Das Unternehmen wurde 1951 gegründet und sitzt in der Kuhngasse im 19. Bezirk. Es vertritt BOBST in Österreich und vertreibt Maschinen für die Verarbeitung von Vollpappe und Wellpappe, für flexible Verpackung und für Etiketten. Dazu kommen Dosiertechnik, Qualitätssicherung, Palettierung und Maschinen für die Süßwarenproduktion.
Ein Abteilungsleiter Service und Verkauf braucht Maschinenwissen, Vertriebserfahrung und Führungskompetenz. Dieser Kreis ist in Österreich klein. Die passenden Personen sind fast immer in fester Anstellung und bewerben sich nicht von sich aus.
64 Mangelberufe und ein enger Markt für Führungskräfte mit Technikwissen
Laut WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden, spüren über drei Viertel der Unternehmen den Fachkräftemangel. 56 Prozent spüren ihn stark oder sehr stark, und 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Ein Mangelberuf liegt vor, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wenn schon die Fachkräfte fehlen, wird es bei jenen noch enger, die Technik verstehen, verkaufen können und ein Team führen. Mit einer Anzeige erreicht man diesen Kreis kaum.
Was wir für Dipl.-Ing. Christl umgesetzt haben
Wir haben nicht auf Bewerbungen gewartet. Unser System hat gezielt nach Profilen gesucht, die Maschinenbau oder Verpackungstechnik mit Vertrieb und Service verbinden, und diese Personen direkt angesprochen. Die Botschaft haben wir aus der Aufgabe gebaut: eine Abteilung führen, die Maschinen verkauft und sie danach auch betreut.
Bei einer Führungsstelle entscheidet das Gespräch. Unser Team hat mit den Kandidaten telefoniert und dabei neben Eignung, Wohnort und Gehaltsvorstellung auch geklärt, warum jemand wechseln würde und ab wann. Erst danach haben wir einen Kandidaten mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz an die Geschäftsführung übergeben.
- Vorabprüfung mit AdVentureKI: Wir haben die Stelle mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- Direkte Suche mit AdVentory: Unser System hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Technik, Vertrieb und Führungserfahrung durchsucht.
- Ansprache von Wechselwilligen: Wir haben auch Personen erreicht, die in fester Anstellung sind und keine Stellenportale lesen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wechselmotivation, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit im Gespräch geklärt.
Eine Führungsstelle besetzt: der Abteilungsleiter Service und Verkauf ist an Bord
Dipl.-Ing. Christl hat einen Abteilungsleiter Service und Verkauf eingestellt. Die Stelle, um die es in unserer Zusammenarbeit ging, ist damit besetzt.
Für ein Unternehmen, das seit 1951 Maschinen vertreibt, hängt an dieser Position viel. Sie verbindet den Verkauf mit dem, was nach dem Verkauf kommt. Die Geschäftsführung konnte mit klaren Informationen in die Gespräche gehen, weil die Eckdaten schon vorlagen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Führungskräfte direkt ansprechen
Wer eine Abteilung leitet, sucht selten aktiv. Warten Sie bei solchen Stellen nicht auf Bewerbungen, sondern gehen Sie auf die passenden Personen zu. Eine persönliche Ansprache wird gelesen, eine Anzeige oft nicht.
Die Aufgabe konkret machen
Beschreiben Sie, welche Maschinen, welche Kunden und welches Team jemand übernimmt. Je genauer das Bild ist, desto eher erkennt sich die richtige Person darin wieder.
Wechselgründe früh erfragen
Fragen Sie schon im ersten Telefonat, was jemanden zum Wechsel bewegen würde. So erfahren Sie, ob Ihr Angebot dazu passt, bevor beide Seiten Zeit in mehrere Gesprächsrunden stecken.



