BT3 Betontechnik aus Theresienfeld entwickelt und liefert Betonzusatzmittel. Gemeinsam mit uns hat das Unternehmen vier Betonlaboranten eingestellt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit für ein sehr enges Berufsfeld vier Einstellungen erreicht haben und warum wir BT3 daneben auch auf Social Media betreuen.
Betonzusatzmittel brauchen Menschen, die Beton prüfen können
BT3 Betontechnik entwickelt und liefert Betonzusatzmittel wie Betonverflüssiger, Fließmittel, Luftporenbildner und Verzögerer. Dazu kommen Leistungen als Ingenieurbüro, Forschung und Baustellenbetreuung für Beton- und Kieshersteller. Der Hauptsitz liegt in der Zinkstraße in Theresienfeld.
Betonlaborant ist ein enges Berufsfeld. Es gibt wenige Personen mit Erfahrung in der Betonprüfung, und die meisten sind bereits bei Betonwerken oder Prüfstellen beschäftigt. BT3 brauchte gleich mehrere davon. Über eine einzelne Anzeige gelingt das kaum, weil die wenigen passenden Leute sie nie zu sehen bekommen.
Der Markt: Drei Viertel der Betriebe spüren den Fachkräftemangel
Für den WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Mangelberuf heißt, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Bei einem Nischenberuf kommt etwas dazu, das keine Statistik zeigt. Der Kreis der Menschen, die die Arbeit schon können, ist klein und regional verstreut. Wer hier besetzen will, muss sehr viele Menschen erreichen, um die wenigen Richtigen zu finden.
Was wir für BT3 umgesetzt haben
Wir haben für BT3 eine Kampagne für Betonlaboranten aufgesetzt und bis Mai 2026 geschaltet. Unser System hat im Umkreis von Theresienfeld nach passenden Profilen gesucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen ausgespielt. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Unser Team hat die Kandidaten angerufen und Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Der Lebenslauf ging vorab zusammen mit einer Gesprächsnotiz an BT3.
Neben dem Recruiting betreuen wir die Social-Media-Kanäle von BT3. Dafür haben wir einen Media Day mit Videodreh im Unternehmen umgesetzt. Gerade bei einem Beruf, unter dem sich Außenstehende wenig vorstellen können, hilft es, wenn das Labor und die Arbeit darin zu sehen sind. Aus der Zusammenarbeit ist so mehr geworden als eine einzelne Kampagne.
- Recruiting-Kampagne für Betonlaboranten haben wir aufgesetzt und bis Mai 2026 geschaltet.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum durchsucht, eingegrenzt auf den Umkreis von Theresienfeld.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- Social Media Betreuung übernehmen wir für BT3 laufend.
- Media Day mit Videodreh hat Einblicke in Labor und Betrieb geliefert.
- AdVentory OS hat BT3 alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Vier Stellen besetzt: vier Betonlaboranten bei BT3
BT3 Betontechnik hat vier Betonlaboranten eingestellt. Das sind vier besetzte Stellen in derselben Position, in einem Beruf, den nur wenige Menschen gelernt haben. Dahinter stehen Bewerbungen, die wir im System erfasst und geprüft haben.
Die Arbeit war klar verteilt. Die Kontakte haben unsere Recruiter sortiert und am Telefon vorqualifiziert. Weitergegeben haben wir nur die wenigen Kandidaten, die danach in Frage kamen, und nur mit ihnen hat BT3 gesprochen. Der laufende Auftritt auf Social Media hält den Betrieb sichtbar, auch wenn gerade keine Stelle ausgeschrieben ist.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Bei Nischenberufen breit ansprechen
Je enger das Berufsfeld, desto mehr Menschen müssen die Stelle sehen. Planen Sie die Vorauswahl von Anfang an mit ein, denn nur ein Teil der Bewerbungen passt.
Den Arbeitsplatz sichtbar machen
Unter einem Betonlabor können sich viele nichts vorstellen. Zeigen Sie in Bildern und kurzen Videos, was dort geprüft wird und wer dort arbeitet. Das beantwortet die erste Frage jedes Interessenten.
Verwandte Erfahrung zulassen
Wer bei einem Betonwerk oder einer Prüfstelle gearbeitet hat, bringt vieles mit. Beschreiben Sie in der Ansprache, welche Vorerfahrung zählt, damit sich passende Leute nicht selbst aussortieren.



