Baumeister Ing. Günter Steurer arbeitet seit 1967 an Gebäuden, die älter sind als jede Norm. Der Betrieb in Baden wird in zweiter Generation geführt und beschäftigt laut Firmenverzeichnis 18 Mitarbeiter. Wir haben für ihn eine Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit ein seltenes Handwerk zum Argument gemacht haben.
Sanierung im Bestand verlangt Wissen, das selten geworden ist
Ein Kellergewölbe mauert man nicht nach Schema. Die Schwerpunkte des Betriebs sind die Revitalisierung von Altbauten, die Renovierung historischer Fassaden, Kellergewölbe, Weinkeller und alte Handwerkstechniken. Dazu kommen Neubau und thermische Sanierung.
Gebraucht werden Maurer, Fassadenarbeiter, Poliere und Bautechniker, die mit Kalkputz und Bestand umgehen können. Diese Techniken beherrschen immer weniger Leute, und wer sie beherrscht, ist selten auf der Suche.
Die Großstadt zieht Fachkräfte aus der Thermenregion ab
Das WKO Fachkräfte-Radar hat über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel geben an, den Fachkräftemangel zu spüren, bei 56 Prozent ist er stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Leute fehlen.
Dazu passt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Mangelberuf heißt, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In der Thermenregion südlich von Wien kommt die Nähe zur Großstadt dazu, die viele Bauhandwerker abzieht. Wer Erfahrung in der Denkmalpflege hat, wird überall gesucht.
Altes Handwerk als Botschaft: das haben wir gebaut
Wir haben nicht mit Benefits begonnen, sondern mit der Arbeit selbst. Historische Fassaden, Gewölbe und Weinkeller sind Aufgaben, die ein Maurer im Neubau nie bekommt. Gemeinsam mit dem Betrieb haben wir daraus die Kernaussage der Kampagne gemacht: Hier lernt und pflegt man Techniken, die anderswo verschwinden. Wir haben dabei bewusst auch jene angesprochen, die bisher im Neubau arbeiten und sich für alte Techniken interessieren. Aus diesem Kreis kommen oft die Leute, die bleiben, weil sie im Betrieb etwas lernen, das ihnen sonst niemand zeigt.
Die Anzeigen haben wir über mehr als 30 Kanäle im Umkreis von Baden geschaltet. Unser System hat sie Maurern und Technikern mit Sanierungserfahrung gezeigt, auch jenen, die zufrieden angestellt sind. Für das Telefonat danach haben wir mit dem Betrieb abgestimmt, wonach unser Team fragt, allen voran nach der Erfahrung im Bestand.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben den Auftritt rund um Fassade, Gewölbe und Kalkputz entwickelt und über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- AdVentory hat Maurer und Techniker mit Sanierungserfahrung im Raum Baden angesprochen.
- Kurzbewerbung: Die Rückmeldung war ohne Anschreiben und in wenigen Klicks möglich.
- Telefonische Vorqualifizierung: Festgelegt war, dass unser Team Erfahrung im Altbau, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung klärt.
- AdVentory OS hat die Zettelwirtschaft im Baubüro ersetzt und alles an einem Ort gezeigt.
Kampagne umgesetzt: ein Betrieb seit 1967 zeigt sich als Arbeitgeber
Die Kampagne hat Baumeister Steurer in der Thermenregion bei Bauhandwerkern gezeigt, die den Betrieb als Sanierer kannten, aber nicht als möglichen Arbeitgeber. Die Botschaft ist klar geworden: Wer im Bestand arbeiten will, findet hier die passenden Baustellen.
Für einen Betrieb mit 18 Mitarbeitern ist jeder Neue eine langfristige Entscheidung. Deshalb haben wir den Ablauf so aufgebaut, dass der Baumeister früh sieht, wer das Handwerk wirklich kann. Auftritt und Fragen stehen für die nächste Suche bereit.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Das Besondere der Arbeit zeigen
Wenn Ihr Betrieb etwas kann, das selten ist, gehört es in die erste Zeile. Ein Bild vom fertigen Gewölbe sagt einem Maurer mehr als jede Aufzählung.
Lernbereitschaft vor fertigem Können
Alte Techniken beherrscht kaum jemand von Beginn an. Sprechen Sie auch Leute an, die sie lernen wollen, und sagen Sie dazu, wer im Betrieb sie weitergibt.
Nach konkreten Baustellen fragen
Lassen Sie sich im ersten Gespräch zwei Projekte im Bestand schildern. Daran erkennen Sie rasch, ob die Erfahrung trägt.



