Im Pongau hat jede Jahreszeit ihre Maschine. Bichler Maschinen in Radstadt betreut sie alle: Traktoren und Grünlandtechnik von Deutz-Fahr, Quads von CFMOTO, Motorschlitten von Arctic Cat und Lynx. Wir haben für den Betrieb eine Arbeitgeberkampagne umgesetzt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit die Vielfalt der Werkstatt zum Argument für Mechaniker gemacht haben.
Drei Maschinenwelten in einer Werkstatt
Karl Bichler hat 2003 mit einer kleinen Reparaturwerkstatt begonnen. Heute steht dahinter ein Betrieb mit Team, Verkauf und Service. Ein Mähwerk, ein Quad und ein Motorschlitten haben wenig gemeinsam, außer dass der Kunde sie dringend braucht.
Ein Betrieb mit diesem Sortiment braucht Landmaschinentechniker und Mechaniker, die Hydraulik, Motor und Elektrik verstehen und gern mit Bauern, Hüttenwirten und Liftbetreibern reden. Im Ennspongau ist dieser Kreis klein. Seilbahnen und Kfz-Werkstätten werben um dieselben Hände. In der Heuernte und im Hochwinter bleibt dem Chef zudem keine Zeit für Bewerbungsmappen.
Wenige Arbeitsuchende, viele suchende Betriebe
Mehr als drei Viertel der Betriebe spüren den Fachkräftemangel. Das zeigt der Fachkräfte-Radar der WKO, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden. Bei 56 Prozent ist der Mangel stark oder sehr stark, 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 Berufe, bei denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In einer Tourismusregion verschärft sich die Lage, weil Seilbahnen und Betriebe im Tal dieselben technisch begabten Menschen brauchen.
Was wir für Bichler Maschinen umgesetzt haben
Gemeinsam mit Karl Bichler haben wir festgelegt, womit der Betrieb auffallen soll. Unsere Antwort: mit der Abwechslung. Wer hier arbeitet, schraubt im Sommer am Traktor und im Winter am Motorschlitten. Das gibt es in einer Kfz-Werkstatt nicht. Auf dieser Idee haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgebaut.
Wir haben die Kampagne über mehr als 30 Kanäle im Umkreis von Radstadt geschaltet und damit Menschen aus Land- und Baumaschinentechnik sowie Zweiradmechanik angesprochen, die nicht auf Jobsuche sind. Der Kontakt zu uns läuft über eine Kurzbewerbung, die am Handy in wenigen Klicks erledigt ist.
Für uns war dabei entscheidend, ehrlich zu bleiben. Die Arbeit ist saisonal dicht, und das steht auch so in der Ansprache. Wer sich davon angesprochen fühlt, passt eher in einen Betrieb, in dem der Chef selbst mitarbeitet.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben Landmaschine, Quad und Schlitten als abwechslungsreichen Arbeitsalltag dargestellt.
- AdVentory hat die Kampagne im Ennspongau an Menschen mit Mechanikerhintergrund ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Niemand muss ein Anschreiben verfassen, um Interesse zu zeigen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt bei Interessenten Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS zeigt Karl Bichler alles an einem Ort.
Die Arbeitgeberkampagne für Bichler Maschinen ist umgesetzt
Wir haben die Kampagne entwickelt und im Pongau geschaltet. Bichler Maschinen ist damit als Arbeitgeber für Mechaniker und Landmaschinentechniker aufgetreten, mit einem Argument, das im Ennspongau sonst kaum jemand hat.
Die Werkstatt lief währenddessen normal weiter. Genau dafür ist unser Ablauf gedacht: Was eingeht, wird von uns aufbereitet, und Karl Bichler entscheidet, mit wem er redet. Sonst steht er dort, wo er gebraucht wird, nämlich an der Maschine. Die Botschaft bleibt für die nächste Suche verfügbar.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Abwechslung sichtbar machen
Viele Mechaniker wechseln, weil die Arbeit eintönig geworden ist. Zeigen Sie, welche unterschiedlichen Maschinen bei Ihnen auf der Bühne stehen.
Die Personalsuche auslagern, die Auswahl behalten
In der Hochsaison fehlt die Zeit für Unterlagen. Lassen Sie die Vorarbeit erledigen und führen Sie selbst nur die Gespräche, die sich lohnen.
Nachbarberufe einbeziehen
Zweiradmechaniker oder Baumaschinentechniker bringen viel mit. Sagen Sie offen, was Sie im Betrieb einschulen.



