Der Biohof Fink in Grafendorf bei Hartberg ist ein zertifizierter Bio-Betrieb, der seine Produkte direkt an Kunden verkauft. In der Zusammenarbeit mit dem Hof haben wir zwei Stellen im Büro besetzt. Die Kampagne für Bürokräfte läuft weiter. Die Story zeigt, wie wir für einen Direktvermarkter am Land Personal finden und warum der Biohof nach den ersten Einstellungen mit uns weitergemacht hat.
Ein Bio-Betrieb, dessen Verkäufer die Produkte erklären müssen
Der Biohof Fink hat seine Adresse in Lechen 23 in Grafendorf. Der zertifizierte Bio-Betrieb verkauft seine Produkte unter anderem über einen Online-Shop mit Zustellung und ist Teil der Initiative für steirische Spezialitäten.
Verkäufer müssen hier Herkunft und Herstellung der Lebensmittel erklären können. Dazu kommen Arbeitszeiten, die sich nach den Verkaufstagen richten. Verkaufspersonal mit Interesse an Bio-Lebensmitteln ist im ländlichen Raum schwer zu finden, weil der Handel in der Region um dieselben Personen wirbt. Der Hof brauchte also jemanden, der gern verkauft und hinter den Produkten steht.
Kleine Betriebe spüren den Mangel besonders
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Aufgenommen wird ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Das beschreibt den Arbeitsmarkt, auf dem auch ein Hof in der Oststeiermark sucht.
Wie breit das Problem ist, zeigt das Fachkräfte-Radar der WKO. Über 2.100 Betriebe wurden befragt, mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel und 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In einem kleinen Betrieb fällt jede fehlende Person sofort ins Gewicht, weil die Arbeit auf wenige Schultern verteilt ist.
Was wir für den Biohof Fink umgesetzt haben
Für den Verkauf haben wir im Umkreis von Grafendorf nach Menschen mit Erfahrung im Lebensmittelhandel und in der Direktvermarktung gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Personen angesprochen, die nicht aktiv auf Jobsuche waren. Unser Team hat die Interessenten angerufen und Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und mit einer Gesprächsnotiz an den Hof übergeben.
Nach der Suche für den Verkauf haben wir für den Biohof eine zweite Kampagne aufgesetzt. Seit Juni 2026 bewerben wir die Stelle einer Bürokraft. Über die Zusammenarbeit hinweg kommt jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Der Hof sieht dort jede einzelne und weiß, mit wem wir schon telefoniert haben.
- Stellenprüfung: AdVentureKI hat die Stellen vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen sind.
- Suche in der Region: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum durchsucht und die Stellen im Umkreis von Grafendorf ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Interessenten haben sich in wenigen Klicks und ohne Anschreiben gemeldet.
- Vorqualifizierung am Telefon: Unser Team hat mit den Kandidaten über Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung gesprochen.
- Zweite Kampagne: Seit Juni 2026 haben wir die Stelle der Bürokraft online, zwei Bürokräfte sind bereits eingestellt.
- AdVentory OS: Der Biohof hat alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort im Blick.
Zwei Stellen besetzt: Zwei Bürokräfte sind eingestellt, die Kampagne läuft weiter
Der Biohof Fink hat zwei Stellen besetzt, beide im Büro: Zwei Bürokräfte sind eingestellt. Selbst lesen musste der Hof nur einen kleinen Teil der Bewerbungen. Unser Team hat die Bewerber am Telefon vorqualifiziert und nur die wenigen Passenden weitergegeben, jeweils mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz.
Die Kampagne für die Bürokraft läuft. Wir qualifizieren die eingehenden Bewerbungen laufend vor und geben passende Kandidaten an den Hof weiter. Dass der Biohof nach den ersten Besetzungen die nächste Stelle mit uns angeht, zeigt aus unserer Sicht am besten, wie die Zusammenarbeit funktioniert.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Überzeugung zum Kriterium machen
Wer Bio-Produkte verkauft, sollte selbst dahinterstehen. Fragen Sie im ersten Gespräch, was jemand mit Ihren Produkten verbindet.
Herkunft als Argument für Bewerber
Viele Menschen möchten für einen Betrieb arbeiten, dessen Arbeit sie sinnvoll finden. Erzählen Sie in der Anzeige, was Sie herstellen und wie.
Den Ablauf wiederverwenden
Ist eine Stelle besetzt, steht das Gerüst für die nächste. Nutzen Sie dieselbe Art der Ansprache und Vorauswahl, statt bei jeder Stelle neu zu beginnen.



