Bruno Eder baut in der Stättermayergasse in Wien Feuerwehrsafes, Schlüsselboxen, Plankästen und Rohrtresore und errichtet daneben Elektroanlagen. In der Zusammenarbeit haben wir die Recruiting-Kampagne für das Unternehmen aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, wie wir eine Nische für Elektriker verständlich gemacht haben.
Sicherheitstechnik und Elektroinstallation in einem Betrieb
Wenn die Feuerwehr vor einem versperrten Haus steht, entscheidet ein kleiner Stahlkasten an der Fassade. Bruno Eder arbeitet seit über fünf Jahrzehnten für Feuerwehrwesen und Aufzugsunternehmen und errichtet daneben Stark- und Schwachstromanlagen. Die Produkte hängen an Fassaden in der ganzen Stadt, die Firma dahinter kennen aber nur Fachleute.
Der Betrieb braucht Elektroinstallationstechniker, Monteure und Techniker, die sorgfältig dokumentieren und beim Kunden selbstständig auftreten. In Wien sucht praktisch jeder Elektrobetrieb. Ein spezialisiertes Unternehmen muss erst erklären, was es macht, bevor ein Elektriker den Reiz der Aufgabe erkennt.
Zahlen zum Fachkräftemangel
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 Berufe. Das Kriterium: Auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen weniger als 1,5 Arbeitsuchende.
Der WKO Fachkräfte-Radar hat über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Wer in so einem Umfeld eine Nische besetzt, muss sie zuerst bekannt machen.
So haben wir die Nische für Elektriker sichtbar gemacht
Wir haben die Kampagne mit Inhalt begonnen. Bevor es um Rahmenbedingungen ging, haben wir erklärt, was die Arbeit bei Bruno Eder von der Großbaustelle unterscheidet: überschaubare Aufträge, eigene Produkte und Kunden aus Feuerwehrwesen und Aufzugsbau. Gemeinsam mit dem Unternehmen haben wir dafür die Beispiele ausgewählt. Ein Elektriker, der den Begriff Feuerwehrsafe zum ersten Mal liest, sollte nach zwei Sätzen wissen, worum es geht.
Unser System hat in Wien nach Elektroinstallation, Schwachstrom und Sicherheitstechnik gesucht. Über mehr als 30 Kanäle haben wir Elektriker erreicht, die nicht aktiv suchen. Unser Team ruft Interessenten an und holt den Lebenslauf ein, bevor jemand ins Büro kommt. Im Telefonat fragen wir auch, ob jemand gern allein beim Kunden arbeitet, denn das gehört hier dazu.
- Elektro-Profile in Wien: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Elektroinstallation, Schwachstrom und Sicherheitstechnik durchsucht.
- Ansprache mit Inhalt: Wir haben gezeigt, was die Arbeit hier von der Großbaustelle unterscheidet.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks und ohne Anschreiben.
- Vorqualifizierung: Unser Team klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung telefonisch.
- AdVentory OS hält offene Stellen und Bewerbungen übersichtlich an einem Ort, auch für ein kleines Büro.
Die Recruiting-Kampagne für Bruno Eder ist aufgesetzt und gelaufen
Für Bruno Eder haben wir Botschaft, Zielgruppe und Bewerbungsweg festgelegt und die Recruiting-Kampagne in Wien geschaltet. Elektriker haben damit von einer Aufgabe erfahren, die sie auf keiner Stellenbörse gesucht hätten.
Der Ablauf sorgt dafür, dass Kandidaten die Aufgabe kennen, bevor sie kommen. Der Lebenslauf liegt mit Gesprächsnotiz vor, und das Gespräch dreht sich von Beginn an um die Arbeit selbst. Wir haben den Ablauf so schlank gehalten, dass er in einem kleinen Büro neben dem Tagesgeschäft läuft. Alle offenen Stellen und Bewerbungen liegen dafür in AdVentory OS.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Nische erklären
Setzen Sie nicht voraus, dass Fachkräfte Ihr Produkt kennen. Ein Satz dazu, wofür es gebraucht wird, weckt mehr Interesse als die Berufsbezeichnung.
Den Unterschied zur Baustelle zeigen
Viele Elektriker kennen nur Großprojekte. Beschreiben Sie, wie ein typischer Auftrag bei Ihnen abläuft.
Selbstständigkeit ansprechen
Wer allein beim Kunden auftritt, braucht Sicherheit im Umgang. Fragen Sie danach und sagen Sie, dass Sie es schätzen.



