CARGO GATE Logistics Services hat seinen Sitz im Air Cargo Center des Flughafens Wien, zwischen Rollfeld und Autobahn. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für Lagerarbeiter aufgesetzt und bis Ende Mai 2026 geschaltet. Die Story zeigt, wie wir die Suche auf das ausgerichtet haben, was an diesem Standort entscheidet: ob jemand die Schichten tatsächlich erreicht.
Am Flughafen zählt mehr als ein Staplerschein
CARGO GATE besteht seit 2014 und erbringt Dienstleistungen rund ums Lager. Gebraucht werden Lagermitarbeiter, Staplerfahrer und Disponenten, die im Schichtbetrieb verlässlich sind.
Dazu kommen die typischen Hürden eines Flughafenstandorts: die Anfahrt zu Randzeiten und die Sicherheitsvorgaben auf dem Gelände. Gleichzeitig werben rund um Schwechat viele Speditionen und Handlingfirmen um dieselben Leute. Wer nur eine Anzeige schaltet, bekommt Bewerbungen aus ganz Wien, aber wenige, bei denen Anfahrt und Schicht tatsächlich zusammenpassen. Die Geschäftsführung führt dann Gespräche mit Menschen, die nach zwei Wochen wieder aufhören, weil der Weg in der Früh nicht funktioniert.
Rund um Schwechat sucht jeder Logistiker dieselben Leute
Über drei Viertel der Betriebe spüren laut WKO Fachkräfte-Radar den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Befragt wurden über 2.100 Betriebe, und 56 Prozent von ihnen melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In der Luftfracht ist der Zusammenhang direkt: Fehlen Hände im Lager, bleibt Fracht stehen.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Dorthin kommt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende entfallen. Am Flughafen verschärft der Standort die Lage, weil viele Arbeitgeber auf engem Raum sitzen und Beschäftigte leicht zum Nachbarn wechseln können.
Die Vorauswahl klärt, was am Standort entscheidet
Wir haben die Stelle für Lagerarbeiter gemeinsam mit CARGO GATE aufbereitet und als Kampagne geschaltet. Unser System hat nach Lager- und Logistikerfahrung in erreichbarer Nähe zum Flughafen gesucht. Über mehr als 30 Kanäle haben wir auch Leute erreicht, die nicht aktiv suchen. Die Kampagne lief bis 28. Mai 2026.
In der Anzeige haben wir Schichtbetrieb und Standort offen genannt, damit sich meldet, wer damit zurechtkommt. Unsere Kurzbewerbung braucht wenige Klicks und kein Anschreiben. Für das Telefonat danach haben wir den Schwerpunkt mit CARGO GATE festgelegt: Neben Eignung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geht es um den Wohnort. Wer die Schichten nicht erreicht, fällt hier schon heraus.
- Recruiting-Kampagne: Wir haben die Stelle für Lagerarbeiter bis 28. Mai 2026 beworben.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Lager- und Logistikerfahrung durchsucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team mit Schwerpunkt auf Wohnort, Anfahrt und Schichttauglichkeit.
- AdVentory OS zeigt der Geschäftsführung Bewerbungen und nächste Schritte an einem Ort.
Kampagne für Lagerarbeiter am Flughafen Wien umgesetzt
Für CARGO GATE haben wir die Kampagne vollständig umgesetzt und bis 28. Mai 2026 im Einzugsgebiet des Flughafens ausgespielt. Das Unternehmen war damit bei Lager- und Logistikkräften präsent, die in erreichbarer Nähe wohnen, und nicht in ganz Wien.
Der Unterschied zu einem Inserat liegt in der Reihenfolge. Bei uns steht die Frage nach Anfahrt und Schicht am Anfang und nicht am Ende des Auswahlprozesses. Das spart der Geschäftsführung Gespräche, die zu nichts führen, und es schützt vor Einstellungen, die nach wenigen Wochen wieder enden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Anfahrt zur Schicht durchrechnen
An Standorten mit Randzeiten entscheidet der Weg zur Frühschicht. Fragen Sie konkret, wie jemand um diese Uhrzeit zu Ihnen kommt.
Das Einzugsgebiet eng ziehen
Mehr Reichweite bringt mehr Bewerbungen, aber nicht mehr passende. Beschränken Sie die Ansprache auf Orte, von denen aus Ihr Standort gut erreichbar ist.
Schichtmodell in die Anzeige schreiben
Wer die Arbeitszeiten erst im Gespräch erfährt, sagt oft danach ab. Nennen Sie das Modell gleich, dann melden sich jene, für die es passt.



